San Francisco: 10 Must-dos | reisereporter.de

10 Dinge, die du in San Francisco erleben musst

Eine Reise nach San Francisco ist doch viel entspannter, wenn du die tollsten Hotspots und sehenswertesten Attraktionen kennst. Deshalb: Ticket buchen, Tipps notieren und los geht’s – San Francisco, here we come!

Sicht auf die Bucht von San Francisco.
Die viertgrößte Stadt Kaliforniens hat wesentlich mehr zu bieten als nur eine gigantische Hängebrücke. Neugierig?

Foto: Seden Aydogdu

San Francisco und ich, das war Liebe auf den ersten Blick. Mit jedem weiteren Besuch hat sich „San Fran“, wie ich die viertgrößte Stadt Kaliforniens liebevoll nenne, zu einer großen Sehnsucht und meiner zweiten Heimat entwickelt. 

Sie punktet mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten. Und das Coole: Weil die Stadt relativ überschaubar ist, kannst du vieles zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen. Hier sind zehn Dinge, die du in San Francisco unbedingt erleben solltest:

1. Aussicht von den Twin Peaks genießen

Nicht zuletzt durch die vielen hügeligen Straßen gibt es in San Francisco tolle Aussichtspunkte, die dir eindrucksvolle Aussichten auf die Bay Area ermöglichen.

Mit am schönsten ist für mich der Ausblick von zwei Hügeln mitten in der Stadt. Die „Twin Peaks“, übersetzt die „Zwillingsgipfel“, bringen dich zu jeder Tageszeit ins Staunen, wenn dir auf über 200 Metern Höhe die Market Street, eine der bekanntesten Durchgangstraßen der Stadt, und die unverwechselbare Golden Gate Bridge ins Auge springen.



2. Chillen am Baker Beach

Mehr Kalifornien geht nicht: Der Baker Beach, ein Strandabschnitt im Nordwesten von San Francisco, ermöglicht dir einen Strandaufenthalt mit einer genialen Aussicht auf die Golden Gate Bridge. Der immer gefühlt eiskalte Pazifik (Höchstwert im August: 20 Grad) lädt vielleicht nicht jederzeit zum Baden, dafür aber zum Volleyballspielen, Yogaüben oder einfach zum Entspannen ein.



3. Spazieren im Golden Gate Park

Der Central Park in New York kann einpacken. Größer und für manche – für mich auf jeden Fall – wesentlich schöner erstreckt sich der Golden Gate Park auf mehr als fünf Kilometern Länge im Westen von San Francisco.

Neben einem botanischen Garten befindet sich dort ein Golfplatz sowie die California Academy of Sciences und zahlreiche Seen, die für sportliche Aktivitäten und lange Spaziergänge einladen. Auch sehenswert ist der Japanese Tea Garden.

Jedes Jahr im August findet hier außerdem das große Musikfestival Outside Lands statt. Ganze drei Tage lang treten Musiker aus der Indie-Rock-, Elektro- und Hip-Hop-Szene auf. 

Ein Teil des „Japanese Tea Garden“.
Idyllisch schön: Der japanische Teegarten im Golden Gate Park bietet dir wunderschöne Landschaftsbilder. Foto: Seden Aydogdu

4. Mit der Cable Car fahren

Die üblichen Straßenbahnen gibt es auch in San Francisco. Viel spektakulärer sind aber die wesentlich kleineren Hängestraßenbahnen. Drei Routen der sogenannten Cable Cars führen dich im Nordwesten der Stadt an den schönsten Stadtteilen wie Pacific Heights, Union Square und Chinatown entlang.

Gelassen kannst du dich an den frei stehenden Stangen aus der Bahn herauslehnen oder sitzend die Fahrt genießen. So oder so, du wirst einfach begeistert sein, wenn die Cable Car die steilen Straßen hinaufruckelt – und wieder hinunter. 

Eine Fahrt kostet 7 US-Dollar. Tickets werden an jeder Haltestelle verkauft.

Festhalten: Mit den Cable Cars kannst du die Stadt erkunden.
Die Cable Cars bieten dir eine coole Erkundungstour durch San Francisco. Foto: Seden Aydogdu

5. Das Alcatraz-Gefängnis besichtigen

Wirklich angsteinflößend sieht die wohl bekannteste Gefängnisinsel der Welt nicht wirklich aus: Alcatraz, eine ehemalige Festungsanlage, die Mitte des 19. Jahrhunderts in ein Gefängnis für Kriegsgefangene umfunktioniert wurde, sollte besonders durch die abgeschiedene Lage den Ausbruch für Verbrecher unmöglich machen. Es gilt auch heute noch als eine der spannendsten Attraktionen in San Francisco.

Touren ermöglichen dir einen Einblick in die Gefängniszellen und Speiseräume, in die Bibliothek und den Gefängnishof. Wer es besonders gruselig mag, sollte eine Nachttour buchen – Gänsehaut inklusive. Englischsprachige Audiotouren erhalten sogar Originalaufnahmen von Zeitzeugen.

Blick auf Alcatraz.
Alcatraz, die ehemalige Gefängnisinsel, ist heute eine der beliebtesten Attraktionen in San Francisco. Foto: Seden Aydogdu

Bevor es zurück auf das Festland geht, solltest du einen Blick auf die Skyline werfen, die von der Insel aus besonders gut zu sehen ist.

Eine Tagestour, die du einige Tage im Voraus buchen solltest, da ein spontaner Besuch aufgrund der hohen Nachfrage meist unmöglich ist, kostet um die 45 US-Dollar. Abfahrt ist am Pier 33.

