Die traurigsten Orte der Welt | reisereporter.de

Inspiration mal anders: Die traurigsten Orte der Welt

Wie wäre es mal mit einem Trip an den Enttäuschungssee, in den Ort Alleine in Italien oder den Warum-ausgerechnet-ich-Weg in den USA? Urlaubsinspirationen der anderen Art gibt’s auf dem Instagram-Kanal von Damien Rudd. 

Screenshot des Ortes Alone in Italien auf Google-Maps.
Eine einsame Straße führt nach Alleine – zu dem Ort Alone in Italien.

Foto: Instagram/@sadtopographies (Screenshot)

Er hat nämlich stundenlang Google Maps durchforstet, um die traurigsten Orte der Welt zu finden. Statt des Kaps der Guten Hoffnung gibt’s bei Damien Rudd (33) das Kap Enttäuschung. Der Mann aus Australien sammelt diese Orte unter dem Titel „Sad Topographies“ (deutsch: Traurige Ortsbeschreibungen) auf seinem Instagram-Account und als Illustrationen in seinem gleichnamigen Buch.

Woher dieser schräge Zeitvertreib kommt? Eigentlich war es purer Zufall: Rudd suchte etwas völlig anderes auf Google-Maps, als er über Mount Hopeless (Berg Hoffnungslos) in Australien stolperte.

„Hoffnungslos“ und „Einsam“: Deprimierende Orte bei Google Maps

„Also habe ich ‚hoffnungslos‘ bei Maps eingegeben, um andere Orte mit diesem Namen zu finden, dann andere Synonyme für ‚Traurigkeit‘.“ Die Suchergebnisse habe er als Screenshot festgehalten und so eine ganze Sammlung zusammengetragen.

Die außergewöhnliche Instagram-Kollektion empfiehlt dir als Orte, „wohin du gehen kannst, wenn du niedergeschlagen bist“, unter anderem den Lonesome Lake (Einsamer See) in Washington (USA), den Ort Misery (Kummer) in Frankreich oder den Divorce Beach (Scheidungsstrand) in Cabo San Luca (Mexiko). Das sind einige unserer Favoriten: 

Der „verhasste Hügel“ in Vermont, USA

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Ein Name, der eigentlich nur von frustrierten Radfahrern kommen kann: 

„Schattierungen des Todes“-Straße in New Jersey (USA)

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Ob die Häuser in dieser Straße wie Särge aussehen?

„Versagen“ in Portugal

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Hoffentlich ist das kein böses Omen für unsere Leistung beim diesjährigen Eurovision Song Contest in Lissabon!

Die „Enttäuschungsbucht“ in Kanada

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Wenn der Name verrät, dass sich eine Reise eher nicht lohnt…

„Warum ausgerechnet ich“-Weg in Chester (USA)

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Rudd selbst findet besonders Orte in der Antarktis spannend, erzählte er „Bored Panda“. Deren Namen verraten nämlich einiges über ihre Entdeckung: Es gibt einen Shapeless Mountain (Formloser Berg), weil sich seine Entdecker nicht auf eine Form einigen konnten.

Der Berg war wohl so formlos, dass bei einer später geplanten Expedition aus Versehen ein vollkommen anderer Berg bestiegen wurde – der heißt jetzt Mistake Mountain (Fehler-Berg).

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