Dass die Beziehungen zwischen den USA und Nordkorea nicht gerade rosig sind, ist bekannt. Seit dem 1. September 2017 gilt auch ein generelles Reiseverbot für alle US-Bürger in das Land, nur in ganz speziellen Fällen kann eine Erlaubnis ausgesprochen werden.

Journalisten und humanitäre Helfer dürfen manchmal nämlich in das diktatorisch regierte Land reisen. Für diese Menschen hat das US-Außenministerium jetzt allerdings eine Reisewarnung veröffentlicht, die du so bestimmt noch nicht gelesen hast. 

Die Behörde schreibt, dass US-Bürger in Nordkorea mit einem hohen Risiko der Inhaftierung rechnen müssen. Deshalb sollen sie ihr Testament vor einer Reise machen!

Höchste Reisewarnung: Das US-Außenministerium rät zum Testament.
Höchste Reisewarnung: Das US-Außenministerium rät zum Testament. Foto: U.S. Department Of State (Screenshot)

Übersetzt lauten die Reisehinweise der US-Behörden:

  • Setzen Sie ein Testament auf und bestimmen Sie die Erben Ihrer Lebensversicherung und/oder einen Anwalt.
  • Besprechen Sie mit Ihren Angehörigen die Pflege/Obhut Ihrer Kinder, Haustiere, ihres Eigentums, ihrer Habseligkeiten, Kunstwerke, Sammlungen etc. und Wünsche für Ihre Beerdigung.

Der Konflikt zwischen den USA und Nordkorea spitzt sich immer weiter zu. Präsident Trump und der „Oberste Führer“ Nordkoreas, Kim Jong-un, stritten erst kürzlich darum, wer den größeren Nuklearknopf habe.

Die Reisewarnung des US-Außenministerium für Nordkorea trägt die Kennzeichnung „Level 4 – nicht hinreisen“. Auch das Auswärtige Amt hat im vergangenen Jahr eine Warnung für Nordkorea ausgeprochen. Darin wird dir aber nicht geraten, dein Testament vorher aufzusetzen.