Agung und Sinabung ausgebrochen | reisereporter.de

Video: Gunung Agung auf Bali spuckt Asche – schon wieder!

Seit Monaten brodelt es auf Bali: Immer wieder bricht der Gunung Agung aus, immer wieder ist der Flugverkehr eingeschränkt. Nach wenigen Wochen Ruhe jetzt der nächste Ausbruch – und knapp 2.000 Kilometer weiter in Sumatra erwacht zeitgleich der Gunung Sinabung.

Der Gunung Agung auf Bali kommt einfach nicht zur Ruhe – jetzt kam es wieder zu einem Ausbruch.
Der Gunung Agung auf Bali kommt einfach nicht zur Ruhe – jetzt kam es wieder zu einem Ausbruch.

Foto: youtube.com/GedeAgusYudi19

Seit November 2017 herrscht die höchste Gefahrenstufe rund um den Berg Agung, den die Einheimischen Gunung Agung nennen. Nach dem letzten großen Ausbruch gilt eine Sperrzone von sechs Kilometern um den Vulkan. Seitdem war es ruhiger geworden. Bis jetzt.

Gestern kam es wieder zu einem Ausbruch des Gunung Agung auf Bali. Gegen 18 Uhr Ortszeit stieß der Vulkan eine etwa 2.500 Meter hohe Rauchsäule in den Himmel. Nach knapp zwei Minuten war der Ausbruch vorbei.

Bei Youtube und Instagram überschlagen sich die Fotos und Videos seitdem. Viele Urlauber und Einheimische betonen: „Bali is safe!“ (Bali ist sicher!). Der Flugverkehr wurde nach aktuellen Informationen nicht beeinflusst.



Das Auswärtige Amt warnt Urlauber nach wie vor, dass „jederzeit mit Sperrungen von Flughäfen beziehungsweise Flugstreichungen und Kapazitätsproblemen für eine schnelle Rückreise auf anderem Weg (auch per Fähre) gerechnet werden“ müsse.

Aktuell zwei aktive Vulkane in Indonesien

Der Gunung Agung ist aktuell übrigens nicht der einzige brodelnde Vulkan in Indonesien. Einen Tag vor Gunung Agung auf Bali brach auch der knapp 2.000 Kilometer entfernte Gunung Sinabung auf Sumatra aus.

Auch der Gunung Sinabung in Karo (Sumatra, Indonesien) ist derzeit aktiv.
Auch der Gunung Sinabung in Karo (Sumatra, Indonesien) ist derzeit aktiv. Foto: imago/Xinhua

Dort schoss am Mittwoch gleich zweimal eine etwa einen Kilometer hohe Aschewolke in die Luft, begleitet von mehreren Erdbeben. Auch hier wurde inzwischen von den Behörden eine Sperrzone von bis zu sieben Kilometern verhängt. Laut lokalen Medien befürchten die Behörden, dass es zu einem großen Lavaausbruch kommen könnte.

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