Schnee in Osteuropa ist orange – irres Wetterphänomen!

Irres Wetterphänomen: Schnee in Osteuropa plötzlich orange

Das ist kein Insta-Filter: Was aussieht wie eine Landschaft auf dem Mars, ist tatsächlich eine Skipiste in Osteuropa. Ein seltenes Wetterphänomen hat die Skipisten in mehreren Ländern orange gefärbt.

Wie hier im russischen Sotschi sah es vielerorts in Osteuropa aus – der Schnee war orange eingefärbt.
Wie hier im russischen Sotschi sah es vielerorts in Osteuropa aus – der Schnee war orange eingefärbt.

Foto: sinyaya_ptiza/Instagram (Screenshot)

Ein Wintermärchen in… Orange?! Für Skiurlauber in Osteuropa gab’s am Wochenende eine farbliche Überraschung: Denn die Skipisten in Russland, Bulgarien, Moldau, Rumänien und in der Ukraine waren nicht wie gewohnt weiß, sondern orange. 

Die Abfahrten sahen eher aus wie Sandstrände, und mehrere Urlauber sagten, dass die Szenen „apokalyptisch“ ausgesehen hätten. Auf Instagram posteten sie zahlreiche Fotos und Videos des Phänomens.

Was mysteriös aussieht, ist aber leicht erklärt: Ein Sturm in der Sahara wirbelte Unmengen an Sand auf – und der wehte nach Angaben des Portals „weather.com“ mehr als 1.600 Kilometer weit bis nach Sotschi in Russland. Auch Satellitenbilder der Nasa zeigen die Bewegungen der Sandmassen in den oberen Schichten der Erdatmosphäre.

Durch Regen oder Schnee, wie in den Skigebieten in Osteuropa, landete der Sand dann wieder auf der Erdoberfläche.

Dasselbe Wetterphänomen bedeckte am Freitag auch die griechischen Ferieninseln Kreta und Zypern mit einer rötlichen Sandschicht und sorgte für schlechte Sicht – die Berge bei Athen waren kaum zu sehen.

Das Wetterphänomen kommt etwa alle fünf Jahre vor, aber die Konzentration war dieses Mal höher als gewöhnlich, berichtet CNN.

Es gab auch noch andere Theorien für die Verfärbung. Wie die „Daily Mail“ berichtete, waren in Sotschi Wissenschaftler vor Ort, um den Schnee zu untersuchen. Umweltschützer hatten offenbar angegeben, dass er chemisch verunreinigt wäre. Andere Behörden gaben an, auch ein Sandsturm in Kasachstan könne verantwortlich sein.

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