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Beachen und Skifahren in einem Urlaub: Hier geht’s!

Freie Fahrt auf der Piste und in derselben Woche Beachvolleyball spielen bei Sonnenschein im Strandbad: Geht nicht? Geht doch! reisereporterin Marcia hat es ausprobiert und verrät, wann und wo es möglich ist.

In Konstanz am Bodensee hat man die Schweizer Alpen immer im Blick. Der Weg vom Beachvolleyball-Feld auf die Piste ist kurz.
In Konstanz am Bodensee hat man die Schweizer Alpen immer im Blick. Der Weg vom Beachvolleyball-Feld auf die Piste ist kurz.

Foto: imago/imagebroker

Mein letzter Tag im Büro vor dem Frühjahrsurlaub: Schneeflocken tanzen dicht an dicht vor dem Fenster. Eigentlich hatte ich geplant, in meiner freien Märzwoche in Konstanz am Bodensee in die Beachvolleyball-Saison zu starten. Der Ball und die Neoprensocken gegen kalte Füße sind schon eingepackt.

Zu den Bachvolleyballsachen packe ich Schneehose und Skihelm

Aber bei Schnee will ich selbst nach fünf Monaten Beach-Abstinenz nicht spielen. Macht ja nichts – schließlich ist Konstanz nur wenige Autostunden vom Feldberg und verschiedenen Schweizer Skigebieten entfernt. Also packe ich für alle Fälle noch die Skiklamotten und den Skihelm ein und los geht’s.

Wie erwartet, ist es in Konstanz bitterkalt. Es liegt zwar kein Schnee, aber die Beachvolleyball-Felder am „Hörnle“, wie das Strandbad Horn von den Einheimischen liebevoll genannt wird, sind verwaist. Statt meinen ersten Urlaubstag im Sand zu verbringen, genieße ich die ersten Sonnenstrahlen, die trotz Lufttemperaturen um den Gefrierpunkt tapfer leuchten, im 34 Grad warmen Außenbecken der Therme.

Statt auf den Sand geht es in den Schnee

Das ist zwar auch ganz nett, entspricht meinem Plan vom Aktivurlaub aber nicht so ganz. Und nach zwei Stunden Einweichen mit Alpenpanorama ist klar: Statt auf den Sand muss ich in den Schnee! Das geht von Konstanz aus ganz spontan. Meine Freunde, die ich in Konstanz besuche, können sich noch freinehmen, und so steht um 22 Uhr der Plan.

Um 8 Uhr am nächsten Morgen packen wir Proviant und Skihelme ins Auto, zweieinhalb Stunden später leihen wir Skier und Snowboards aus. Um Punkt 11 Uhr stehen wir auf der Piste.

Die Sonne strahlt, und an den Skiliften müssen wir kaum anstehen. Denn wer legt seinen Skiurlaub schon auf einen Wochentag Ende März, wenn alle auf den Frühling warten?

Freie Pisten und freie Beachvolleyball-Felder

Ideale Bedingungen also für Spontane, in diesem Fall für uns. Nach einem Tag voller Sonne, Schnee und freier Pisten habe ich die Hoffnung auf einen Tag im Sand aber noch nicht aufgegeben und checke am Abend die Wettervorhersage. Siehe da: Der Temperaturtrend geht nach oben.

Nur zwei Tage nach meinem Ausflug in den Schnee mache ich mich also auf den Weg ins Strandbad – und lasse die Neopren-Socken zu Hause.

Bei fast 15 Grad und Sonnenschein ist es warm genug, um sich barfuß in den Sand zu wagen. Die Wassertemperatur des Sees ist zwar noch meilenweit von „erträglich“ entfernt, ein paar Mutige laufen aber auch schon in Badehose und oberkörperfrei am Strand herum.

Kalt wird uns so nicht. Wir bewegen uns ja die ganze Zeit. Denn so früh im Jahr sind die Beachfelder, die im Sommer mindestens genauso überlaufen sind wie die Konstanzer Altstadt an einem Samstag, noch fast leer und wir müssen uns mit niemandem abwechseln.

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