Die Nordküste Galiciens, direkt an der Grenze zu Asturien, wird nicht allzu stark von Touristen bereist. Gerade deshalb gibt es in dieser Region noch viele Strände, die kaum ein Mensch kennt. Einer dieser Strände hat ein ganz besonderes Naturschauspiel zu bieten: der Strand der Kathedralen.

In der Nähe des Städtchens Ribadeo befindet sich ein Küstenabschnitt mit mehreren Bögen aus Stein. Die kräftigen Wellen des Atlantiks sind hier über lange Zeit mit so großer Kraft gegen die Klippen geschlagen, dass sie die Felsen ausgehölt haben. Das Ergebnis: riesige Tore.

Strand der Kathedralen.
In der Nebensaison sind nur wenige Besucher am Strand der Kathedralen. Foto: unsplash.com/Seyfettin Dincturk

Die Bewohner der Region sind stolz auf die natürlichen Bögen – und wollen den Strand deshalb schützen. Darum musst du dich in der Hochsaison vor deinem Besuch kostenlos im Internet anmelden, um einen zu großen Besucherandrang zu vermeiden. In der Nebensaison ist der Strand aber wieder relativ leer.

Trotzdem kannst du die „Kathedralen“ nicht immer bestaunen. Denn nur bei Ebbe, wenn sich das Wasser zurückgezogen hat, ist es überhaupt möglich, den Strand zu betreten.

Wenn die Flut kommt, verschwindet der Strand vollständig und füllt die Bögen größtenteils wieder mit Wasser aus.

Unser Tipp: Prüfe vorher den Tidenkalender. Dein Trip zum Strand des heiligen Wassers (wie die Küste auch genannt wird) muss also gut geplant sein. Aber: Die Mühe lohnt sich!