Urlaubsmodus an: 10 Bücher für den Sommer | reisereporter.de

Urlaubsmodus an! 10 Bücher für den perfekten Sommer

Der Sommer steht vor der Tür und mit ihm der längst überfällige Strandurlaub, die Woche am Badesee, der Roadtrip eures Lebens. Die perfekte Urlaubslektüre darf da natürlich nicht fehlen.

Eine der schönsten Sommerbeschäftigungen: Mit einem guten Buch am Strand liegen.
Eine der schönsten Sommerbeschäftigungen: Mit einem guten Buch am Strand liegen.

Foto: pixabay.com/Free-Photos

Wir haben einige Bücher herausgesucht, deren Geschichten dem Sommer, der Liebe und dem einzigartigen Gefühl, am Leben zu sein, gewidmet sind. Klassiker und Neuerscheinungen, leichte Kost und ganz schwere Worte – für alle Leseratten und solche, die es diesen Sommer werden möchten.

Call Me By Your Name – Ruf mich bei deinem Namen (André Aciman)

Das Buch diente als Vorlage für das Drehbuch zum Film „Call Me By Your Name“, der dieses Jahr für mehrere Oscars nominiert war, unter anderem für den besten Film. Die Geschichte erzählt von dem jungen Elio, der an der italienischen Riviera seine große Liebe trifft: Oliver, einen selbstsicher wirkenden Harvard-Absolventen.

Die beiden verlieben sich, doch Schüchternheit und Zuneigung wechseln sich ab, wodurch sie sich immer wieder selbst im Weg stehen. Vor dem Hintergrund eines italienischen Sommers erinnert dieses Buch ganz herzzerreißend an die erste eigene Liebe und die Sommerferien, die immer ein Ablaufdatum haben.

Wer liest das? Natürlich alle Fans des wunderschönen Films! Und alle, die sich gern zurückversetzen lassen in ihre eigene Jugend und sich durch eine ergreifende Liebesgeschichte an die erste Liebe erinnern möchten.

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Die Geschichte einer Liebe: Call Me By Your Name.
Die Geschichte einer Liebe: Call Me By Your Name. Foto: dtv

Bonjour Tristesse (Françoise Sagan)

Darf’s ein Klassiker sein? Es wird heiß, und zwar so richtig. Die Handlung dieses 1954 erschienen Romans spielt an der französischen Riviera während des Sommers. Im Mittelpunkt steht die 17-jährige Cécile, die nicht nur klug, sondern auch gelangweilt und manipulativ ist – eine gefährliche Mischung.

Sie verbringt den Sommer mit ihrem Vater und dessen junger Freundin in einem Haus an der Côte d’Azur. Die Tage sind so träge wie der Sommer selbst – bis Anne, eine alte Freundin ihres Vaters, auftaucht, alles durcheinanderbringt und Cécile eine Entscheidung trifft, die eine Katastrophe nach sich zieht.

Wer liest das? Alle, die sich trauen, in die Abgründe eines gelangweilten Teenagers zu blicken, außerdem scharfsinnige Literatur und ein bisschen Spannung mögen.

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Eine folgenschwere Entscheidung: Bonjour Tristesse.
Eine folgenschwere Entscheidung: Bonjour Tristesse. Foto: ullstein

Becks letzter Sommer (Benedict Wells)

Wer junge, deutsche Literatur lesen möchte, kommt an Benedict Wells nicht vorbei – zu Recht, denn die Bücher des 34-jährigen wurden bereits in viele Sprachen übersetzt, „Becks letzter Sommer“ sogar verfilmt; in der Hauptrolle: Christian Ulmen.

Ein musikalischer Roadtrip: Becks letzter Sommer.
Ein musikalischer Roadtrip: Becks letzter Sommer. Foto: Diogenes

Becks Musikerkarriere ist gescheitert, sein Job als Lehrer ödet ihn an, doch da entdeckt er mitten in seinem Klassenzimmer ein unglaubliches musikalisches Talent: seinen Schüler Rauli. Er beschließt, ihn zu managen, und möchte ihn nicht nur groß rausbringen, sondern es selbst noch mal wissen – mit vielen Träumen im Gepäck beginnt ein Roadtrip und damit auch Becks letzter Sommer.

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Wer liest das? Alle, die Musik lieben und Geschichten von großen Träumen und verpassten Chancen mögen. Zum Buch gibt es übrigens auch eine Playlist: 

In der ersten Reihe sieht man Meer (Volker Klüpfel und Michael Kobr)

Alexander Klein nickt über einem Fotoalbum ein und wird in den Italienurlaub der 80er-Jahre katapultiert – im Auto zehn Stunden an die Adria fahren, kein Navi oder Klimaanlage, dafür aber Kassettenradio! Und nun?

Das Leben als Jugendlicher noch mal neu erleben, mit allen Hochs und Tiefs, inklusive dem Pickel auf der Nase? Ziemlich schnell bemerkt Alexander, dass er plötzlich die Zeit seines Lebens hat.

Wer liest das? Alle, die mal wieder laut lachen möchten und denen die Blicke anderer egal sind. Unwahrscheinlich lustige und leichte Kost auch für diejenigen, die normalerweise nicht so gern lesen.

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Ein nostalgischer Italienurlaub: In der letzten Reihe sieht man Meer.
Ein nostalgischer Italienurlaub: In der letzten Reihe sieht man Meer. Foto: Knaur

Das letzte Polaroid (Nina Sahm)

Anna und Kinga lernen sich im Urlaub am Balaton kennen, eine enge Freundschaft zwischen den beiden Mädchen entsteht, die sie durch eine darauffolgende Brieffreundschaft festigen.

