Auf Twitter postete Jenny Kershaw aus Manchester ein Urlaubsfoto ihrer Vietnam-Reise, das für ordentlich Aufsehen gesorgt hat. Zu sehen: Zwei Fotos von ein und demselben Pool.

Das eine Bild stammt von der Urlaubsplattform „Booking.com“, auf der sie den Urlaub gebucht hatte, das andere von Jenny selbst – der Unterschied zwischen den Fotos könnte größer nicht sein.

Fake-Foto des Pools sorgt für viralen Hit

Jenny legte beide Bilder nebeneinander und veröffentlichte sie im Internet mit den Worten: „Unser Hotelpool in Vietnam… booking.com vs. Realität.“

Tatsächlich ist der edle Infinity-Pool von der Buchunsplattform mit weitem Blick über die Stadt nicht wiederzuerkennen. Stattdessen steht dort ein winziges Schwimmbecken, in dem nicht mal das Wasser einen sauberen Eindruck macht.

Jenny landet mit ihrem Foto einen viralen Hit: 81.000 Retweets und 178.000 Likes hat die Engländerin mittlerweile auf ihrem Post. Das sorgte auch bei „Booking.com“ für Aufmerksamtkeit, die Plattform reagierte unter dem Tweet: „Unser Support-Team kann sich das definitiv anschauen und bei einer Beschwerde helfen.“ Doch das will die Urlauberin gar nicht – „ich fand es einfach witzig“, antwortet sie.

Gegenüber dem reisereporter gab die Buchungsplattform nun folgendes Statement ab: „In den seltenen Fällen, in denen wir eine mögliche Diskrepanz mit der Art und Weise, wie sich eine Unterkunft präsentiert, entdecken, sei es durch ihre Fotos oder die angebotenen Einrichtungen, nehmen wir die Angelegenheit ernst und nehmen Anpassungen vor, sodass bei unseren Kunden möglichst keine falschen Erwartungen geweckt werden.“

Tatsächlich ist das Fake-Foto auf der Website der Plattform nicht mehr zu sehen, in der Bilderstrecke gibt es ein anderes Bild des Pools, bei dem der Hinweis „Free Jacuzzi“ hinzugefügt wurde. Das usprüngliche Foto beweist, was der richtige (oder eben falsche) Winkel beim Fotografieren ausmachen kann.