Das Epizentrum des Bebens lag laut der National Oceanic and Atmospheric Administration knapp 60 Kilometer von der südlichen Küste Perus entfernt; es wurde von verschiedenen Behörden mit einer Stärke von 6,8 bis 7,3 eingestuft. Das Beben war in mehreren Städten zu spüren. Eine zwischenzeitliche Tsunamiwarnung der Behörden wurde zurückgerufen.

In zahlreichen Städten der Provinz Arequipa kam es zu Verletzten, Gebäudeschäden und Stromausfällen. Santiago Neyra, Bürgermeister von Caravelí, sagte gegenüber dem lokalen Nachrichtensender „RPP“, dass zudem viele Lehmhäuser eingestürzt seien.

Inzwischen bestätigte der Chef des Nationalen Instituts für Zivilschutz, Jorge Chávez, dass durch das Erdbeben zwei Menschen gestorben sind.

Falls du eine Reise nach Peru geplant hast, beantworten wir dir die wichtigsten Fragen:

Wie hoch ist die Gefahr von Nachbeben? 

„Nachbeben sind ganz normal“, erklärt Thomas Plenefisch, Seismologe an der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Üblicherweise gebe es ein größeres Beben und viele kleinere, die im Laufe der Zeit abnehmen.

Kann ich meine Reise nach Peru stornieren?

Reiserechtsanwalt Paul Degott sagt, dass eine Kündigung eines Reisevertrags wegen höherer Gewalt nur dann gerechtfertig sei, wenn die Reise konkret beeinträchtigt ist. „Wenn die Reise genau in die Erdbebenregion führt, dann kann der Vertrag zum Beispiel über eine Pauschalreise gekündigt werden.“ Das muss im Einzelfall geklärt werden.