Hochwasser Paris: Infos für Touristen | reisereporter.de

Paris unter Wasser: Das musst du für deinen Trip wissen

Wegen starker Regenfälle ist die Seine in Paris über die Ufer getreten. Der Louvre schließt sein Untergeschoss, Bahnen halten an manchen Sehenswürdigkeiten nicht mehr. Das beeinträchtigt auch die Pläne von Touristen.

In Paris ist die Seine übergelaufen.
Wegen des Hochwassers der Seine sind zahlreiche Straßen entlang des Flusses in Paris gesperrt.

Foto: imago/PanoramiC

Behörden rechnen damit, dass der Wasserstand der Seine auf über sechs Meter ansteigen wird. Schon jetzt sind Straßen entlang des Flusses quer durch das Innenstadtgebiet überschwemmt. Für morgen wird mit dem höchsten Stand gerechnet. Auch am Wochenende heißt es also noch: Land unter in Teilen der Hauptstadt von Frankreich

Du hast einen Kurzurlaub nach Paris geplant? Dann solltest du dich darauf einstellen, deine Sightseeing-Pläne ändern zu müssen. Hier kommen die wichtigsten Infos:

Sperrungen bei der Metro: Stationen der Metro zwischen der Avenue Henri-Martin im Westen und der Haltestelle Javel sind bis zum Gare d’Austerlitz im Nordosten gesperrt. Damit können Besucher auch nicht an den Haltestellen Notre Dame und dem Musée d’Orsay aussteigen. 

Louvre teils geschlossen: Der Louvre hat wegen des Hochwassers sein Untergeschoss, in dem islamische Kunst zu sehen ist, geschlossen. Werke wurden bereits zur Sicherheit in höhere Etagen gebracht. Das Museum hat grundsätzlich jedoch geöffnet. Das Musée d’Orsay wird am Donnerstag ab 18 Uhr schließen. 

Grundsätzlich gilt: Touristen sollen vorsichtig sein, wenn sie sich der Seine nähern. Die von der Stadt ausgerufene Alarmstufe Orange ist immerhin die zweithöchste Warnstufe bei Hochwasser. Entsprechend wurde die Schifffahrt  komplett eingestellt. 

Pariser nehmen das Hochwasser mit Humor

Die Pariser selbst nehmen die Flut mit Humor, wie sich auf Twitter und Instagram zeigt: Einige Pariser meinen, Seeungeheuer in der Seine entdeckt zu haben, manche einen Riesenkraken, …

… andere vermuten, dass sich das Ungeheuer von Loch Ness nach Paris verirrt hat.

... und sogar Haie sollen schon in Metro-Stationen gesichtet worden sein, twittert „Dolto“. 

Die Pariser Freiheitsstatue eifere der in New York nach, schreibt ein Twitter-Nutzer. Leider braucht es inzwischen auch ein Boot, um sie zu erreichen.

Und manch ein Pariser ist gar schon in Endzeitstimmung: 

Du bist am Wochenende in Paris? Hier gibt’s Ausweichmöglichkeiten.

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