Touristen kommen zum Ausreiten, Wandern, Vögelbeobachten und Tauchen in das Naturreservat in Brasilien – aber normalerweise machen sie nicht alles auf derselben Stelle. 

Doch bereits zweimal hat sich das Naturreservat Recanto Ecológico Rio da Prata in den vergangenen vier Wochen in ein Atlantis verwandelt: Brücken, die eigentlich über Schluchten führen, führen plötzlich durch eine magische Unterwasserwelt. Die Blätter grüner Farnpflanzen wiegen sich im leichten Wellengang, bunte Fische schwimmen über Schotterwege.

Als Parkguide Waldemilson Vera am 2. Februar das Gelände kontrollierte und feststellte, dass er für den vor ihm liegenden Wanderweg plötzlich einen Schnorchel benötigte, zückte er die Kamera.

Die Erklärung für dieses Phänomen ist allerdings wenig magisch: Durch heftige Regenfälle traten die beiden Flüsse Rio de Prata und Olho D’Água über die Ufer und überschwemmten Teile des Parks zwischen ihnen.

Und weil das Wasser der Flüsse so klar ist, verwandelte sich der beliebte Wanderweg für kurze Zeit in eine zauberhaft wirkende Unterwasserwelt. Nach knapp einem Tag war die Magie wieder vorbei und der Pegelstand der Flüsse auf Normalmaß zurückgegangen, schreibt der Park auf seinem Youtube-Kanal

Gut drei Wochen später trat das Phänomen noch einmal auf – zwar mit einem nicht ganz so hohen Wasserpegel, aber nicht weniger schönen Bildern.