Sturm „Burglind“: Ausfälle bei der Bahn | reisereporter.de

Sturm „Burglind“: Was passiert mit meinem Bahnticket?

Der deutsche Wetterdienst warnt vor dem Sturmtief „Burglind“, inzwischen traf der Sturm auf den Westen Deutschlands – und sorgte bei der Bahn direkt für Verspätungen und Zugausfälle.

Eine Bahn steht am Bahnsteig auf dem Gleis.
Wegen des Sturms „Burglind“ kommt es zu Zugausfällen und Verspätungen. (Symbolfoto)

Foto: imago/Gottfried Czepluch

Dauerregen, Sturm- und Orkanböen – davor warnt der Deutsche Wetterdienst heute. Das Orkantief „Burglind“ zieht von Westen herein, soll bis Mittag die Donau und den Bayerischen Wald treffen, am frühen Nachmittag die Alpen erreichen. Der Deutsche Wetterdienst rechnet in den betroffenen Gebieten mit heftigen Gewittern, schweren Sturm- und orkanartigen Böen. 

Im Norden soll es am Vormittag vor allem rund um die Nordsee schwere Sturmböen geben – aber auch im Binnenland wird es stürmisch. Am Abend zieht das Tief weiter an die Ostsee. Dort rechnet der Deutsche Wetterdienst dann auch mit schweren Sturmböen.

Die Deutsche Bahn hat bereits mit den ersten Verspätungen und Zugausfällen zu kämpfen.

Folgende Strecken sind wegen des Unwetters aktuell gesperrt:

Regionalverkehr:

  • In Nordrhein-Westfalen sind noch zahlreiche Strecken gesperrt. Eine aktuelle Übersicht gibt es auf der Webseite der deutschen Bahn.
  • In Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist die Strecke Pirmasens – Landau bis vorraussichtlich 12 Uhr gesperrt. Einige Züge fahren noch mit eingeschränkter Geschwindigkeit.
  • In Baden-Württemberg ist der Bahnverkehr zwischen Schaffhausen und Singen bis vorraussichtlich 4. Januar eingestellt. Die Strecken zwischen Donaueschingen und Neustadt (Schwarzwald) sowie zwischen Freiburg und Seebrugg sind bis vorraussichtlich 6. Januar gesperrt, die Strecke zwischen Freudenstadt und Eutingen bis 5. Januar. Die Dauer der Streckensperrung zwischen Offenburg und Donaueschingen ist noch nicht absehbar.
Aktuell gibt es keine Beeinträchtigungen im Fernverkehr mehr.

Was passiert mit meinem Bahnticket?

Die Deutsche Bahn teilte am Morgen mit, dass es wegen des Sturms zu Zugausfällen und Verspätungen kommen kann. Reisende sollten sich vor Fahrtantritt auf der Website, im DB-Navigator oder bei der telefonischen Reiseauskunft 0180/6996633 informieren, ob ihre Fahrt betroffen ist.

Alle Fahrgäste, die ihre Fahrt von oder nach Nordrhein-Westfalen, Hessen, dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg oder Bayern aufgrund des Sturms nicht angetreten haben, können ihre bereits gekauften Fahrkarten bis Mittwoch, den 10. Januar kostenfrei stornieren oder flexibel nutzen, teilt die Deutsche Bahn auf ihrer Webseite mit. 

Sturmschäden in ganz Europa

Das Sturmtief wütet auch in anderen Ländern Europas. In Frankreich, Großbritannien und Irland kam es zu Stromausfällen, berichtet die Tagesschau. In Amsterdam, Basel und Straßburg sei der Flugverkehr zeitweise gestoppt worden.

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