Tropensturm „Gita“ hat im Südpazifik seine Spuren hinterlassen – vor allem im Königreich Tonga. Den Inselstaat mit etwa 107.000 Einwohnern traf der Zyklon mit Windgeschwindigkeiten von über 200 Stundenkilometern. 

Die Hauptinsel Tongatapu ist derzeit ohne Strom, in vielen Haushalten kam es zu Überflutungen, zahlreiche Dächer wurden abgedeckt. Auch das Parlamentsgebäude soll zerstört worden sein, wie der „Guardian“ berichtet. Es gibt zahlreiche Verletzte.

Schon im Vorfeld riefen die Behörden ihre Bevölkerung auf, für wenigstens drei Tage Nahrung und Wasser in ihren Häusern zu haben. In der Nacht auf Montag gab es sogar eine Ausgangssperre, um das Risiko für die Bevölkerung zu minimieren.

Auch andere Inselstaaten von „Gita“ betroffen 

Am Sonntag zog der Zyklon bereits über Samoa hinweg und sorgte für großflächige Überflutungen. Neuseeland und Australien erklärten sich bereit, den betroffenen Inseln beim anschließenden Wiederaufbau zu helfen.

Aktuell zieht der Zyklon über die Lau-Inseln, die zu Fidschi gehören. Noch immer werden Windgeschwindigkeiten von über 200 Stundenkilometern gemessen. Zu mehreren Inseln ist der Kontakt aktuell abgeschnitten.

Vor genau zwei Jahren verwüstete Zyklon „Winston“ bereits Tonga und vor allem die Fidschi-Inseln. Damals starben über 40 Menschen, und bis heute sind einige Häuser noch nicht wieder repariert.