Bombe teilexplodiert: Luftraum über Dresden gesperrt

Dresden: Bombe entschärft, Luftraum wieder frei

Die Bombe in Dresden ist nach 48 Stunden entschärft! Die Polizei Sachsen gibt Entwarnung und der Flugverkehr am dresdner Flughafen kann nach stundenlanger Sperrung ab sofort wieder aufgenommen werden.

Der Flughafen Dresden war durch die Bombenentschärfung lahmgelegt.
Der Flughafen Dresden war durch die Bombenentschärfung lahmgelegt. (Symbolfoto)

Foto: imago/blickwinkel

Die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde am Dienstag bei Bauarbeiten im Dresdner Stadtteil Löbtau gefunden. Bei der Entschärfung explodierte ein Teil des Blindgängers, eine weitere Explosion war nicht auszuschließen. Lange Zeit war das weitere Vorgehen unklar. Jetzt gibt die Polizei Sachsen auf Twitter bekannt, dass der Blindgänger erfolgreich entschärft wurde. Alle evakuierten Bürger können zurück in ihre Häuser.

Wegen der Gefahr, die von der Bombe ausging, war der Flughafen Dresden lahmgelegt. Am Donnerstagmorgen starteten und landeten hier keine Flugzeuge mehr. Jetzt ist die Sperrung aber aufgehoben und der Flugverkehr kann wieder aufgenommen werden.

Starts und Landungen in Dresden wieder möglich

Wer heute nach oder von Dresden fliegen möchte, muss trotzdem noch mit Verzögerungen rechnen. Betroffene Fluggäste sollen ihre Airline kontaktieren, teilt der Airport mit.

Komplizierte Entschärfung endlich geglückt

Die Polizei gab am Donnerstagmorgen bekannt, dass man mit einem erneuten Entschärfungsversuch so lange warten müsse, bis sich der Blindgänger abgekühlt habe. Die Teilexplosion der vergangenen Nacht hatte einen Brand am Fundort verursacht, der bis zum Nachmittag anhielt. Verletzt sei aber niemand, da die missglückte Entschärfung von einem Roboter vorgenommen wurde.

Die Polizei Sachsen warnte zudem vor einer akuten Explosionsgefahr. Das Gebiet war weiträumig gesperrt, Schutzwälle wurden errichtet und Tausende Menschen mussten in Notunterkünften in Sicherheit gebracht werden. Am heutigen Nachmittag näherten sich die Beamten zunächst mit einem Löschroboter, um die Bombe weiter abzukühlen. Ein Bagger legte daraufhin die Bombe frei. Der Sprengmeister gab letztendlich Entwarnung, die Bombe sei entschärft.

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