Südostasien-Urlaub: Strände ohne Müll | reisesreporter.de

Südostasien: 7 Strände, die noch nicht zugemüllt sind

In Zeiten, in denen Videos von Plastik im Meer viral gehen und Beach-Clean-ups massentauglich werden, tut es gut zu sehen, dass Südostasien auch weiterhin mit unberührten Traumstränden punkten kann.

Frau macht Handstand am Strand von Palawan, Philippinen.
Die Philippinen-Insel Palawan ist zwar kein Geheimtipp mehr, zählt aber trotzdem zu den schönsten Eilanden Südostasiens.

Foto: unsplash.com/Toa Heftiba

Die südostasiatischen Länder kennen wir vor allem wegen atemberaubender Natur und paradiesischer Strände. Viele davon fallen aber leider wachsenden Müllbergen und Besucherströmen zum Opfer.

Doch es gibt sie noch, die unberührten Perlen, an denen du Ruhe, Natur und Einsamkeit genießen kannst. Du willst Beweise? Sieben der schönsten zeigen wir dir hier:

Sunset Beach, Ko Kradan – Thailand

Über einen kurzen Spaziergang durch den Dschungel erreichst du vom Hauptstrand auf Ko Kradan den Sunset Beach, der seinem Namen in der Abenddämmerung alle Ehre macht. Aber auch der Hauptstrand macht die Insel südlich von Ko Phi Phi bereits eine Reise wert.

Côn Đảo – Vietnam

Eine Flugstunde von der trubeligen Ho-Chi-Minh-Stadt entfernt liegt die Inselgruppe Côn Đảo. Nur die Hauptinsel Con Son ist unbewohnt, doch auch hier findest du bereits unberührte Sandstrände, Korallenriffe und eine artenreiche Unterwasserwelt. Du kannst aber auch per Boot auf einige der unbewohnten Inseln übersetzen, berichtet der „Vietnam-Guide“.

Gili Air – Indonesien

Hängematten, so blau wie das Meer, neben dem sie sich im Wind wiegen. Und an Holzpfählen steht „Why not?“ – warum nicht?

Stimmt, fragen wir uns, warum sind wir nicht schon viel eher nach Gili Air, zur relaxten Nachbarin von Lombok, gereist. Hier gibt’s nicht viel. Nur jede Menge Zeit und Traumstrände, an denen du sie verbummeln kannst. Kein Wunder, dass reisereporterin Friederike ganz verliebt in die Insel ist.

Palawan – Philippinen

Die philippinische Insel Palawan mischt in den internationalen Medien bereits seit Jahren im Kampf um die schönste Insel der Welt ganz vorn mit (zum Beispiel im „Condé Nast Traveler“).

Kein Wunder, bei diesen reinweißen Stränden, die flach in glänzendes Blau abfallen. Auch die Unterwasserwelt ist noch herrlich intakt. Außerdem hat die Unesco die Bootsfahrt auf dem unterirdischen Fluss Puerto-Princesa, der sich durch Kalkkarstfelsen schlängelt, zu einem weltweit einzigartigen Erlebnis erklärt.

Long Set Beach, Koh Rong – Kambodscha

Die Insel im Südwesten Kambodschas ist von Sihanouk in nur zwei bis drei Stunden Bootsfahrt erreicht. Autos haben hier nichts zu suchen, ebenso wenig Fast-Food-Ketten. Dafür laden Korallenriffe zum Schnorcheln und Tauchen ein. Und nachts funkelt der Long Set Beach gern mal voller leuchtendem Plankton.

Pantai Kerachut – Malaysia

Der Strand Kerachut liegt nur eine halbe Stunde vom multikulturellen George Town entfernt im malaysischen Staat Penang. Dass sich hierher nur wenige Urlauber verirren, liegt auch daran, dass du eine zweistündige Wanderung durch den Penang-Nationalpark auf dich nehmen musst, um danach in dem feinen Sand zu entspannen. Lauffaule können sich „Travel Pelang Malaysia“ zufolge am Eingang des Parks aber auch ein Boot mieten. 

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Ataúro – Osttimor

Osttimor zwischen Australien und Indonesien ist bei vielen noch kaum auf dem Reiseradar. Völlig zu Unrecht! Das beweist unter anderem die Insel Ataúro, die sich perfekt für Tagesausflüge oder längere Aufenthalte anbietet.

Der nationale Tourismusverband wirbt damit, dass du in Ataúro die größte Vielfalt an Riff-Fischen und Korallenarten findest. Auch Delfine und Wale sind häufige Passanten. Ökologische Unterkünfte sorgen dafür, dass das auch so bleibt.

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