Top 10 der abenteuerlichsten Länder | reisereporter.de

Die Top 10 der abenteuerlichsten Länder der Welt

Tauchen mit Haien, Surfen auf Riesenwellen und der gefährlichste Wanderweg Europas: Der reisereporter zeigt dir die Top 10 der Länder, die Adrenalinjunkies wie dir die ultimativen Kicks und die größten Abenteuer bieten.

Waghalsige Kletterpartie auf Kalymnos: Griechenland ist eines der Top-10-Länder, in denen du die größten Abenteuer erleben kannst.
Waghalsige Kletterpartie auf Kalymnos: Griechenland ist eines der Top-10-Länder, in denen du die größten Abenteuer erleben kannst.

Foto: imago/All Canada Photos

Hier ist Nervenkitzel garantiert – wenn du dich traust. Denn Höhenangst, Angst im Dunkeln oder vor wilden Tieren ist an diesen Reisezielen eher hinderlich. Wir zeigen dir, was du in den abenteuerlichsten Ländern der Welt so alles erleben kannst. Mit dabei sind gleich vier europäische Länder, drei davon unter den Top 5.

10. Monsterwellen reiten in Portugal

Klettern, Surfen, Schnorcheln, Trekking – Portugal ist ein Paradies für Outdoor-Sportler, und zwar das ganze Jahr. Denn das Wetter dort ist selbst im Winter mild, die durchschnittlichen Temperaturen fallen nie unter zehn Grad. Besonders für Surfer ist Portugal einer der Hotspots in Europa.

Die besonders Abenteuerlustigen kommen im Herbst und Winter, wenn die Wellen besonders hoch sind: Regelrechte Monsterwellen gibt es am Strand der kleinen Stadt Nazaré. An einigen Tagen im Herbst und Winter rollen dort bis zu 30 Meter hohe Wellen an den Strand. Ganz sicher nur was für Profis auf dem Brett.

9. Abenteuer Vulkanwandern in Mexiko

Hast du dich schon einmal in einem Wasserfall abgeseilt? Am Cascada Tixhiñu in der Region Querétaro nördlich von Mexiko-Stadt kannst du es probieren. Oder du gehst auf Dschungeltour. Das Calakmul-Biosphärenreservat im Südosten Mexikos ist nach den Ruinen der Maya-Stadt Calakmul benannt, die du auf deiner Dschungeltour erkunden kannst.

Es ist eines der größten verbleibenden Waldgebiete der Region und bekannt für die vielen wilden Tiere, darunter Jaguare, Pumas und Tiger, die dort leben. Westlich von Mexiko-Stadt nahe der Küste kannst du auf einem aktiven Vulkan wandern. Der Volcán de Colima ist einer der aktivsten in Mexiko

8. Abenteuer am Ende der Welt in Argentinien

In Argentinien kannst du ans Ende der Welt reisen – oder zumindest den südlichsten bewohnten Teil der Erde. In Feuerland, der Inselgruppe an der Südspitze Südamerikas, die in ein chilenisches und ein argentinisches Gebiet aufgeteilt ist, liegen die südlichsten Städte der Welt. Von Ushuaia aus, der südlichsten Stadt Argentiniens, kannst du mit einem Boot sogar weiter bis in die Antarktis fahren.

Am anderen Ende Argentiniens findest du eine ganz andere, wenn auch genauso karge Landschaft: Wüste. In einem besonders windigen Teil im Calingasta Valley, nahe der Grenze zu Chile, kannst du zum Beispiel Landyachting ausprobieren: Dabei lässt du dich in Gefährten mit Segeln, die aussehen wie kleine Segelboote mit Rädern, vom Wind über den Wüstensand treiben.

7. Nervenkitzel beim Bungee-Jumping in Neuseeland

Achtung, Angeberwissen: Die Neuseeländer haben den Bungee-Jump erfunden. Kein Wunder also, dass es eines DER Anlaufziele für Adrenalinjunkies ist.

Es gibt in Neuseeland aber auch noch andere Möglichkeiten, den Adrenalinspiegel in die Höhe zu treiben: zum Beispiel jede Menge reißende Bergflüsse, die du beim Rafting unsicher machen kannst. An Ziplines kannst du Schluchten, Flüsse und Wälder überqueren. Oder du wagst dich unter die Erde: Neuseeland hat eines der weltweit spektakulärsten Höhlensysteme.

6. Tauchen für Adrenalinjunkies in Costa Rica

Vulkane, Nebelwälder und Karibikstrände – Costa Ricas Landschaft ist beeindruckend abwechslungsreich. Mit extra Nervenkitzel kannst du sie an einer Zipline hängend entdecken, die von den Flanken des Vulkans Rincon über den Regenwald führt und Aussicht bis hin zur türkisblauen Pazifikküste bietet. 