6. Baseballspiel oder Konzert im AT&T Park

Es gibt zwei Sportarten, die die Amerikaner vergöttern: Football und Baseball. Beides wird auch in Deutschland immer mehr gehypt. Ein Grund mehr, sich diese Sportarten gleich live vor Ort anzusehen.

Im AT&T Park spielt die Baseballmannschaft San Francisco Giants. Nur in diesem Stadion gibt es einen Blick auf die Bucht direkt dazu, wenn das Team in den schwarz-orangefarbenen Trikots die Bälle und Schläger nur so um sich schwingt.

Große Emotionen bei dem gut drei Stunden andauernden Spiel? Fehlanzeige! Es läuft eher bedächtig ab. Trotz allem solltest du dir ein paar typische Stadionsnacks wie Hotdogs oder Slush-Eis gönnen. Die gehören ganz typisch amerikanisch mit dazu.

Sport ist nicht so dein Ding? Im AT&T Park gibt’s auch große Musikkonzerte. Was du wissen solltest: Das Levi’s Stadium der Football-Mannschaft San Francisco 49ers liegt in Santa Clara, eine gute Stunde Autofahrt südlich von San Francisco.

Baseballspiel im AT&T Park.
Ein Baseballspiel der San Francisco Giants solltest du dir nicht entgehen lassen – auch wenn sich das Spiel gern in die Länge zieht. Dabei sein ist alles. Foto: Seden Aydogdu

7. Die „Painted Ladies“ bestaunen

Die bekanntesten Bewohner San Franciscos sind wohl die Mitglieder der Tanner-Familie und deren Freunde aus der US-Serie „Full House“. Auch sonst waren die „Painted Ladies“, wie die aus dem viktorianischen Zeitalter stammende Häuserzeile liebevoll genannt wird, in über 70 Serien, Filmen und Werbespots zu sehen.

Allein eines dieser Häuser wird auf einen Wert von 3 Millionen US-Dollar geschätzt, und nur ein lebender Mensch hatte bisher die Möglichkeit, alle sechs von innen zu bestaunen.

Vom Alamo Square Park aus, einer kleinen Grünfläche gleich vor den Häusern, kannst du über die „Painted Ladies“ hinweg die unverwechselbare Skyline San Franciscos erblicken. Besonders zu empfehlen ist die Besichtigung bei Sonnenuntergang. 

Die „Painted Ladies“ vor der San Francisco Skyline.
Auch wenn sich sieben Häuser in der beliebten Reihe befinden, gehören nur sechs zu den „Painted Ladies“. Das Haus links an der Ecke wird nicht dazugezählt. Foto: Seden Aydogdu

8. Einen San Francisco Pier entlangschlendern

Entlang der Bucht von San Francisco erstreckt sich das Hafenviertel Fisherman’s Wharf, wo sich Seebrücken aneinanderreihen und unterschiedlichen Zwecken dienen.

Da wäre zum Beispiel der Pier 7, ein langer, schmaler Holzsteg mit Blick auf die Insel Treasure Island. Viele Einheimische angeln hier Fische, Krabben und Barsche. Nachts leuchten auf dem ganzen Steg die Laternen und verleihen deiner schon so tollen Aussicht einen romantischen Hauch. 

Der Pier 39 ist die bekannteste Seebrücke im Nordosten der Stadt und als ganzjähriger Rummelplatz bei Touristen sehr beliebt. Hier findest du (überteuerte) Souveniers, Fischrestaurants, das weltweit bekannte Hard Rock Café und das Aquarium of the Bay. Direkt an der Seebrücke tummeln sich Seehunde auf kleinen Stegen im Wasser. 

Der Eingangsbereich vom Pier 39.
Der beliebteste aller Hafenstege ist der Pier 39 mit ganzjährigem Rummelplatz, Souvenirshops und Restaurants. Foto: Seden Aydogdu

9. Die Golden Gate Bridge überqueren

Das Wahrzeichen der Stadt und die wohl bekannteste Brücke Kaliforniens: die Golden Gate Bridge. Was wäre diese Stadt nur ohne sie? Sie darf bei keinem Besuch fehlen und gehört gerade deshalb in unsere Top 10. Die rote Hängebrücke verbindet San Francisco mit Marin County und ist bereits von Weitem ein absoluter Blickfang. 

Mit dem Auto, zu Fuß oder mit dem Fahrrad kannst du die zweieinhalb Kilometer lange Brücke überqueren und eine Aussicht auf die Küstenstadt genießen. Wem das nicht genügt, der kann unmittelbar nach Überquerung auf dem Viewpoint einen Blick von oben auf das Herz San Franciscos werfen.

Was du vielleicht wissen solltest: In den Sommermonaten bedeckt eine große Nebeldecke die Stadt und verhindert oft einen Blick auf die Brücke.

Stell dir vor, du fährst nach San Francisco und guckst dir die Golden Gate Bridge nicht an! Geht nicht, genau. Und außerdem ist dieser Spaziergang drum herum so unendlich schön.
Stell dir vor, du fährst nach San Francisco und guckst dir die Golden Gate Bridge nicht an! Geht nicht, genau. Und außerdem ist dieser Spaziergang drum herum so unendlich schön. Foto: Pixabay.com

10. Einen Abstechner nach Sausalito machen

Sobald du die Golden Gate Bridge überquert hast, erreichst du Sausalito. Die kleine Stadt im Marin County, die auch mit der Fähre zu erreichen ist, begeistert Touristen vor allem mit ihrer überschaubaren Größe, erstklassigen Restaurants und Geschäften sowie einem Jachthafen. Sausalito gehört mit seinen rund 7.500 Einwohnern zu den Nobelstädten im Silicon Valley. 



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