Das sind die tödlichsten Orte der Welt | reisereporter.de

Diese tödlichen Orte gehören nicht auf deine Reiseliste

Eigentlich verraten wir dir ja, in welche Ecken der Welt du UNBEDINGT reisen solltest. Hier ist aber das genaue Gegenteil der Fall. Oft verrät schon der Name: Diese Orte solltest du lieber meiden. Dafür stellen wir dir sichere Alternativen vor.

Der sogenannte Devil’s Golf Course im Death Valley von Kalifornien, USA.
Hier wächst nichts: Karge Landschaft prägt das Death Valley in Kalifornien (USA).

Foto: imago/Schepp

Eine Übersicht von der Skelettküste bis zum Tal des Todes: zehn tödliche Orte.

Skelettküste, Namibia

Die Skelettküste ist Teil der namibischen Atlantikküste und gilt als eine der tödlichsten Naturorte der Welt. Der Name stammt übrigens von den Wal- und Robbenskelletten, die hier häufig mal am Strand liegen. Aber Namibia kann auch gastfreundlich: Wie wäre es stattdessen mit Sandboarding bei Swakoopmund?

Schiffswrack an der namibischen Skelettküste.
Ein Wrack an der Skelettküste: Schiffbrüchige kamen in der rauen Umgebung meist ums Leben. Foto: imago/BE&W

Schlangeninsel, Brasilien

An den Strand von Fernando de Noronha träumen wir uns liebend gern. Auf die Ilha de Queimada Grande, die ebenfalls zu Brasilien gehört, eher nicht: Hier leben besonders viele Schlangen, deshalb ist sie vor allem unter dem Spitznamen „Schlangeninsel“ bekannt.

Es ist auch der einzige Ort der Welt, an dem die Insel-Lanzenotter zu Hause ist. Hinter diesem irgendwie ganz putzigen Namen verbirgt sich eine hochgiftige Viper. Deshalb sind Besuche der Insel auch strengstens verboten. 

Oymyakon, Russland

Hier funktionieren keine Handys und es können keine Nutzpflanzen angebaut werden: Das Dorf Oymyakon in Sibirien erreichte die niedrigste Temperatur, die je an einem ständig bewohnten Ort gemessen wurde, nämlich minus 71,2 Grad Celsius! Damit ist es einer der kältesten Orte der Welt. 

Väterchen Frost besucht Oymyakon in Sibirien, Russland.
Er dürfte sich in der klirrenden Kälte wohlfühlen: Väterchen Frost in Oymyakon. Foto: imago/ITAR-TASS

Sinabung-Vulkan, Indonesien

Ein besonders aktiver Vulkan auf der indonesischen Insel Sumatra darf auf der Liste der tödlichen Orte nicht fehlen: Es kommt oft zu Ausbrüchen, die Tausende Menschen ohne Obdach hinterlassen – zuletzt vor zwei Wochen. Viele nahe gelegene Städte und Dörfer waren schon mehrmals komplett mit Asche und Lava bedeckt. Dann vielleicht doch lieber zum Strandurlaub auf die kleine Insel Gili Air!

Nach dem Ausbruch im Februar 2018 ist die Gegend am Sinabung von Lava bedeckt.
Nach dem Ausbruch im Februar 2018 ist die Gegend am Sinabung von Lava bedeckt. Foto: imago/Sabirin Manurung

Lake Natron, Tansania

Es ist eines der tödlichsten Gewässer der Welt: Der Natronsee im Gregory-Grabenbruch in Tansania. Das Wasser ist übersättigt mit Salz und kann bis zu 60 Grad warm werden. Der pH-Wert liegt zwischen 9 und 10,5 und ist damit so ätzend, dass es die Tinte von bedrucktem Papier bleicht. Gänzlich ungefährlich planschst du dagegen am Strand deiner privaten Trauminsel.

Der Lake Natron in Tansania aus der Vogelperspektive.
Der Lake Natron in Tansania von oben. Foto: imago/Juan Carlos Munoz

Bermudadreieck

Na, wer hat noch nicht von dem berüchtigten Bermudadreieck gehört? Eben. Zahlreiche Mythen ranken sich um diesen Teil des Atlantiks, an dem schon mehrere Menschen verschwunden sein sollen. Wo genau das Todesdreieck liegt? Irgendwo zwischen Florida, Puerto Rico und Bermuda.

Dann genießen wir doch lieber feinstes Karibik-Feeling auf Puerto Rico.

Palmen am Luquillo Beach auf Puerto Rico.
Der perfekte Ort zum Ausspannen: Luquillo Beach auf Puerto Rico. Foto: imago/Michael Runkel

Dallol, Äthiopien

Dallol in Äthiopien gehört zu den heißesten und entlegensten Orten der Welt. Die Geisterstadt verzeichnet durchschnittliche Jahrestemperaturen von 34,6 Grad, das Grundwasser ist sehr salzig und säurehaltig, an den Quellen tritt es an die Oberfläche.

Klingt nicht verlockend? Dann bade stattdessen vielleicht im Nachbarland, am Strand von Crescent Island in Kenia.

Ein Mann sitzt neben den Säurequellen in Dallol (Äthiopien).
Hübsch, aber sauer: Säurequellen in Dallol (Äthiopien). Foto: imago/Michael Runkel

Lake Nyos, Kamerun

Schon mal von „limnischer Eruption“ gehört? Am Lake Nyos, der im Norwesten Kameruns auf vulkanischem Gebiet liegt, passiert das manchmal. Dabei wird Karbondioxid vom Boden des Sees freigesetzt, das eine tödliche Wolke formt. Weil das Gas schwerer als Luft ist, legt es sich auf den Boden und erstickt sämtliche Lebewesen. 

Harmlosere Vulkane und Geysire findest du in Island.

Death Valley, Kalifornien

Der Name kommt nicht von ungefähr: Im Sommer mit bis zu 56,7 Grad Celsius extrem heiß, im Winter extrem kalt und mit Tendenzen zu spontanen Überflutungen, wenn in den umliegenden Bergen Stürme auftreten – das Death Valley nahe der Grenze von Kalifornien und Nevada hat’s in sich. 

Tal des Todes, Russland

Im russischen „Tal des Todes“ auf der Kamtschatka-Halbinsel im Osten des Landes gibt es ein extrem großes Vorkommen giftiger Gase, die eine Gefahr für alle Lebewesen in dieser Region darstellen. Bei Menschen lösen sie häufig Fieber, Schwindel und Schüttelfrost aus, beschreibt die Plattform Laughing Colors. Hier Urlaub machen? Absolut nicht empfehlenswert. Die Vulkanregion der Halbinsel wurde von der Unesco allerdings zum Weltkulturerbe erklärt.

Meteoritenschauer über dem Avachinsky, einem aktiven Vulkan in Kamtschatka (Russland).
Meteoritenschauer über dem Avachinsky, einem aktiven Vulkan in Kamtschatka (Russland). Foto: imago/ITAR-TASS

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