10 Reiseziele, die 2018 angesagt sind | reisereporter.de

Diese 10 Orte sind 2018 die Aufsteiger-Reiseziele

Du bist gern Trendsetter in Sachen Urlaub? Die Tripadvisor-Community hat die zehn Aufsteiger-Reiseziele 2018 gekürt. Der reisereporter verrät dir, welche zehn Orte in diesem Jahr total angesagt sind. 

Die Hafenstadt Rovinj in Kroatien gehört zu den zehn angesagten Reisezielen 2018.
Die Hafenstadt Rovinj in Kroatien gehört zu den zehn angesagten Reisezielen 2018.

Foto: pixabay.com/Americanet

Du weiß noch nicht, wohin deine nächste Reise gehen soll? Inspiration bietet diese Liste: Das Portal Tripadvisor hat für die „Top Destinations on the Rise“ (die aufsteigenden Top-Reiseziele) die Such- und Buchungsanfragen ausgewertet und positive Bewertungen für Unterkünfte, Restaurants und Attraktionen berücksichtigt.

Wir stellen dir die zehn Orte vor, die 2018 weltweit im Trend liegen.

Platz 10: Casablanca in Marokko

Casablanca, spanisch für „Das Weiße Haus“, ist mit mehr als drei Millionen Einwohnern die größte Stadt in Marokko. Sie liegt direkt am Atlantik und wurde im 19. Jahrhundert zu einem wichtigen Handelszentrum. Dadurch haben sich hier Menschen aus aller Welt niedergelassen, und Kirche, Synagoge sowie Moschee bestehen gemeinsam in der Stadt. Letztere solltest du auch unbedingt besuchen, denn die Hassan-II.-Moschee gehört zu den größten der Welt. 

Bis heute zieht es viele Kreative und Künstler nach Casablanca, weil die Stadt als innovativ und modern gilt. Neben den neuen Hochhäusen, wie dem fast fertiggestellten größten Wolkenkratzer Afrikas, findest du auch die Altstadt am Hafen. Schlendere durch die Medina und schau dir den Markt mit all den bunten Waren an.

Übrigens: Der berühmte Film „Casablanca“ von 1942 mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergman wurde gar nicht vor Ort gedreht, sondern in einem amerikanischen Studio. Für alle Fans, die auf der Suche nach den Schauplätzen nach Casablanca kommen, hat eine Amerikanerin 2004 Rick’s Cafe aus dem Film nachgebaut und empfängt ihre Gäste selbst.

Platz 9: Nerja in Andalusien

Einmal auf dem „Balkon Europas“ stehen und den Blick auf das Meer, die Küste und die Bergkette der Sierra Almijara im Hintergrund genießen. Das geht in Nerja auf einem Aussichtspunkt 60 Meter über dem Meer. Dort stand früher mal eine Burg.

Nerja ist ein beliebter Urlaubsort nicht weit von Malaga an der Costa del Sol im spanischen Andalusien. Abgesehen von den Bademöglichkeiten in den Felsenbuchten unterhalb der Steilküste ist auch die kleine Gemeinde einen Besuch wert. Besichtige eine der größten Tropfsteinhöhlen Spaniens – am besten dann, wenn gerade ein Festival stattfindet. Eine der Höhlen wurde nämlich in eine Konzerthalle verwandelt.

Das Zentrum von Nerja ist nicht touristisch verbaut, statt Hotelklötzen stehen hier die typischen weiß verputzten Häuser rechts und links enger Gassen. Von der Altstadt aus kannst du zu einer weiteren Sehenswürdigkeit laufen, dem Aquädukt des Adlers. Auch von hier hast du eine großartige Sicht auf das Umland.

Platz 8: Rovinj in Kroatien

Kroatien ist bekannt für seine malerischen Städtchen und herrlichen Strände. Auf Platz acht hat es ein weiteres Kleinod geschafft: Rovinj in Istrien im westlichen Teil Kroatiens.

