Nichts für Feiglinge: Die Victoriafälle in Sambia

Nichts für Feiglinge: Der Teufelspool in Sambia

Planschen am 100 Meter tiefen Abgrund: Die Aussichten vom Teufelspool bei den Victoriafällen im afrikanischen Sambia sind himmlisch – oder höllisch, je nach Abenteuergeist und Höhenangst. 

Ein Mann springt in den „Devil’s Pool“ an den Victoriafällen an der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe.
Ein Mann springt in den „Devil’s Pool“ an den Victoriafällen an der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe.

Foto: imago/Xinhua

Der Teufelspool liegt direkt am mehr als 100 Meter tiefen Abgrund der Wasserfälle – und der Blick über einen Teil der Wasserfälle, die aufgrund der enormen Größe zum Unesco-Weltnaturerbe gehören, ist einmalig. Und der Lärm der tosenden Wassermassen so ohrenbetäubend, dass du schnell verstehst, warum der sambische Name für die Fälle übersetzt „der Rauch, der donnert“ bedeutet.

Wer hier schwimmen will, muss den richtigen Zeitpunkt abpassen – und seine Höhenangst zu Hause lassen. Denn der natürliche Pool inmitten der Victoriafälle auf der Grenze von Sambia und Simbabwe entsteht nur in den trockensten Monaten des Jahres.

Das ist normalerweise zwischen August und Januar, wenn der Sambesi, der in die Wasserfälle fließt, weniger Wasser führt, das sich auf erodierten Felsen sammelt und dadurch einen Pool bildet.

Klingt gefährlich? Tatsächlich ist das ungewöhnliche Badeerlebnis mittlerweile eine beliebte Touristenattraktion. Trotzdem wird für die Sicherheit der Badenden empfohlen, den Pool in Begleitung örtlicher Guides zu besuchen. Diese könnten besser einschätzen, ob das Planschvergnügen im Teufelspool gerade sicher ist.

Denn selbst während der trockeneren Monate müssen Badende hier aufpassen: Im Pool kann es auch dann zu einer Strömung kommen, die dich an den Rand des Wasserfalls treiben lässt, schreibt die brasilianische Website „Universo Online“. 

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