Die Gewässer rund um die Cocos-Insel, die zu Costa Rica gehört, ist ein berühmt berüchtigtes Tauchrevier. Erfahrene Taucher begegnen dort immer wieder Haien. Es gibt in Costa Rica aber auch jede Menge Orte, an denen Unerfahrene die etwas friedlichere Unterwasserwelt vor der Küste mit Schnorcheln erkunden können.

5. Paradies für abenteuerlustige Kletterer: Griechenland

Wer an Griechenland denkt, denkt an antike Ruinen, türkisblaues Meer und malerische Inseln – Idylle pur. Griechenland kann aber auch wild! Immerhin hat es eine der längsten Küsten der Welt und etwa 80 Prozent seiner Fläche ist Bergland. Kurzum: Ein Paradies für Windsurfer, Kitesurfer, Taucher, Segler, Wasserskifahrer, Wakeboarder, Wanderer und Kletterer.

Die Insel Kalymnos ist eines der bekanntesten Gebiete für Kletterer weltweit. Sie hangeln sich dort vor atemberaubender Inselkulisse steile Felswände empor. Und auf Kreta kannst du durch die längste Schlucht Europas wandern: Die Samaria Schlucht ist 16 Kilometer lang. 

4. Abenteuer (Großstadt-)Dschungel in Thailand

Unter Lianen hindurch, über Baumstämme hinweg und steile rutschige Wege hinauf – so sieht eine Wanderung durch den Dschungel in Thailand aus. Die bekanntesten Trekkinggebiete sind die Provinzen Chiang Mai, Chiang Rai oder Mae Hong Son im Norden. Im Süden ist der Khao-Sok-Nationalpark beliebt.

Thailand bietet aber nicht nur natürliche Abenteuer. Auch die Städte halten einiges an Nervenkitzel bereit, den Wet Market in der thailändischen Hauptstadt Bangkok zum Beispiel. Den sollte nur besuchen, wer Blut sehen kann, sich nicht vor Käfern, Würmern und Maden ekelt und intensive Gerüche erträgt, ohne dass ihm schlecht wird.  

3. Der gefährlichste Wanderweg Europas in Spanien

Wenn du auf Abenteuersuche in Spanien bist, solltest du eine Wanderung auf jeden Fall machen: Der Caminito del Rey – auf Deutsch: Königspfad – galt lange Zeit als gefährlichster Wanderweg Europas. Zugegeben, der acht Kilometer lange Weg in Andalusien war bis 2015 verfallen und deshalb gesperrt, während er heute weitgehend mit Stahlseilen gesichert ist. 

Die sind aber auch nötig. Denn der Weg führt entlang steiler Felswände und durch zwei Schluchten, die bis zu 200 Meter tief sind. Wusstest du übrigens, dass Spanien nach der Schweiz das Land mit den meisten Gebirgen in Europa ist?

2. Abenteuer Natur: Italien

In Italien gibt es leckeres Essen – aber Abenteuer? Und zwar so viel Abenteuer, dass es für Platz zwei der abenteuerlichsten Länder der Welt reicht? O ja! Denk doch nur mal an die Dolomiten mit ihren Felsmassiven, über 3.000 Meter hohen Gipfeln, Höhenwegen und mehr als 1.200 Kilometer Skipiste. 

Oder an den Ätna, den höchsten aktiven Vulkan Europas. Und dann gibt es da noch verschiedene Höhlen, zum Beispiel die blaue Grotte an der Nordwestküste der Insel Capri. In sie hinein führt nur ein gerade mal eineinhalb Meter hoher Felsspalt, den du nur im Boot passieren kannst. Halten wir fest: In Italien gibt es jede Menge Naturwunder für Abenteurer.

1. Trekking für Abenteurer in Brasilien

Der längste Fluss der Welt und der größte Teil des größten zusammenhängenden Regenwaldes der Welt – klar, dass ein Land, das diese Naturwunder sein Eigen nennen kann, das Land ist, das im Ranking des amerikanischen Nachrichtenmagazins „U.S. News & World Report“ den ersten Platz unter den Abenteuerländer belegt: Brasilien.

Hier gibt es Wasserfälle, Höhlen und jede Menge seltener Tiere zu entdecken. Es gibt aber noch weitaus mehr, was du als echter Abenteurer im größten Land Südamerikas gesehen haben musst, zum Beispiel den Lençóis-Maranhenses-Nationalpark, eine 156.500 Hektar große Dünenlandschaft mit blauen Miniseen aus Regenwasser.

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