Luxusreisen ohne Limit: Geld? Egal! | reisereporter.de

Wenn Geld total egal ist: Luxusreisen ohne Limit

Weg mit den günstigen Flatrate-Angeboten fürs Fußvolk! Hier kommen die Offerten für die oberen … na, maximal Zehntausend.

Ein Anblick, den nur wenige im Leben mal live sehen: Luxus pur im Privatjet.
Davon können die meisten nur Träumen: Fliegen mit dem Luxus eines Privatjets.

Foto: imago/Mandoga Media

Der Kreuzflug – eine Kreuzfahrt im Privatjet

Albert Ballin heißt der Privatjet der Hapag Lloyd, der seine maximal 40 Gäste durch unbekannte Welten fliegt. Zum Beispiel auf die Spuren der Seidenkarawanen von Usbekistan nach Venedig oder die des Diamanten Koh-i-Noor, dessen verworrene Geschichte nach Isfahan, Delhi und Dubai führt. In der Boeing 737-700 mit elf Sitzreihen und zwei großen Sesseln zu jeder Seite lassen sich Kaviar und Hummer genießen, während die Crew die Einreisedokumente ausfüllt, im Hotel eincheckt und das Gepäck behütet, damit du so schnell wie möglich ins Luxus-Iglu oder in die Luxus-Jurte ziehen kannst.
 
Preis: ab 16.900 Euro im Doppelzimmer für fünf Tage
 
Hapag-Lloyd bietet auch Privatmaschinen an. Gute Voraussetzungen für einen entspannten Flug.
Hapag-Lloyd bietet auch Privatmaschinen an. Gute Voraussetzungen für einen entspannten Flug. Foto: imago/T-F-Foto

 

Das mutmaßlich teuerste Hotelzimmer der Welt ...

... kannst du in Genf anmieten. "Zimmer" ist hier wohl auch nicht das passende Wort. Im achten Stock des Hôtel Président Wilson residierst du mit herrlichem Blick auf den Genfer See und die Alpen auf 1680 Quadratmetern! Die "Royal Penthouse Suite" ist unter anderem mit Whirlpool und sechs Zentimeter dicken, schusssicher gepanzerten Fenstern ausgestattet.  Dazu gibt es einen knapp zwei Meter hohen Safe für deine Wertsachen. Ein Steinway Konzertflügel, Billardtisch und das eigene Fitnesscenter sind da nur ein paar der Extras.

Preis: 61.000 Euro verlangt das Hotel für eine Übernachtung

 

Looking out over the lake. #spglife

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109 Mal Essen gehen

Einfach nur ein sündhaft teures Restaurant besuchen? Wie langweilig. Das Luxusportal VeryFirstTo bietet DAS Abenteuer für Gourmets. In sechs Monaten (!) geht es durch zwölf Länder – mit Abendessen in allen 109 Restaurants weltweit, die mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet sind. Eigentlich überflüssig zu erwähnen, dass dabei von New York bis Hongkong nur in den besten Häusern übernachtet wird. Nur für deine Kalkulation: Die Restaurant-Rechnungen (um die 30.000 Euro pro Person) sind im Reisepreis leider noch nicht enthalten.

Preis: knapp über 210.000 Euro für zwei Personen

Langzeit-Luxusreisen gibt es natürlich auch für Golf-Enthusiasten. Im Privatjet durch insgesamt 26 Nationen führt der Trip zu allen 48 Golfplätzen der European Tour. Bei der 100-tägigen Reise bist du mit 316.000 Euro dabei. 

Oder möchtest du lieber die berühmtesten Filmkulissen der Welt besuchen? Drei Monate dauert die Tour des gleichen britischen Anbieters –  und ist sogar deutlich günstiger. Knapp 124.000 Euro sind doch fast ein Schnäppchen. 

 

Blind Date – per Yacht durch die Karibik

Die 47 Meter lange Yacht namens „Blind Date“ schippert zehn bis elf Gäste durch die karibische See. Auf Mustique bei St. Vincent enterst du das Schiff, das auf seinen vier Decks sogar über einen Fitnessraum verfügt. Der Skipper schläft natürlich separat in einer kleineren als den ansonsten exklusiv gestalteten und großen vier Kabinen mit jeweils eigenem Bad. Auch noch wichtig: Steine wie der Onyx Marina, Botticelli, Smeraldo und Caramel sind in dieser Yacht verbaut.
 
