So hat die Welt ins Jahr 2018 gefeiert | reisereporter.de

Happy 2018! So hat die Welt ins neue Jahr gefeiert

Frohes neues Jahr! Happy new year! Bonne année! Feliz año nuevo! Der reisereporter zeigt dir die schönsten Feuerwerke und wie die Welt Silvester gefeiert hat.

Feuerwerk an Silvester in Sydney, Australien am 31.12.2017.
Sydney war eine der ersten Großstädte, in der die Menschen das Jahr 2018 begrüßten.

Foto: imago/Bai Xuefei

Ganze 13 Stunden vor uns feierten die ersten Menschen das neue Jahr. Und zwar im Zentralpazifik: Die Bewohner von Samoa und den Line-Inseln (Kiribati) begrüßten 2018 bereits um 11 Uhr mitteleuropäischer Zeit am Sonntag. Bei sommerlichen 26 Grad knallten dort die Sektkorken.

Kleine Angeber-Info: Samoa feierte bis vor vier Jahren noch deutlich nach uns, war sogar Silvester-Schlusslicht. Die Einwohner lebten damals noch östlich der Datumsgrenze. Aber am 29. Dezember 2011 hat der Staat um Mitternacht die Datumsgrenze in Richtung Osten verschoben. Bedeutet: Der 30. Dezember fiel einfach mal aus – verrückt.

Zuletzt kommt das neue Jahr seitdem auf der Bakerinsel und der Howlandinsel im Pazifik an. Heute um 13 Uhr findet dort der Jahreswechsel statt. Ein Feuerwerk gibt es aber nicht, denn die Inseln, die zum Außengebiet der USA gehören, sind unbewohnt.

Das waren die größten Silvesterpartys der Welt

Und dazwischen? Der reisereporter zeigt dir, wie die Welt ins neue Jahr gefeiert hat, wo die größten Silvesterpartys und die schönsten Feuerwerke stattgefunden haben.

So feierte Sydney ins neue Jahr

Mit einem zwölf Minuten langen Feuerwerk über dem Opernhaus und der Sydney Harbour Bridge feierten die Menschen in Sydney mehr als 16.000 Kilometer von uns entfernt ins neue Jahr. Zehn Stunden sind uns die Australier voraus. Das heißt, dort haben die Menschen schon um 14 Uhr am 30. Dezember angestoßen – und zwar in T-Shirts, denn aktuell ist dort Sommer. 

Mehr als eine Million Menschen reist jedes Jahr in die australische Stadt, denn das Feuerwerk ist ein echtes Highlight: Es steht jedes Jahr unter einem anderen Motto, für den Jahreswechsel 2017/2018 wählten die Organisatoren „Wonder“ (deutsch: Wunder). Die Raketen starten synchron zu Musik direkt auf der berühmten Sydney Harbour Bridge und von mehreren Dächern der Stadt.

So sah Silvester in Dubai aus

Dubai ist die Stadt der Superlative, auch beim Feuerwerk. Ein paar Zahlen gefällig? Von 2013 auf 2014 wurden innerhalb von nur sechs Minuten 479.651 Raketen in den Himmel geschossen: Weltrekord

Am Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Welt, gab es zum Jahreswechsel 2017/2018 um Mitternacht (drei Stunden vor unserer Zeit) die spektakuläre Licht- und Wassershow „Light Up 2018“, bei der die Fassaden der Wolkenkratzer als Leinwand genutzt wurden.

So feierte Moskau Silvester

In Russland steht nicht Weihnachten, sondern Neujahr im Vordergrund – sogar unsere Weihnachtsbäume heißen auf Russisch Neujahrsbäume. Klar, dass Silvester dort richtig was aufgefahren wird: In Moskau etwa gab’s Livemusik, Auftritte von Tanzgruppen, Eis- und Lichtshows. Die Stadt begrüßte 2018 zwei Stunden vor uns. 

Höhepunkt ist das Feuerwerk über der Moskwa, die Raketen wurden vom Moskworjetzka-Ufer abgefeuert. Tausende Menschen verfolgten es vom Roten Platz aus mit Blick auf die bunten Kuppeln der Basilius-Kathedrale.

Die Wiener tanzten ins neue Jahr

Anders als bei uns dürfen die Wiener keine Raketen abfeuern, berichtet vienna.at. Dafür gibt’s in der Hauptstadt von Österreich ein großes Feuerwerk über dem Rathaus. Es bildete den Abschluss des traditionellen Silvesterpfades in der Wiener Altstadt. Dabei gab es an elf Stationen Snacks, Musik und Shows. 

