Peru: Diese 5 Strände sind Geheimtipps | reisereporter.de

Peru: Diese 5 Strände sind noch Geheimtipps

Mit mehr als 2.500 Kilometern Küste ist Peru ein Paradies für Surfer und Badeurlauber. Kein Wunder also, dass die Strände im Norden ein wahrer Touri-Magnet sind. Doch im Süden gibt es noch unbekannte Schönheiten. Wir zeigen dir fünf Geheimtipps.

Peruanische Küste, Arequipa.
Raue Schönheit: Im Süden Perus finden sich einige der schönsten Strände des Landes. Touristen sieht man hier dennoch kaum.

Foto: imago/Westend61

Die peruanischen Strände sind so vielfältig wie das Land selbst: An der schier endlosen Küste finden Wassersportler hohe Wellen und starke Winde – Surfer aus aller Welt haben daher viele Küstenorte wie Lobitos oder Cabo Blanco inzwischen erobert.

Der Haken daran: Die Orte sind so beliebt, dass sie leider oft überlaufen sind. Doch im Süden sieht es etwas anders aus – hier finden sich noch versteckte Buchten und einsame Sandstrände. Wir zeigen sie dir.

Chilca: Sand und Aliens

Etwa 60 Kilometer südlich von Lima liegt Chilca. Die Kleinstadt ist für ihre Sanddünen und kilometerlangen, einsamen Strände bekannt. Playa Yaya ist schnell zu erreichen und bei den Stadtbewohnern sehr beliebt, San Pedro und Punta Ñave dagegen nur etwas für Surfer oder Camper und erst nach einem einstündigen Fußmarsch zu erreichen.

Doch der Weg lohnt sich: In San Pedro und Punta Ñave hört man nämlich nur die Wellen und die Rufe der Pelikane. Von den Felsen von Punta Ñave aus lassen sich außerdem Delfine und Schweinswale beobachten.

Tipp: Das traditionelle Lucuma-Eis sollte man sich nicht entgehen lassen. Ein gutes Ceviche bekommt man im Pez de Oro.



Marcona: Ein Elefant badet im türkisblauen Meer

San Juan de Marcona ist das neue Paracas: Auf der Halbinsel (etwa drei Stunden südlich von Lima) tummeln sich Pinguine, Flamingos und Seelöwen in türkisblauen Buchten. Das hat Paracas zum beliebtesten Ausflugziel für Touristen und Hauptstädter gemacht. San Juan de Marcona bietet dieselbe atemberaubende Artenvielfalt, aber abseits der Massen.

Im Naturreservat Punta San Juan, nur zehn Autominuten vom Stadtzentrum entfernt, lebt die größte Pinguinkolonie Perus. Die Strände rund um Marcona begeistern mit türkisblauem Wasser, weißem Sand und sogar einem Elefanten. Touristen sieht man in Marcona bisher kaum. 

Tipp: Den besten Ceviche gibt es im Restaurant Kapricho. Die Busfahrt von Lima kostet 17 Euro.



Der Kondor fliegt über die Buchten von San Fernando 

Nur eine Autostunde von San Juan de Marcona entfernt, liegt das Naturschutzgebiet von San Fernando. Wer den Andenkondor beobachten möchte, muss nicht unbedingt nach Arequipa und den mühevollen Weg zum Cañon del Colca auf sich nehmen: Der majestätische Greifvogel lebt auch in San Fernando. Zu sehen ist er kurz vor Sonnenuntergang im Dormidero, wenn er zu seinen Schlafplätzen fliegt.

Tipp: Die berühmten Nazca-Linien sind nur eine einstündige Auto- oder Busfahrt vom Naturschutzgebiet von San Fernando entfernt. 



Die blauen Lagunen von Tanaka

Der Strand von Tanaka liegt vor der Oase Lomas de Atiquipa, einem Grünstreifen mitten in der Wüste. Die starken Winde machen den langen Sandstrand von Tanaka zu einem idealen Surf-Spot. Doch Tanka ist auch genau das Richtige für die, die Ruhe und Entspannung suchen. In den Lagunen, die sich an den Felsen gebildet haben, kann man nämlich baden und sich einfach zwischen kleinen, bunten Fischen treiben lassen.  

Tipp: Von den berühmten Nazca-Linien fahren Busse Richtung Chala, die auch in Tanaka halten. Eine Übernachtung im verschlafenen Fischerdorf Tanaka kostet umgerechnet 15 Euro.



Jihuay: Die Oase ruft

In Lomas de Atiquipa und nicht weit vom kleinen Fischerdorf Chala entfernt, liegt versteckt die Bucht von Jihuay: Das türkisblaue Wasser macht sie zu eine der schönsten im Süden.

Um die Bucht zu erreichen, muss man einen Fußmarsch von mehreren Kilometern in Kauf nehmen. In Chala ist es aber möglich, ein Taxi zu mieten, das einen auch nach dem Badeausflug abholen kann.

Tipp: Von Tanaka den Bus weiter nach Chala nehmen. So entdeckt man unweit der Nazca-Linien zwei der schönsten Strände im Süden Perus.

Kommentare
Erhalte täglich Reisegeschichten, folge uns auf Facebook:
#Trending
Zur
Startseite