Preis: 196.000 bis 224.000 Euro pro Woche
 
Ankern vor Monaco: Die Luxus-Yacht Blind Date.
Die Blind Date ist eine Luxus-Yacht erster Klasse. Hier ankert sie vor dem Fürstentum Monaco. Foto: imago/imagebroker

Es geht aber sogar noch teurer. Auch bei Russen-Oligarch Roman Abramowitsch kannst du eine Yacht mieten. Das 850-Millionen-Schiff ist mehr als 160 Meter lang und kostet die Kleinigkeit von 1,4 Millionen Euro – pro Woche. Die 70-Mann-Besatzung ist da immerhin inklusive. Genauso wie ein Pool, ein Kino, eine Disco, 20 Jet-Skis und zwei Heli-Landeplätze.

Dolphin Island – Personal-Miete inbegriffen

Das Fidschi-Archipel besteht aus 332 Inseln, von denen angeblich 110 bewohnt sind. Ob Dolphin Island hier mitgezählt ist? Es steht aber ein Haus darauf – besser gesagt einige Bures, kleine Luxus-Holzhüttchen für zwei bis acht Personen. Sie werden zusammen mit der ganzen Insel und passendem Personal vermietet. Der Inhaber ist derselbe der neuseeländischen Huka Lodge, die regelmäßig von der britischen Königsfamilie beurlaubt wird. Man kann also davon ausgehen, dass Privatsphäre auf dieser Privatinsel eine ganz private Sache ist.
 

Preis: ab 5.250 Euro pro Bungalow mit acht Gästen, ab 7.350 Euro zu zweit pro Woche

 

 

Imagine waking up with this view.... #DolphinIsland #Fiji

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Du willst es noch ein bisschen intimer? Kein Problem. Auf Calivigny Island vor Grenada stehen nur vier Villen, damit Superreiche garantiert unter sich bleiben können. 92.500 Euro kosten Ruhe und Luxus – am Tag. Dafür bemühen sich dann aber auch drei Köche, Butler, Zimmermädchen, Poolboys und diverse Sicherheitskräfte um dein Wohl. 

Zugsafari – im Kolonialstil durch Afrika

Die luxuriösesten Züge der Welt nennt Rovos Rail seine Gefährte. Die Loks und holzvertäfelten Waggons, die sich von Kapstadt bis nach Kairo schlängeln, nehmen maximal 72 Passagiere mit, die einmal im Kolonialstil leben möchten. Zwei bis 28 Tage lang dauern die unterschiedlichen Routen, auf denen man zwischendurch Golf spielen oder die Big Five beobachten kann. Die längste Reise führt die Passagiere entlang der Ostküste von Südafrika bis nach Ägypten, zwischendurch wird auf Schiff und Flugzeug um- und in Luxushotels abgestiegen.
 
Preis: Für die Route von Kapstadt nach Dar es Salaam beispielsweise ab ca. 15.500 Euro pro Suite
 

Kunstobjekt – Die Finca Justus Frantz

Der Dirigent Justus Frantz verliebte sich vor 35 Jahren in ein Stück Land auf Gran Canaria und baute dort seine „Casa los Musicos“, die Finca Justus Frantz. In den Bergen nördlich der Touristenhochburg Playa del Inglès befinden sich rund um das Haus Weinberge, umliegende Bauern versorgen den Sternekoch Christian Heumader täglich mit frischen Produkten. Hausherr Justus Frantz veranstaltet hier viele Konzerte, aber auch schon Steffi Graf und König Juan Carlos verbrachten hier private Stunden. Denn neben dem Veranstaltungs- und normalen Reisebetrieb ist es auch möglich – wenn auch nur sehr rar – die Finca für sich allein zu mieten.
 
Preis: ab 21.000 Euro pro Woche

 

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Die Autorin
Alexa v. Busse hat erst als Flugbegleiterin, dann als Journalistin die Welt bereist. Liebt jedes Land – besonders die, in denen französisch gesprochen wird und Wein auch aus Tüten ... mehr
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