Urlaub wie Dschungelcamp – nur besser | reisereporter.de

Urlaub wie im Dschungelcamp von RTL – aber besser!

Zugegeben: Tauschen möchten wir mit den Bewohnern des Dschungelcamps nicht. Aber so ein bisschen mehr Nervenkitzel im Urlaub? Das Gefühl von Abenteuer? Mal wieder die eigenen Grenzen testen? Warum nicht!

Ein Mann sitzt auf einer Schaukel bei Ubud in Indonesien im Dschungel.
Abenteuer Dschungelurlaub: Bei Ubud (Indonesion) locken Luxusresorts und schwindelerregende Schaukeln Urlauber in die Wildnis.

Foto: unsplash.com/Jared Rice

Am Freitag startet die zwölfte Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ auf RTL. Zwölf „Promis“ kämpfen dann wieder um ein bisschen Ruhm und den Dschungelkönig-Thron, Millionen schalten schadenfroh den Fernseher ein.

Wenn auch du Lust auf Urlaub wie im Dschungelcamp hast (allerdings ohne akute Ekelgefahr, mit weniger nervigem Gequatsche und ohne kollektives Fremdschämen), dann sind diese Mutproben genau das Richtige für dich:

Dunkle Höhle mit Insekten – Kuala Lumpur, Malaysia

Es ist stockdunkel, die Wände sind glitschig, der Star der Dschungelprüfung sieht nichts – und wir Fernsehzuschauer sehen, wie er oder sie zwischen handflächengroßen Spinnen nach den Sternen greift.

Ganz ähnlich – ohne Sterne, dafür mit Stirnlampen – sieht eine Adventure-Tour durch den Dark Cave am Batu Caves Hill aus. Gerade einmal 15 Kilometer vom Stadtzentrum Kuala Lumpurs entfernt liegt das Zuhause der Falltürspinne, der seltensten Spinnenart der Welt. Für Arachno- und Klaustrophobiker ist die Tour eher ungeeignet. Für alle anderen ist sie garantiert eine unvergessliche Urlaubsgeschichte.

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Schleim im Gesicht – Japan und Thailand

Schleim und allerlei kleine Tiere sind fester Bestandteil fast jeder Dschungelprüfung. Aber wusstest du, dass sie in einigen Kulturen für Entspannung und Schönheit genutzt werden?

In Japan und Thailand zum Beispiel sind Schnecken-Spas der neue heiße Scheiß in der Beautyszene. Eine Handvoll der kleinen Schleimtiere gleitet dabei munter auf deinem Gesicht herum und sollen die Haut fest und geschmeidig machen.

Verfaulte Eier (China) und stinkende Früchte (Thailand)

In China gelten sie als Delikatesse, Urlauber aus westlichen Kulturen stehen den Pidan oder Hundertjährigen Eiern eher skeptisch gegenüber. Kein Wunder, die fermentierten Enten-, Hühner- oder Wachteleier werden für mehrere Wochen oder sogar Monate in einer Mischung aus Branntkalk, Lehm, Asche, Salz und Reisschalen eingelegt und dadurch haltbar gemacht. So erhalten die Eier ein bräunlich-schwarzes Aussehen. Wie schlecht gewordene Eier eben.

Besonders köstlich sollen die Eier, zumindest für unsere Geschmacksknospen, übrigens auch nicht sein. Eben eine echte kulinarische Mutprobe – und definitiv besser als das, was die semiprominenten Dschungelbewohner zum Teil aufgetischt bekommen (Stichwort Schafshoden).

Zur gleichen Kategorie gehört auch Durian. Die Frucht hat bei allen, die schon mal einen Street-Food-Markt in Thailand, Malaysia oder Indonesien besucht haben, einen unfassbar schlechten Ruf.

Grund dafür ist ihr extrem starker, extrem strenger Geruch. Manche feiern ihn als angenehm süß, andere erinnert es eher an verfaulte Zwiebeln. Kostprobe gefällig?

Schlammbad beim „Tor zur Hölle“ in Neuseeland

Wenn eine Prüfung im Dschungelcamp mal keinen Schleim, keine Insekten und kein ekeliges Essen beinhaltet, dann bleibt eigentlich nur noch Schlamm. Auf glitschigem Parcours machen sich die Kandidaten meist ebenso dreckig wie lächerlich.

Dabei kann Schlamm doch viel besser genutzt werden – zum Beispiel als heilendes und entspannendes Mittel beim Schlammbad. Im neuseeländischen Hells Gate Geothermal Reserve kannst du im geothermalen Schlamm deiner Haut eine Grundreinigung verpassen. Ganz ohne Anstrengung und Kamerateam.

Schwindel(frei) auf der Hängebrücke – Singapur

Es gibt Eigenschaften, die Moderatoren des Dschungelcamps mitbringen müssen. Sie dürfen zum Beispiel keine Angst vor hohlem Promigelaber haben – oder vor großen Höhen. Schließlich moderieren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich auf einer Hängebrücke über den Baumwipfeln des Dschungels.

Ein ähnliches Erlebnis bietet dir der MacRitchie Nature Trail in Singapur. Der Baumwipfelpfad in dem Naturreservat mitten der spannenden Metropole schickt dich auf einer 250 Meter langen Hängebrücke hoch hinaus – ohne, dass du dich dafür in den abgelegenen australischen Dschungel wagen musst.

Und es geht noch näher: Die weltweit längste Hängeseilbrücke für Fußgänger wartet im Harz auf dich...

Öko-Dschungelcamp – Mandala, Australien

Natürlich kannst du auch im Dreh-Land des Dschungelcamps (Australien) dein ganz persönliches „Ich bin ein Star“-Gefühl erleben. Zum Beispiel in den Canopy Treehouses inmitten des Dschungels im Hochland bei Cairns.

Hier findest du Luxusbaumhäuser, die ganz auf Nachhaltigkeit und den Einklang mit der wilden Natur und Tierwelt setzen. Die Dschungelcamp-Teilnehmer wären angesichts der stilvollen Baumhäuser garantiert neidisch!

Wildnis und Verwöhnung – Bali, Indonesien

Ein Spa am Fluss, ein Pool mit Blick auf den Dschungel im Nebel – bei Ubud auf Bali wird der Traum vom Luxusurlaub im Dschungel Wirklichkeit. Nach dem Motto: „What I thought I would do in Dschungelcamp“.

„What I actually do“ sieht, wie wir wissen, ganz anders aus. Zum Glück sind wir keine Stars und müssen uns beim Urlaub nicht von ausgefallenen Dschungelprüfungen quälen lassen.

Insekten essen – Pembrokeshire, England

Für echtes Dschungel-Feeling musst du aber nicht unbedingt um den halben Globus jetten. Die kulinarischen Köstlich- und Sonderbarkeiten kannst du sogar in Europa kosten.

Ein Restaurant in England bietet nämlich eine ganz besondere Zutat: Neben lokalen Produkten stehen bei Grub Kitchen in Pembrokeshire vor allem Insekten auf der Speisekarte. Die sind nämlich nicht nur gute Eiweißlieferanten, sie belasten die Umwelt auch weit weniger als normales Fleisch oder Fisch. Na dann, guten Appetit.

Tropenstimmung in Deutschland

Und hierzulande? Kannst du dir im Tropen-Aquarium Hagenbeck in Hamburg oder im Tropical Islands Resort bei Krausnick eine Portion Dschungelabenteuer holen.

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