United Airlines und Hunde – das scheint keine gute Kombination zu sein. Das zeigt jetzt ein dritter Fall innerhalb von nur einer Woche.

Eigentlich sollte der Flug UA-3996 am vergangenen Donnerstag von Newark (New Jersey) nach St. Louis (Missouri) fliegen. Eigentlich. Denn der Flieger drehte plötzlich um, flog nach Akron in Ohio. Grund dafür: Es war ein blinder Passagier an Bord – ein Hund.

United reagierte, ließ den Flieger einen Umweg fliegen

Der Vierbeiner wurde fälschlicherweise in den Flieger geladen, wie eine United-Sprecherin gegenüber „The Washington Post“ erklärt. Und so musste sich der Flug also der Reiseroute des Hundes anpassen. Die Sprecherin: „Wir haben die schnellste Option gewählt, um den Hund mit seiner Familie wieder zusammenzubringen.“

Laut „Flightradar24“ wurde so aus einem Zwei-Stunden-Flug ein Vier-Stunden-Flug mit eineinhalb Stunden Wartezeit am Flughafen in Akron. Den Passagieren soll, so die Airline, die Verspätung entschädigt werden.

Das dritte Hundeproblem bei United Airlines in nur einer Woche

Dieser Fall war bereits der dritte in nur einer Woche. Am Dienstag vergangener Woche starb ein Welpe im Flugzeug, nachdem eine United-Stewardess darauf bestand, dass er in der Gepäckablage verstaut wird. Zwei Tage später verwechselte United Airlines zwei Hunde – und schickte einen kranken Schäferhund versehentlich nach Japan.