Einmal das Gefühl haben, ein A-Promi zu sein und einen Privatjet zu haben – das wär's! Beth ist genau das passiert. Sie wollte am 2. Januar von Rochester, New York, zum Ronald-Reagan-Flughafen in Washington, D.C., in den USA. Doch der Flug wurde acht Stunden vor Abflug gecancelt.

Die Passagiere wurden zunächst auf die Maschine umgebucht, mit der Beth dann letztendlich flog. Alle anderen hatten dann in der Zwischenzeit mitbekommen, dass sie einen früheren Flug nehmen konnten. Beth hatte da aber bereits den Flughafen wieder verlassen. Sie wollte in ihrem Elternhaus auf den Flug warten.

Wie Beth auf Reddit erzählt, merkte sie zurück im Wartebereich, dass etwas nicht stimmte: Sie saß dort ganz allein. Ein Flughafenmitarbeiter sei auf sie zugekommen und habe gefragt, ob sie wirklich auf diesen Flug warte. Denn der war eigentlich nur für Crewmitglieder gedacht.

Und so war sie die einzige an Bord, neben zwei Piloten und einer Flugbegleiterin. Eine Sicherheitseinweisung gab’s trotzdem: „Aber die Flugbegleiterin hat sie in doppelter Geschwindigkeit gemacht“, erzählt Beth. Dabei hätten die beiden Frauen immer wieder kichern müssen – zu absurd war die Situation.

Nicht der erste Flug mit einem Passagier

Ganz allein im Flieger, das kennt auch die Schottin Karen Grieve. Sie flog im Herbst vergangenen Jahres als einzige Passagierin von Glasgow nach Kreta. Da es der letzte Flug der Saison auf dieser Strecke war, hatten ihn nur drei Personen gebucht, zwei kamen allerdings nicht.

Passagier Tim LaBranche trieb das ganze auf die Spitze: Als der Flughafenmitarbeiter allein im Flugzeug saß, nutzte er die Zeit und machte auf jedem Platz ein Foto. Allein geflogen ist er dann aber nicht... ;-)