Berlin: 10 Orte für Eltern-Besuch | reisereporter.de

Berlin: Das macht dir UND deinen Eltern Spaß

Endlich Berlin. Im Kater Blau gehörst du fast zum Inventar, die besten Frühstück-Cafés für den Folgetag sind bei Foursquare gespeichert, nur Kultur ist bisher nicht so deins. Blöd, wenn Elternbesuch ansteht. Mit diesen Tipps überlebst das Wochenende.

Sightseeing per Bus: Die Doppeldecke-Cabrio-Busse eignen sich dafür perfekt.
Die offenen Doppeldecker-Busse sind das typische Fortbewegungsmittel bei Sightseeing-Touren.

Foto: imago/Steinach

1. Berliner Weiße im Pratergarten trinken

Der Prater war schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts eines der beliebtesten Ausflugsziele der Berliner. Der erste Biergarten der Stadt befindet sich in einem von alten Kastanien bewachsenen Hinterhof mitten im Prenzlauer Berg. Perfekt, um gemeinsam mit den Eltern eine traditionelle Berliner Weiße mit Schuss zu süppeln und dazu Brezeln zu knuspern.
 
Prater | Kastanienallee 7-9, 10435 Berlin | April bis September täglich ab 12 Uhr

 

#berlin last night. #praterbiergarten #prenzlauerberg #hefeweizen #wurst #undbecks

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2. Ausflug zur Pfaueninsel

Die Pfaueninsel in der Havel liegt ein wenig versteckt im Südwesten Berlins. Friedrich Wilhelm II. ließ sich darauf 1794 ein hübsches, weißes Märchenschloss bauen in dessen prächtigem Parkgarten bis heute Pfauen herumstolzieren. Die Pfaueninsel gehört selbstverständlich zum UNESCO-Welterbe und ist vermutlich einer der schönsten Orte der Stadt zum Flanieren, Entspannen und Träumen. Die kulturinteressierte Verwandtschaft wird begeistert sein.

 

 

3. Bonbonmacherei in den Heckmann Höfen

Unweit der Berliner Synagoge befindet sich versteckt in einem kleinen Hinterhof eine historische Bonbonmacherei. Die süßen Sünden werden vor den Augen der Gästen nach uralten Berliner Rezepten hergestellt und traditionell über dem Feuer gekocht. Hier gibt es Bonbons, die Urgroßmutter schon lutschte. Ein Stück heile Kindheitswelt, die niemand ohne einige Tüten der von Hand hergestellten Naschereien wieder verlässt.

 
Heckmann Höfe | Oranienburger Straße 32, 10117 Berlin | Mittwoch bis Samstag von 12 Uhr bis 19 Uhr 

 

Hard candy making at Bonbonmacherei #candy #berlin #bonbonmacherei

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4. Weltreise durch die Gärten der Welt

Der Stadtteil Marzahn ist nicht gerade für seinen Charme bekannt, doch die „Gärten der Welt“ versetzen einfach jeden ins Staunen. Auf über 21 Hektar kann man durch die Gartenkünste der unterschiedlichsten Kulturen lustwandeln. Da gibt es beispielweise den prunkvollen Renaissance-Garten, den meditativen Japanischen Garten oder einen Orientalischen Garten aus 1001 Nacht. Hier zeigt sich die Welt von seiner blühendsten Seite. Einfach nur schön und lehrreich zugleich.
 
Gärten der Welt | Eisenacher Straße 99, 12685 Berlin | Täglich ab 9 Uhr 

5. Spaziergang über das Tempelhofer Feld

Wo einst die Rosinenbomber landeten, treffen sich heute die Berliner zum Picknicken, Skaten, Kitesurfen lernen, Drachensteigen oder Musik machen. Das 380 Hektar Gelände des ehemaligen Flughafen Tempelhofs ist wohl einer der ungewöhnlichsten Parks überhaupt. Wenn man über die großen Start- und Landebahnen spaziert, vorbei an alten Flugzeugen und Schildern, bis hin zum monumentalen Flughafengebäude, das noch aus der Vorkriegszeit stammt, spürt man sofort: hier wurde Geschichte geschrieben. Und die Eltern haben vielleicht sogar noch das ein oder andere aus eigener Erinnerung beizutragen.
 