Zum Feuerwerk tanzten die Wiener um den Stephansdom. Was? Na klar, einen Walzer. Auf dem Rathausplatz findet auch das traditionelle Katerfrühstück statt, dazu wird das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker auf Großbildleinwand übertragen.

Silvester in Berlin

DJs, Livebands und ein großes Feuerwerk: Am Brandenburger Tor begrüßten Hunderttausende das Jahr 2018 auf Deutschlands größter Silvesterparty. Vom Tor über die Straße des 17. Juni bis zur Siegessäule ersteckte sich die zwei Kilometer lange Partymeile. Für Stimmung sorgten unter anderen Die Höhner, Oli P. und Münchener Freiheit.

Paris feierte mit Lasershow ins neue Jahr

„Bonne année“ wünschten sich die Menschenmassen in Paris zu Mitternacht. In der französischen Hauptstadt war vor allem auf den Champs-Elysées, am Champs de Mars und am Trocadéro einiges los. Seit Jahren schon feiern die Hauptstädter Silvester mit Lasershows. So wurden zum Beispiel der Arc de Triomphe und der Eiffelturm zur Leinwand für Lichtshows. Zum ersten Mal seit Langem gab es am Arc de Triomphe auch ein Feuerwerk.

Ganz besonders war die Atmosphäre im Künstlerviertel Montmartre. Vor der berühmten Kirche Sacré-Cœur fand ein kostenloses Fest mit Feuerschluckern, Artisten und vielen anderen Künstlern statt.

So feierte London Silvester

Mit dem ersten Glockenschlag von Big Ben startete das Feuerwerk in London – für die Feierlichkeiten wurde die Londoner Glocke wieder angestellt. Ein besonderer Moment, denn eigentlich bleibt Big Ben für vier Jahre stumm – der Grund dafür sind Renovierungsarbeiten.

Tausende Menschen versammelten sich auf der Uferpromenade und beobachteten den Countdown auf dem riesigen Display neben dem London Eye. Mit dem ersten Glockenschlag des Big Ben um Mitternacht explodierte die erste Rakete und erleuchtete den Himmel über der Themse.

Silvester in Kapstadt

Auch in Kapstadt leuchtete Feuerwerk am Himmel – die größte Party fand an der Victoria & Alfred Waterfront statt. 

Der Silvesterhöhepunkt kommt aber erst noch: Am 2. Januar starten die Kapstädter traditionell mit dem Karnevalsumzug „Kaapse Klopse“ (offiziell heißt er „Cape Town Minstrel Carnival“) ins neue Jahr. Der Hintergrund des Umzuges: Die Klopse erobern sich die Stadt symbolisch mit Musik und schrillen Farben. Einst wurden sie von der Apartheidsregierung vertrieben, weil sie Coloureds waren. 

So feierten die Menschen in Rio de Janeiro

Caipirinha, der Geruch von Sonnenöl, weiße Outfits und heiße Rhythmen: Das ist Silvester in Rio de Janeiro. Drei Stunden nach uns starteten die Menschen in Brasilien ins neue Jahr. An der Copacabana feierten sie bei sommerlichen Temperaturen um 30 Grad. Die weißen Anziehsachen gehen auf einen Aberglauben zurück: Das Tragen soll Wohlstand und Frieden bringen.

Eine schöne Tradition ist übrigens auch das Wellenspringen. Viele Menschen liefen nach dem Feuerwerk an den Strand und sprangen über sieben Wellen – sieben Wünsche fürs neue Jahr sollen so in Erfüllung gehen.

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Der traditionelle Ball Drop zu Neujahr in New York

In New York feierten Hunderttausende auf dem Times Square beim „Ball Drop“ ins neue Jahr. Diese Zeremonie gibt es bereits seit dem Jahr 1907, sie bildet den 60-sekündigen Countdown zum neuen Jahr.

Der Zeitball wurde auf dem Dach des Wolkenkratzers One Times Square an einer 43 Meter langen Stange heruntergelassen – begleitet von Tonnen Konfetti, Lametta und riesigen Scheinwerfern. Um Punkt Mitternacht kam er unten an. Sechs Stunden nach unserer Zeit hieß es dann: Happy new year!

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