Fluggast beleidigt Mama und Baby | reisereporter.de

Rauswurf wegen Wutanfall: Fluggast beleidigt Mama und Baby

Weil sie eine junge Mutter und ihr Baby beschimpfte und der Stewardess drohte, wurde Susan P. gezwungen, ihren Delta-Flug zu verlassen. Jetzt muss sie um ihren Job fürchten. 

Die Auseinandersetzung zwischen Susan P. (links) und der Flugbegleiterin von Delta eskaliert.
Die Auseinandersetzung zwischen Susan P. (links) und der Flugbegleiterin von Delta eskaliert.

Foto: Facebook/Crew Juice (Screenshot)

Eigentlich will Miranda Rundell nur ihrer Familie zeigen, welche Zeterei sie und ihr acht Monate alter Sohn Anfang Februar auf einem Delta-Flug von New York nach Syracuse erleben mussten. Also teilt sie ein Video, das zeigt, wie die schimpfende Passagierin von einer Stewardess des Fluges verwiesen wird – und muss mitansehen, wie der Clip nach nur wenigen Tagen viral geht. 

„Sie fluchte darüber, im hinteren Teil des Flugzeugs zu sitzen“, beschreibt die 19-jährige Mutter die unangenehme Situation gegenüber inc.com. Was unangenehm beginnt, eskaliert schnell: Obwohl Rundell Susan P. gebeten habe, vor ihrem Sohn keine Schimpfworte zu nutzen, nimmt das Meckern kein Ende. Als P. die Mutter mit „Halt die Klappe, du kannst mich mal“ beschimpft, schaltet sich eine Stewardess ein. 

Doch anstatt sich zu beruhigen, droht P., die für die Landesregierung des Staates New York arbeitet, der Stewardess: „Vielleicht hast du morgen keinen Job mehr.“ Daraufhin muss P. das Flugzeug verlassen – auch wenn sie sich schließlich doch damit entschuldigt, nur gestresst zu sein.

Das Originalvideo wurde fast zwei Millionen Mal auf Facebook angeschaut. Mittlerweile hat es Rundell gelöscht, wohl auch, weil Susan P. ihr leidtut. Denn der könnten schwerwiegende Konsequenzen drohen.

„Staatsangestellte müssen beruflich und privat dem höchsten Standard gerecht werden“, bezieht eine Sprecherin der Landesregierung Stellung. Es sei bereits eine Ermittlung im Gange, bis zu dem Ergebnis sei P. suspendiert.  

„Irgendwie tut mir die Dame leid“, gibt Marissa Rundell zu. „Ich kenne ihre Geschichte genauso wenig, wie sie meine kennt. Vielleicht war alles nur ein Missverständnis.“

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