Verrückte Fragen an Island-Einwohner | reisereporter.de

Die skurrilsten Fragen an isländische Tour-Guides

„Wann werden die Polarlichter angeknipst?“ – diese und andere skurrile Fragen gehören anscheinend zum Alltag als Touristenführer auf Island. Online teilen die Guides ihre witzigsten Erlebnisse. 

Touristen an den heißen Quellen und dem Großen Geysir in Island.
Touristen an den heißen Quellen und dem Großen Geysir in Island.

Foto: imago/Seeliger

Als Guide Touristen durch Island zu führen scheint ein ziemlich lustiger Job zu sein. Zumindest, wenn man sich die Fragen einiger besonders naiver Urlauber durchliest, die in der Facebook-Gruppe „Bakland ferðaþjónustunnar“ (deutsch: Rückgrat der Tourismusindustrie) gepostet wurden. 

Einige davon hat der „Iceland Monitor“ gesammelt – und wir wollen dir diese Fettnäpfchen natürlich nicht vorenthalten: 

Island: Nachhilfe in Geografie 

Manche Urlauber haben damals im Erdkunde-Unterricht wohl nicht richtig aufgepasst. Ihnen ist nämlich weder die Definition von Gletschern, noch die von Inseln bewusst. Das zeigen diese Fragen: 

  • Gibt es dieses Jahr viele Gletscher? 
  • Wie können wir am besten von Grandi- zum Snæfellsjökull-Gletscher laufen? (Hintergrund: Die beiden Orte sind 200 Kilometer voneinander entfernt.)
  • Wie lange dauert die Fahrt nach Europa?
  • Oh, Island ist eine Insel?
  • Reicht die Küste um die ganze Insel? 

Mysterium Polarlichter

Die Aurora Borealis, auch Nordlicht genannt, ist für viele Urlauber die Krönung ihrer Island-Reise. So richtig mit dem Naturereignis befasst haben sich aber dennoch längst nicht alle. Kein Wunder, dass da so manche seltsame Frage aufkommt: 

  • Können wir ein Zimmer mit Fenster nach Norden bekommen, um die Nordlichter besser zu sehen?
  • Können wir heute Nacht die Mitternachtssonne und die Polarlichter sehen? (Hintergrund: Die Mitternachtssonne scheint nur im Sommer, zu der Zeit können Urlauber keine Polarlichter sehen.)
  • Wann werden die Polarlichter angeknipst?

Wenn die Natur auf Island nicht mitspielt

Wieder andere Touris glauben anscheinend, sie hätten mit ihrer Reise auch das Recht gekauft, dass alle Naturereignisse in Island genau ihren Erwartungen entsprechen. So beschwerte sich ein Reisender beispielsweise, dass der Geysir Strokkur nicht lange genug ausbrach. 

Ein anderer reagierte genervt, weil der Regenbogen über dem Gullfoss-Wasserfall fehlen würde. Wieder andere klagten über Schlafmangel. Der Grund? Die Polarlichter leuchteten zu hell – und in Island ist es schlichtweg viel zu ruhig. 

Na, wenn das die einzigen Probleme sind, hätten wir gegen ein bisschen Island-Urlaub gerade nichts einzuwenden. 

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