Karibik: Steel Drums und Karneval | reisereporter.de

Typisch Karibik

Nicht jeder kommt im Leben einmal in die Karibik. Deshalb bringen wir sie dir nach Hause. Damit du mitreden kannst über 5 Dinge, die typisch sind für die Karibik.

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Palmen in der Abendsonne in Panama.

Foto: unsplash.com/Thomas Lefebvre

1. Zur Karibik gehören Steel Drums

Egal, auf welcher Karibik-Insel du landest, die Musik ist überall. Und meistens kommt sie aus einer Metallpfanne, die mit Schlegeln geschlagen wird – der Steel Drum oder Steel Pan, wie die Erfinder aus Trinidad sagen. Spätestens im Hotel tritt einmal die Woche eine Steel Drum-Band auf, aber auch auf den einheimischen Straßenfesten klingelt es aus diversen Ecken. Viele Popmusiker verwenden Steel Drum-Passagen, um ihren Hits eine gewisse Leichtigkeit zu geben, aber auch viele Fernsehmelodien beruhen auf dem besonderes Feeling der Steel Drums:
 

 

 

 

2. Karibische Häuser sind bunt und auf Stelzen gebaut

Ein karibisches Dorf ist immer bunt. Grün, blau, gelb, lila, pink – praktisch kein Haus, kein Fischerboot, kein Auto, das nicht bunt angemalt oder lackiert wurde. Die meisten Häuser sehen aus, als wären sie auf Stelzen gebaut – der Keller wurde irgendwie ausgelassen. Nah am Wasser lässt sich das leicht erklären, aber in den Bergen im Landesinneren? Die Erklärung: Ein einmal gebautes Haus darf in der Regel nicht nach oben erweitert werden. Nur, was als Geschoss schon angelegt war, darf fertiggestellt werden. In der Hoffnung auf mehr Geld bauen die meisten Menschen daher auf Stelzen. 

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3. Kollektivpartys: „Caribbean Jump Up“ und Karneval

In karibischen Dörfern kann sich keiner verkriechen. Mindestens einmal pro Woche wird jeder Bewohner vom Bass aus seinem Haus gesogen – zum Jump Up. Auf der größten Kreuzung im Dorf türmen sich Lautsprecherboxen auf, in den Straßen drumherum sitzen die Einheimischen vor ihren Häusern mit Grills und Kühlboxen, aus denen sie „Spiced Rum“ (scharf gewürzter Rum) und Lobster (Langusten) verkaufen. Dazu dröhnt Reggae- und Black Music durch die Menschenmengen, von Bob Marley über Rihanna bis hin zu Mr. Gentleman.
Getoppt wird dieses Party-Ritual zu Karneval und Ostern mit Paraden, Schönheitswettbewerben und grasig duftender Luft.

 

 

4. Das gute karibische Bier

Deutsches Bier ist nicht das einzig wahre. Auch karibisches zischt und wird teilweise direkt auf den Inseln gebraut. „Carib“ ist eines der bekanntesten und stammt aus Trinidad, wo es seit 1950 in Champs Fleur gebraut wird. Es ist leicht süßlich, schmeckt nach Malz und Mais, bleibt dabei aber ein echtes Lager. Oder „Piton“, das jüngere Bier aus St. Lucia, das seit 1992 in Vieux Fort entsteht. Auch das ist besonders süffig, lässt die herbe Note aber nicht vermissen. Vielleicht, weil Heineken als Eigentümer der Windward & Leeward Brauerei ein Wörtchen mitzureden hat.

 

#caribbeanbeer

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5. Bananenketchup und Cocktails

Die karibische Küche ist von ihrer bewegten Geschichte geprägt. Indianische Urvölker, westafrikanische Sklaven oder indische Arbeiter und natürlich die Touristen aus den USA haben das geformt, was heute unter „kreolisch“ zusammengefasst wird. Das schmeckt überall sehr unterschiedlich, aber typisch sind trotzdem einige Zutaten: Die Conch-Muschel (Deutsch: Große Fechterschnecke, sie ist auch in Florida und Brasilien heimisch) oder das Bananenketchup, das sowohl zu Fisch als auch Fleisch gut passt. Dazu trinkt man Cocktails wie Cuba Libre oder Pina Colada, die auch aus der Karibik stammen. Aber Vorsicht: Nicht in jedem Hotel gibt es gute Barkeeper und gute Zutaten. 

strawberries w/ banana ketchup #weird

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Die Autorin
Alexa v. Busse hat erst als Flugbegleiterin, dann als Journalistin die Welt bereist. Liebt jedes Land – besonders die, in denen französisch gesprochen wird und Wein auch aus Tüten ... mehr
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