Wien: 5 Fakten über Österreich| reisereporter.de

Typisch Österreich

Österreich spricht unsere Sprache, hat aber eine ausgeprägte eigene Kultur. Klein, aber „pfundig“ ist das Land, in dem übrigens nichts in Schluchten versenkt wird. Hier kommen fünf Dinge, die typisch sind für Österreich.

Deutsche und Östereicher haben viel gemeinsam. Das fängt schon bei der Kleidung an. Die Trachten die hier in Östereich bei einem Umzug getragen werden ähneln doch sehr den Lederhosen auf dem Münchener Oktoberfest.
Deutsche und Östereicher haben viel gemeinsam. Das fängt schon bei der Kleidung an. Die Trachten die hier in Östereich auf einem Umzug getragen werden ähneln doch sehr den Lederhosen auf dem Münchener Oktoberfest.

Foto: imago/STL

1. Österreicher sudern und granteln

Die österreichische Sprache ist so eigen, dass sie für Deutsche manchmal nicht zu verstehen ist. Dabei wird den Österreichern oft vorgeworfen, sie würden nörgeln und meckern (sudern und granteln). Was nicht unbedingt stimmt. Nur werden die Vokale länger betont, was sich für uns nach Meckern anhört. Beispiel: „Geh heeer!“ statt „Tatsächlich?“ oder „läääwand“ statt „großartig“. 

 

2. Es stimmt: Tracht ist Trumpf

Wenn es um Tracht geht, werden Deutschland beziehungsweise Bayern und Österreich oft gleich gesehen. Doch in Österreich tragen auch junge Menschen die Tracht nicht nur zum Volksfest, sondern auch im Alltag. Selbst im Büro ist der Österreicher in Tracht immer gut angezogen – auf die Kombination kommt es an. Und donnerstags geht man in Salzburg dann auch in Tracht zum Feierabendbier. 

 

3. Wiener Schnitzel oder Schnitzel Wiener Art

Achtung! Es besteht ein gewaltiger Unterschied zwischen dem original Wiener Schnitzel und einem Schnitzel Wiener Art. Paniert sind beide, aber auf die inneren Werte kommt es an. Im Original wird Kalbfleisch umhüllt, die Fälschung ist aus Schweinefleisch gemacht. Und deshalb muss es auch als Schnitzel Wiener Art verkauft werden. Und ein richtig gutes Wiener erkennst du ohnehin gleich an der Panade. Die ist sehr dünn und wirft knusprige Blasen. 

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4. Ein kleiner Brauner und ein Schinke

In kaum einem Land der Erde gibt es mehr verschiedene Kaffeesorten als in Österreich. Selbst Italien steht dahinter. Ein „kleiner Brauner“ ist ein Mokka mit Milch oder Obers (Sahne) in einer kleinen Schale, ein „Einspänner“ wird dagegen ähnlich, aber im Glas serviert. Die Kaffeehauskultur ist tief verwurzelt, was nicht zuletzt mit den Türkenkriegen im 16. Jahrhundert zu tun hat. 

Jetlag cure #einspänner aka Viennese go-juice.

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Vorm oder zum Kaffee gibt es außerdem eine Vielfalt von Nachspeisen, die ebenso ihresgleichen suchen. Vor allem Torten und Mehlspeisen können die Österreicher: Germ- und Marillenknödel, Kaiserschmarrn und Palatschinke – nein, das ist kein Schinken vom Schloss, sondern ein dünner, gerollter Pfannkuchen mit Quark, Eis oder Marmelade gefüllt. 

#marillenknödel in #weißenkirchen #wachau #austria

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5. The Sound of Music – fast so erfolgreich wie Mozart

Es gibt zwar kaum einen Menschen auf der Welt, der Mozart nicht kennt. Aber es gibt auch kaum einen Österreicher, der den Film „The Sound of Music“ nicht gesehen hat oder zumindest in den letzten Jahren im Theater war. Das 1959 in New York uraufgeführte Musical basiert auf der Geschichte der österreichischen Familie Trapp, ist eine Schmonzette der allerersten Stunde und bedient die besten Klischees vor den schönsten Kulissen. Die Drehorte in Salzburg ziehen noch heute amerikanische und asiatische Touristen an.

 

 

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