Die Altstadt wurde auf einer Insel angelegt und erst im 18. Jahrhundert mit dem Festland verbunden. Deshalb stehen hier viele hohe, schmale Häuser entlang der verwinkelten Gassen. Von Weitem siehst du schon den Glockenturm der heiligen Euphemia-Kirche über der Stadt – und zahlreiche weitere kleine Türmchen. Weil der Platz so beengt ist, konnten die Wohlhabenderen ihren Reichtum nicht mit Prachtbauten zeigen und investierten deshalb in aufwendig verzierte Schornsteine, ein Charakteristikum von Rovinj. 

Weichen Sandstrand bekommst du rund um Rovinj zwar nicht, aber die Kiesbuchten an der felsigen Küste eignen sich trotzdem zum Baden. Das Wasser ist kristallklar und bis Oktober angenehm warm.

Platz 7: Riga in Lettland

Riga gilt schon länger als Geheimtipp für Städtereisen, weil es für deutsche Touristen weniger teuer als das übrige Skandinavien und weniger fremd als Russland ist. Vom Ostblockstaat hat sich Lettland zum modernen EU-Mitgliedsland entwickelt. 

Mit 700.000 Einwohnern ist Riga die größte Stadt des Baltikums. Die ehemalige Hansestadt am Fluss Düna gehört zum Unesco-Weltkulturerbe und war 2014 Europäische Kulturhauptstadt.

Riga glänzt mit etwa 800 Jugendstilhäusern, der 800 Jahre alten Petrikirche – und weit über 800 WLAN-Zugängen. Ebenfalls 2014 wurde Riga zur europäischen Free-Wi-Fi-Hauptstadt ernannt. Du kannst problemlos in Cafés, Taxis und öffentlichen Plätzen ins Netz gehen – meistens kostenlos.

Platz 6: San José in Costa Rica

San José ist die Hauptstadt von Costa Rica und liegt im Zentrum des zentralamerikanischen Landes. Zwar kann San José keine so schöne Altstadt aufweisen wie viele andere Orte in diesem Ranking, aber dafür ist es umgeben von großartiger Natur und hat das ganze Jahr angenehme 18 bis 25 Grad.

Sobald du dir die schönsten Häuser der Stadt (das Nationaltheater und das Gebäude der Hauptpost) angesehen und bei Interesse an edlen Materialien das Museum für Gold sowie das für Jade besucht hast, geht es raus ins Umland.

Erfahre auf einer der zahlreichen Kaffeplantagen rund um San José mehr zum Anbau oder bestaune die Wasserfallgärten von La Paz. Wenn Höhenangst für dich kein Problem ist, wandere in der Nähe des Bioreservats Santa Elena über Hängebrücken durch den Nebelwald oder gleite beim Zipline über elf Strecken durch die Baumwipfel.

Ebenfalls ein Must-see: der 2.000 Meter hohe Vulkan Poás. Eine Straße führt dich bis fast ganz rauf zum Krater, wo du mit Glück durch die Nebelwolken einen Blick in den brodelnden Krater werfen kannst.

Platz 5: Danzig in Polen

Danzig oder Gdansk, wie die Polen sagen, ist ebenfalls eine alte Hansestadt. Wenn du zum ersten Mal in der polnischen Stadt an der Ostsee bist, folge dem sogenannten Königsweg bis zum Fluss Mottlau. Dabei kommst du an vielen der Sehenswürdigkeiten vorbei – zum Beispiel an der Langen Gasse, mehreren der insgesamt 13 eindrucksvollen Stadttore und dem Neptunbrunnen auf dem Artushof. Unterwegs kaufst du dir zur Stärkung am besten Gofry, die typischen polnischen Waffeln.

In der Frauengasse findest du viele Kunsthandwerker und Schmuckläden, denn schließlich ist Danzig auch die Welthauptstadt des Bernsteins. Von der Marienkirche, einer der größten Backsteinkirchen der Welt, hast du einen Ausblick auf die Stadt. Von unten kannst du dem Figurenspiel zuschauen, das täglich um 12 Uhr beginnt.

Danzig ist ein Ort für alle Jahreszeiten. Zur Winterzeit verzaubert der Weihnachtsmarkt die Stadt und im Sommer wartet der Strand auf dich. Rundherum erstrecken sich die Hügel und Seen der Kaschubischen Schweiz.

