Die Boeing 737 der staatlichen Fluggesellschaft Cubana de Aviación ist am Freitag kurz nach dem Start um 12.08 Uhr  (Ortszeit) in der Nähe des Flughafens von Havanna und der Stadt Santiago de las Vegas abgestürzt.

An Bord des Fluges DMJ 0972 waren 107 Passagiere, darunter fünf Kinder, und eine sechsköpfige Crew aus Mexiko. Wie die staatliche Nachrichtenagentur „Prensa Latina“ berichtet, sprach Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel am Unglücksort von einer „hohen Zahl“ an Opfern.

Nur drei Menschen haben demnach den Flugzeugabsturz überlebt. Sie seien aus dem Wrack geborgen und ins Krankenhaus gebracht worden – ihr Zustand sei kritisch, berichtet die Zeitung „Granma“.

Die Maschine sollte eigentlich in die ostkubanische Stadt Holguín fliegen. Die Unglücksursache ist noch unklar, Aufschlüsse soll die Auswertung des Flugdatenschreibers und des Stimmenrekorders bringen.

Beim Start habe es offensichtlich ein Problem gegeben, und das Flugzeug sei abgestürzt, teilte das mexikanische Verkehrsministerium mit. Ein Augenzeuge berichtete, es habe eine Explosion gegeben. Danach sei eine große Rauchwolke zu sehen gewesen. 

Die Boeing 737 war fast 40 Jahre alt. Sie gehörte der mexikanischen Fluggesellschaft Damojh Global Air und wurde von Cubana gemietet, bestätigte die kubanische Flugbehörde.