Skurrile Flugzeug-Zwischenfälle 2017 | reisereporter.de

Jahresrückblick: Die skurrilsten Flugzeug-Zwischenfälle 2017

Nicht nur auf der Erde passierten 2017 die skurrilsten Dinge: Auch in der Luft ereigneten sich Zwischenfälle, die du so schnell nicht vergessen wirst. Ein reisereporter-Jahresrückblick.

Flugzeug auf Startbahn.
2017 neigt sich dem Ende zu. Der perfekte Zeitpunkt, sich an die skurrilsten Flugzeug-Zwischenfälle zu erinnern. (Symbolbild)

Foto: unsplash.com/marcus zymmer

Was war das nur für ein Jahr? Trump, „Irma“ und Jamaika sind nur drei von vielen Themen, die in den vergangenen zwölf Monaten für viel Aufruhr gesorgt haben. Aber auch der Flugverkehr bereitete uns, egal ob am Boden oder in der Luft, besonders kuriose und erschreckende Momente.

Hier die skurrilsten Flugzeug-Zwischenfälle 2017 im reisereporter-Jahresrückblick:

Frau wirft Münzen in Turbine

Andere Länder, andere Sitten: In Shanghai schmiss eine Frau vor Abflug noch schnell ein paar Münzen in die Flugzeugturbine. Sie glaubte, dass das Glück bringe. Der Vorfall blieb zum Glück nicht unbemerkt und die Münzen wurden entfernt.

Den Tornados entgegen

Wie mächtig Tornados sein können, ist den meisten klar: Sie reißen alles mit sich und kennen kein Erbarmen. Entlang gleich dreier solcher Giganten flog eine Passagiermaschine, die auf dem Weg in die russische Stadt Sotschi war. Sowohl vom Boden als auch von der Luft aus filmten Menschen dieses Spektakel – oder eher Wunder. Denn: Die Maschine schaffte es unberührt zum Boden.



Hochzeit über den Wolken

Diesen Flug werden Taylor und Mikaela sicherlich nie vergessen: Eine Stewardess der Airline Southwest überraschte das frisch vermählte Paar, die auf dem Weg in ihre Flitterwochen waren, mit einer kleinen Hochzeitzeremonie an Bord. Mit einem Brautschleier aus Klopapier und einer Krone aus Brezeltüten wurde das Brautpaar chic hergerichtet, bevor die Stewardess höchstpersönlich die spaßige Zeremonie abhielt:

Frau landet in Amerika statt in Frankreich

United schrieb dieses Jahr so einige Geschichten – leider triumphierten hierbei die schlechten besonders. In Erinnerung blieb vor allem die Frau, die von Newmark (New Jersey) in ihre Heimat Paris fliegen wollte. Ein kurzfristiger Wechsel des Fluggates und die Unachtsamkeit des Personals waren der Grund, warum sie schließlich in San Francisco landete. Der Fehler blieb bis Kalifornien unbemerkt. 

Air-Berlin-Abschiedsrunde

Mit einer eindrucksvollen Ehrenrunde über dem Düsseldorfer Flughafen verabschiedete sich ein Air-Berlin-Pilot von der insolventen Airline. Die Fluggäste waren allesamt eingeweiht, als der aus Flieger mit einem eindrucksvolles Manöver kurz vor der geplanten Landung wieder in die Luft zog und den letzten Langstreckenflug Air Berlins für alle an Board unvergesslich machte. „Wir sagen heute nicht auf Wiedersehen, sondern Tschüss“, sagte der Pilot kurz vor seiner Landung. Ein emotionaler Abschied.

Todesangst bei Air-Asia-Flug

Als plötzlich der Druck in einer Air-Asia-Maschine sank und den Fluggästen Sauerstoffmasken entgegenfielen, waren die Passagiere voller Angst, bewahrten aber größtenteils Ruhe. Wer letzendlich der Grund für die Massenpanik war, kannst du hier nachlesen.

Polizisten führen Dudelsack-Oma ab

Dass der Kunde nicht immer König ist, zeigte dieser Fall: Die 67-jährige Jennifer aus Schottland verweigerte, ihr Handgepäck aufzugeben – und wurde daraufhin von Soldaten und Polizisten festgenommen. In ihrem Handgepäck befand sich nämlich etwas, was zu wertvoll war, um es in den Fachtraum zu verbringen: ihr Dudelsack.

Ein fast unbemerktes Kerosin-Leck

Aus der Tragfläche floss in Strömen Treibstoff. Etwas Gewöhnliches? Wohl kaum, dachte sich auch ein Pärchen, das als einzige den Vorfall beobachtete. Sofort verständigten sie das Flugpersonal. Doch die wollten erst nichts davon wissen. Am Ende gab es eine Flugzeugräumung und eine Nacht auf dem Flughafenboden.



Geburtsort: Über den Wolken

Irgendwo zwischen Guinea und der Türkei – genauer verraten nur Längen- und Breitengrad den Geburtsort der kleinen Kadiju, die während eines Flugs mit der Turkish Airline auf die Welt gekommen ist. Kurzerhand sprang die Cabin Crew als Geburtshelfer ein, als eine junge Französin in die Wehen kam.  

Welcome to the Miles-High-Club…

Ja, wie fassen wir das am besten zusammen? Okay, vielleicht so: Es gab mehrere Fälle von Wolkenritten und Mitgliedsanträgen in den Miles-High-Club. Es gab einen Fall bei Ryanair, bei dem ein junger Brite sein Fahrwerk ausfuhr, kurz nachdem das des Fliegers eingefahren worden war. Mitten in der Kabine hatte er Sex mit einer Unbekannten.

Auch bei Easyjet kam es zu einem solchen Wolkenritt in der Kabine. Einer der anwesenden Passagiere hatte sich danach auf der Facebook-Seite der Airline beschwert.

Und last, but not least gab es dann am Ende des Jahres noch einen Blowjob-Skandal bei Delta Airlines. Auch hier kannten sich die Passagiere nicht. Unerwarteter Höhepunkt für die beiden: Das FBI ermittelte gegen sie.

Die „Lufthansa-Liebesgeschichte“

Hach ja, diese Geschichte ist filmreif: Während eines Lufthansa-Flugs hinterließ eine unbekannte Frau einem gewissen Maurice eine auf Serviette geschriebene Nachricht. Das Gefühl, dass sein Lächeln in ihr ausgelöst habe, könne sie nicht loswerden. Kein Name, aber eine Sitzplatznummer war alles, was er von ihr wusste.

Eine der unvergesslichsten Flugzeug-Storys auf reisereporter.de. Hier kannst du nachlesen, wie die ungewöhnliche Liebesgeschichte ausging. Spoiler: Es gab ein Happy End!

Eine Nachricht auf einer Serviette
Ist das der Beginn einen wunderschönen Liebesgeschichte? Foto: Maurice

Triebwerksexplosion bei voll besetztem Airbus

Über Grönland befanden sich 500 Passagiere, als plötzlich eines von vier Triebwerken explodierte. Die Air-France-Maschine konnte durch eine Notlandung in Kanada alle Passagiere in Sicherheit bringen. Mit einer Ersatzmaschine ging es dann für alle weiter.

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