Adrenalinschübe in Wales: Wo der Urlaub wild wird | reisereporter.de

Adrenalinschübe in Wales: Wo der Urlaub wild wird

Bergsteigen, Rafting, Surfen: Die Nationalparks von Wales sind ein Paradies für Outdoor-Fans. Für den Adrenalinkick geht’s zum Klippenspringen, Schlammschnorcheln und Abseilen unter die Erde.

Visit Britain
Bitte anschnallen! In Wales geht es mit bis zu 160 km/h die Zipline entlang.

Foto: Visit Britain

Adrenalin pur beim Coasteering

Coasteering wurde in den 90er-Jahren in Pembrokeshire erfunden. Bei dem Extremsport werden mehrere Outdoor-Aktivitäten verbunden. Mit Neoprenanzug, Helm und Schwimmweste ausgestattet wanderst du durch dichte Wälder, kletterst Felswände hinauf, seilst dich dicht an den Wasserfällen ab oder springst von hohen Klippen ins Meer hinunter.  

Dank der vielen steilen Küsten ist Wales die Lieblingsdestination für Liebhaber dieses Extremsports. Besonders beliebt ist die Region um Anglesey ganz im Norden von Wales. 

Die schnellste Zipline der Welt

Hier schießen dir bestimmt nicht nur vom Fahrtwind die Tränen in die Augen: Im Nationalpark Snowdonia steht eine Zipline der Superlative. Es ist die längste Seilrutsche Europas und die schnellste der Welt. 

Falls du ein bisschen Angst hast, kannst du zunächst die kleine Seilrutsche „Little Zipper“ testen und dir die schöne walisische Landschaft aus der Vogelperspektive ansehen. Wenn du dann genug Mut hast, geht es auf die „Big Zipper“. Hier siehst du eventuell nicht mehr ganz so viel, denn mit der Seilrutsche erreichst du eine Geschwindigkeit von bis zu 160 Kilometern pro Stunde.

Surfen mitten im Nationalpark

In Wales musst du nicht ans Meer, um eine Runde zu surfen. Im Norden von Wales gibt es die „Wavegarden Surfing Lagoon“. Das künstlich angelegte Surferparadies ist eine 300 Meter lange Lagune, in der Wellen von bis zu zwei Metern Höhe erzeugt werden. Die Lagune ist in acht verschiedene Teilbereiche eingeteilt, sodass du hier sowohl als Surfanfänger als auch als Profi deinen Spaß haben kannst.

Herzklopfen unter der Erde

Wo kann dir der walisische Regen vollkommen egal sein? Richtig, unter der Erde. Und genau da ist in Wales ordentlich Action angesagt. 

Bei Bounce Below hüpfst du zu einer blinkenden Laser- und Lichtershow einen unterirdischen Trampolin-Parcours entlang. Auf den verschiedenen Ebenen der bis zu 54 Meter hohen Schieferhöhle hängen überdimensionale Trampolinnetze. Sie alle sind über Rutschen miteinander verbunden. 
 

Ebenfalls richtig tief unter die Erde geht es in einem ehemaligen Bauwerk. Im Go Below warten mehrere Stunden Nervenkitzel auf dich. Neben einer rasanten Zipline-Fahrt kannst du einen vertikalen Schacht hochklettern, unterirdische Seen und tiefe Abgründe bezwingen, einen Wasserfall erklimmen oder dich bis zum tiefsten Punkt Großbritanniens abseilen. 

Eher zum Zugucken: Schlammschnorcheln

Falls dir das alles zu wild ist, sieh doch einfach dabei zu, wie andere sich den besonderen Kick beim Extremsport der etwas anderen Art in Llanwrtyd Wells, der kleinsten Stadt Großbritanniens, holen. 

Hier gibt es besonders absurde Sportaktivitäten. Einmal im Jahr findet die „Man versus Horse“-Meisterschaft statt, bei der Menschen, nicht selten als Pferd verkleidet, gegen echte Pferde um die Wette laufen.

Ein anderes jährliches Highlight ist die Meisterschaft im Bog Snorkelling, dem Schlammschnorcheln, bei der mittlerweile Menschen aus der ganzen Welt teilnehmen. Mit einem Schnorchel bewaffnet wälzen sich die Teilnehmer durch schlammige Gräben. Nicht selten versuchen sie mangelnde Schnelligkeit mit besonders dekorativer Sportkleidung auszugleichen. 

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