Britische Touristin zu Haftstrafe verurteilt | reisereporter.de

Schmerzmittel im Koffer: Touristin zu 3 Jahren Haft verurteilt

Laura P. (33) hatte ein starkes Schmerzmittel im Koffer, als sie vor knapp drei Monaten nach Ägypten reiste. Für ihren Freund, erklärte sie. Doch das interessierte die Behörden nicht. Nach mehreren Monaten im Knast wurde sie jetzt verurteilt.

Tramadol-Pillendose
Die Britin brachte das starke Schmerzmittel Tramadol mit nach Ägypten (Symbolfoto).

Foto: imago/ZUMA Press

Der Britin drohte die Todesstrafe, weil sie 290 Tramadol-Pillen, deren Wirkstoff in Ägypten verboten ist, in ihrem Koffer hatte – jetzt wurde sie verurteilt: drei Jahre Haft in einem ägyptischen Gefängnis.

Und zwar nicht in irgendeinem Gefängnis, sondern einem wahren Horrorknast: Qena. Die Insassen sollen dort an nackte Betonwände gefesselt, die kleinen Zellen ohne Strom oder Ventilatoren und in einem völlig verdreckten Zustand sein und die Wärter regelmäßig Insassen in Einzelhaft bei völliger Dunkelheit einsperren. Das berichtet der „Mirror“ online.

Gegenüber dem „Mirror“ meldet sich auch die vom Urteil schockierte Familie von Laura P. zu Wort. Ihre Schwester Jayne sagt gegenüber der britischen News-Website, dass ihre Schwester „am Rande eines Nervenzusammenbruchs“ stehe. Und: „Sie ist traumatisiert. Ich glaube, Laura könnte vor Angst sterben oder sich sogar umbringen.“

Ihre Mutter hatte zuletzt noch die Unschuld ihrer Tochter betont, sagte, dass Laura P. „naiv“ war und „keine Idee“ hatte, dass sie irgendwas falsch macht.

Laura P. hatte die Pillen für ihren ägyptischen Geliebten Omar (33) mitgebracht. Laut „The Sun“ soll er mit einer anderen Frau verheiratet sein und mit weiteren Frauen Verhältnisse haben.

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