Als Kinga viele Jahre später nach einem Unfall im Koma liegt, reist Anna nach Budapest, wo sich das gegenwärtige Chaos der Orban-Regierung mit ihren Erinnerungen an den Sommer am Balaton vermischt. Und Anna sitzt nicht nur an Kingas Krankenbett, sondern taucht immer tiefer in ihr Leben ein, denn sie erhält die Chance, ihr eigenes hinter sich zu lassen.

Wer liest das? Alle, die gern neben der Erzählung auch in ein anderes Land und dessen Geschichte und Atmosphäre eintauchen, außerdem alle, die Bücher zum Thema Frauenfreundschaften mögen.

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Die Geschichte einer Freundschaft: Das letzte Polaroid.
Die Geschichte einer Freundschaft: Das letzte Polaroid. Foto: Blümenbar

Die Eismacher (Ernest van der Kwast)

Laut Giuseppe Talamini wurde im sogenannten Tal der Eismacher, das in den Dolomiten liegt, die Eiscreme erfunden. Jedes Jahr im Frühling zieht die Familie Talamini nach Rotterdam, um dort ihre Eiskreationen zu verkaufen, und allein bei der Aufzählung der süßen Verführungen läuft einem das Wasser im Mund zusammen.

Giovanni, einer der Söhne, entscheidet sich, trotz des Familienunternehmens einen anderen Weg einzuschlagen, während sein Bruder Luca die Frau heiratet, in die beide Brüder lange Zeit verliebt waren. Nach einigen Jahren stehen sie sich wieder gegenüber, weil einer der beiden eine ungewöhnliche Bitte hat.

Wer liest das? Alle, die etwas Kulturgeschichte über das geliebte Speiseeis erfahren wollen und gern Familienromane lesen, die sich über mehrere Generationen erstrecken.

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Eine kuriose Familiengeschichte: Die Eismacher.
Eine kuriose Familiengeschichte: Die Eismacher. Foto: btb

Direkter Zugang zum Strand (Jean-Philippe Blondel)

Warum nicht über den Strand lesen, wenn man eh an einem liegt? In Blondels Roman werden verschiedene Lebensschicksale beleuchtet, alle haben eine Sache gemeinsam: Die Menschen verbringen ihren Urlaub an verschiedenen Stränden entlang der französischen Atlantikküste.

Kleine Episoden aus aufeinanderfolgenden Jahrzehnten werden erzählt, sodass sich zwischen den Personen immer mehr Verknüpfungen entwickeln, die am Ende des Romans ein großes Bild ergeben.

Wer liest das? Episodenliebhaber und alle, die gern Puzzleteile zu einer Geschichte zusammensetzen.

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Mein bester letzter Sommer (Anne Freytag)

Ausgezeichnet mit dem deutschen Jugendliteraturpreis ist diese tragische Erzählung auch für ältere Leser geeignet! Tessa ist 17, als sie erfährt, dass sie bald sterben wird. Da wird ihr plötzlich klar, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt, um all das zu erleben, worauf sie sich so sehr gefreut hat. Doch dann trifft sie Oskar, der ihr von nun an zur Seite steht und ihr einen Sommer schenkt, in dem die Zeit plötzlich stillzustehen scheint.

Wer liest das? Diejenigen, die traurige Geschichten im Urlaub nicht schmähen und sich selbst fragen möchten, ob sie eigentlich all das tun, was sie tun wollen.

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Eine traurige Sommergeschichte: Mein bester letzter Sommer.
Eine traurige Sommergeschichte: Mein bester letzter Sommer. Foto: heyne

Nächsten Sommer (Edgar Rai)

Was sagt das Cover? Genau, Roadtrip! Der Roman beginnt, als Felix seinen Freunden Marc, Bernhard und Zoe erzählt, dass er ein Haus in Südfrankreich geerbt hat.

Am nächsten Tag steigen die vier in den VW-Bus von Marc, und die Reise von Berlin ans Meer beginnt – mit vielen Gedanken und Fragen ans Leben, manches wird auf den Prüfstand gestellt, anderes geht kaputt, und währenddessen steigen auch noch weitere Leute mit ein. Was erwartet sie am Ende, abgesehen von dem Haus am Meer?

Wer liest das? Alle, die von einem VW-Bus träumen und dann ebenfalls gern ihre Freunde einpacken würden, um ans Meer zu fahren und bis dorthin über das Leben zu philosophieren.

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Ein Roadtrip mit Freunden und Fremden: Nächsten Sommer.
Ein Roadtrip mit Freunden und Fremden: Nächsten Sommer. Foto: atb

Immer wieder das Meer (Nataša Dragnić)

Nicht eine Geschichte, sondern gleich drei sind verpackt in diesem Buch, denn eine Sache ist klar: Am Ende der Geschichte wird der italienische Dichter Alessandro Lang eine der drei Schwestern – Roberta, Lucia oder Nannina – zum Altar führen. Nur welche?

Sie könnten unterschiedlicher nicht sein, und das macht die Liebesbeziehungen, die nacheinander mit Alessandro entstehen, nur noch interessanter. Und eine Frage drängt sich beim Lesen auf: Welcher Schwester wünscht man das Happy End?

Wer liest das? Fans von Frauenunterhaltung, die nicht platt ist, alle, die die Toskana und generell italienische Atmosphäre lieben!

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Ein Mann und drei Frauen: Immer wieder das Meer.
Ein Mann und drei Frauen: Immer wieder das Meer. Foto: btb

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