Tempelhofer Feld, 12101 Berlin | Eingänge: Tempelhofer Damm, Columbiadamm, Oderstraße | Täglich von 7 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit 
 

 

I'm working on a new project called The Bubble Institute. #nofilter #vr #schoolofma

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6. Museum der Dinge

Hier werden Erinnerungen wach. Denn das Museum der Dinge ist ein buntes Sammelsurium aller möglichen Alltagsgegenstände der letzten 150 Jahre. Ob Küchenutensilien, Spielzeug, DDR-Kitsch oder Möbelstücke – bei den mehr als 20.000 Ausstellungstücken werden die lieben Verwandten so einiges entdecken, das sie früher selbst einmal besaßen. Und selbst Kinder der 90er-Jahre finden den oder anderen Gegenstand, den sie irgendwann mal beim Ausmisten weggeworfen haben. Das Museum der Dinge sorgt bei fast allen Besuchern für eine gewisse Wiedersehensfreude.
 
Museum der Dinge | Oranienstraße 25, 10999 Berlin | Freitag bis Montag von 12 Uhr bis 19 Uhr

 

よくここまで集めたなあ、、

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7. Stadtrundfahrt mit dem Bus der Linie 100

Der 100er-Bus startet am Alexanderplatz fährt bis zur Endstation Zoologischer Garten entlang der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Und das für gerade mal 2,70 Euro. Fernsehturm, Unter den Linden, Berliner Dom, Brandenburger Tor, Potsdamer Platz, Reichstag, Siegessäule, Gedächtniskirche, Kurfürstendamm – alles in einem Abwasch. Diese wahrlich praktische Linienführung beruht darauf, dass der 100er nach der Wiedervereinigung der erste Bus war, der zwischen Ost und West-Berlin verkehrte.

8. Bummel durch die Bölschestraße

Die von Altbauten gesäumte Einkaufsstraße im Stadtteil Friedrichshagen ist wahrlich ein Kleinod, denn hier gibt es nicht die immer gleichen Filialen bekannter Geschäfte. Stattdessen reihen sich hier hübsche Boutiquen, Buchhändler, Galerien, Confiserien und Kunstgeschäfte aneinander. Dass es so etwas noch gibt, finden Eltern immer klasse, zudem können sie hier super nach Andenken und Mitbringseln stöbern. Außerdem soll es im Café Chocolat den besten Kakao der Stadt geben.

 

Berlin-Friedrichshagen, Bölschestraße

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9. Zum Sonnenuntergang auf den Klunkerkranich

Auf dem Dach des eher lieblosen Einkaufszentrums Neukölln Arkaden befindet sich eine verspielte Welt aus kleinen Gärten, Holzverschlägen und bunten Wimpeln. Zwischen hübsch angelegten Beeten, auf denen Erdbeeren, Kohlrabi oder Sonnenblumen wachsen, summt ein freundliches Bienenvolk. Inmitten typisch Berliner DIY-Romantik, lässt sich auf dem Klunkerkranich nach dem Einkaufsbummel perfekt ein Käffchen trinken oder eine Pizza essen. Am schönsten ist es jedoch, wenn abends über der Stadt die Sonne untergeht. Blick auf den Fernsehturm und landende Flugzeuge sind inklusive.
 
Klunkerkranich | Karl-Marx-Straße 66, 12043 Berlin | Montag bis Samstag von 10 Uhr bis 1.30 Uhr, Sonntag von 12 Uhr bis 1.30 Uhr
 

 

Berlin is full of sun #skyoverberlin

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10. Schlemmen in der Markthalle 9

Seit ihrer Wiedereröffnung im Jahre 2011 entwickelt sich die Kreuzberger Markthalle 9 mehr und mehr zum beliebtesten Foodie-Hotspot der Stadt. Drohte das mehr als 120 Jahre alte Gebäude mit seiner wunderschönen Hallenkonstruktion lange durch Ramschläden zu veröden, hat eine neu gegründete Initiative seinen Wert erkannt und einen lebendigen Ort für die Sinne erschaffen. Mehr als 40 kleine Händler bieten an hübsch gestalteten Ständen hochwertige Lebensmittel an, die vorrangig aus biologischer und regionaler Erzeugung stammen. Hinzu kommen Cafés, Essenstände und eine Hallenkantine. Wieder ein Stück besondere Nostalgie, die Eltern immer zu schätzen wissen.

 
Markthalle 9 | Eisenbahnstraße 42-43, 10997 Berlin
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