In Israel entsteht „jüdisches Disneyland“ | reisereporter.de

In Israels Wüste entsteht ein „jüdisches Disneyland“

In Israels Wüste soll eine Art „jüdisches Disneyland“ entstehen. Der „Park Pla-im“ soll umgerechnet rund 323 Millionen Euro kosten.

Das Highlight des „Park Pla-im“ in der Wüste Israels soll die Jakobsleiter werden, eine Aussichtsplattform.
Das Highlight des „Park Pla-im“ in der Wüste Israels soll die Jakobsleiter werden, eine Aussichtsplattform.

Foto: Youtube.com/ Plaim Park (Screenshot)

Mitten in der Wüste Negev soll der größte Freizeitpark Israels entstehen. Auf etwa 25 Hektar sollen im „Park Pla-im“ 16 Fahrgeschäfte und Attraktionen „Tausende Jahre jüdischer Kultur und Erbe zum Leben erweckt werden“. In das Megaprojekt werden umgerechnet rund 323 Millionen Euro investiert – die Kosten tragen nach Angaben des israelischen Nachrichtenportals yediot.co.il ausländische Investoren.

Highlight des Parks soll die Jakobsleiter sein – eine Aussichtsplattform mit 360-Grad-Aussicht, die bildlich für die Verbindung von Himmel und Erde steht. Zudem gibt’s eine Achterbahn, die sich thematisch der jüdischen Literatur widmet. In einem weiteren Fahrgeschäft erleben Gäste bei einer Bahnfahrt den Kontrast zwischen dem modernen und lauten Leben und der Ruhe am Sabbat.

Sänger macht Werbung für Freizeitpark in der Wüste

Der israelische Sänger Yehoram Gaon startete die Kampagne. In einem kurzen Film reist er mit Film-Enkelsohn in die „Wunderwelt“:

Der Plan für den Park, der in der Nähe der Stadt Dimona gebaut werden soll, stammt von der amerikanischen Firma Itec, welche auch die Themenparks „Magic Kingdom“ im Disney World Resort in Florida und die „Wizarding World of Harry Potter“ in Orlando entworfen hat. 

Zusätzlich sind auch ein großer Wasserpark, eine Minigolfanlage, Hotels und eine Jugendherberge geplant. Ziel sei es, Touristen aus dem In- und Ausland in das Gebiet zu locken, das zu Israels Peripherie gehört. Mit einer Eröffnung wird aber nicht vor dem Jahr 2023 gerechnet.

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