Platz 4: Halifax in Kanada

Mit Halifax hat es eine junge Stadt in die Liste geschafft. Vor weniger als 300 Jahren wurde die Stadt auf einer Halbinsel ganz im Osten von Kanada gegründet und zu einem Verteidigungsstützpunkt und Handelshafen ausgebaut. Noch immer ist die historische Befestigunsanlage mit dem Uhrenturm das Wahrzeichen der 400.000-Einwohner-Stadt.

Die Hauptstadt der Provinz Nova Scotia ist nicht nur stadtgeschichtlich jung, auch die Einwohner sind es: Denn Halifax hat sechs Hochschulen. Die damit einhergehenden unzähligen Bars und Clubs sorgen für ein entspanntes Lebensgefühl. Das alte Hafenviertel wurde komplett umgebaut und beherbergt jetzt Boutiquen, Cafés und Restaurants, daneben lockt der Farmers’ Market unter anderem mit dem hier typischen fangfrischen Hummer.

Wie an vielen Orten an der Ostküste ist der Indian Summer hier absolut sehenswert. Außerdem gibt es zahlreiche Festivals von Straßenkunst bis Jazz, die du miterleben kannst.

Platz 3: Nairobi in Kenia

Fast genau auf dem Äquator liegt Nairobi, die Hauptstadt Kenias mit angenehm mildem Klima. Rund um die ostafrikanische Stadt liegen viele Nationalparks, in denen du auf Safari gehen kannst. Noch näher dran an den Tieren bist du im Langatta-Giraffenzentrum, wo du die Langhälse auch füttern kannst.

Nairobi ist eine faszinierende Mischung aus moderner Skyline und ganz viel Landschaft. In der Drei-Millionen-Einwohner-Stadt erlebst du den Kontrast zwischen UN-Diplomaten in Luxushäusern und Slums ohne funktionierenden Wasseranschluss.

Der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle für Nairobi, aber du wirst dich nicht in Unkosten stürzen müssen. Original kenianisches Essen bekommst du für nur wenige Euro, Gleiches gilt für den Nahverkehr. Lass dich am besten auf dem Massaimarkt von den verschiedenen Farben der Waren verzaubern.

Übrigens: Die dänische Schriftstellerin Karen Blixing lebte 17 Jahre lang in Kenia und verarbeitete ihre Erfahrungen unter anderem in dem später verfilmten Buch „Jenseits von Afrika“. Ihr ehemaliges Wohnhaus wurde in ein Museum umgebaut, das du besuchen kannst.

Platz 2: Kapaa auf Hawaii

Kapaa liegt auf der Ostseite der Insel Kauai, welche zu Hawaii gehört. Klassischerweise erwarten dich hier Traumstrände, tropischer Regenwald und warmes Meer. Für jeden Wassersporttypen ist etwas dabei, sei es Kajakfahren, Schnorcheln oder Wasserski.

Besteige den Nounou-Berg, der einer Legende wegen „Schlafender Riese“ genannt wird, fahre mit der Seilbahn über ein ganzes Tal hinweg und bestaune die Wasserfälle der Insel. Lass dir außerdem nicht den Markt von Kapaa entgehen, dort gibt es jeden ersten Samstag im Monat Musik, Essen und Trinken parallel zum Markttreiben.

Platz 1: Ishigaki in Japan

Ishigaki ist eine japanische Insel in der Präfektur Okinawa, die allerdings viel näher an Taiwan als an Japan liegt. Genauso gut könntest du dich aber auch in der Karibik befinden, denn hier findest du weiße Strände, Korallenriffe im Meer und Palmenwälder.

Den schönsten Strand soll die Kabira-Bucht haben. Schwimmen ist zwar wegen der starken Strömung und der Zucht von schwarzen Perlen nicht erlaubt, aber die Aussicht entschädigt dich dafür. An anderen Stränden der Insel kannst du schwimmen, tauchen und schnorcheln oder mit einem der vielen Glasbodenboote übers Wasser fahren. Dabei beobachtest du die riesigen Mantarochen.

In die hügelige Landschaft der Insel eingebettet liegt außerdem das südlichste Museum Japans, das Yaeyama-Museum. Yaeyama ist auch der Name der Sprache, die die Bewohner von Ishigaki neben Japanisch sprechen. Sie gilt als Minderheitensprache und wird hier so weit ab vom Zentrum Japans wie viele andere Traditionen noch bewahrt.

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