UPDATE: Der Deal zwischen Lufthansa und Niki ist geplatzt, Niki stellt den Flugbetrieb ab sofort ein. Wir berichten hier aktuell.

Grund für den Rückzug sei die ablehnende Haltung der EU-Kommission gegen eine Übernahme der österreichischen Airline aus wettbewerbsrechtlichen Gründen, heißt es von Air Berlin in einer Pflichtmitteilung für die Börse. „Die Air-Berlin-Gruppe prüft derzeit Verwertungsalternativen für die Niki Luftfahrtgesellschaft GmbH.“

Muss Niki den Flugbetrieb einstellen?

Trotzdem könnte Air Berlin nun gezwungen sein, den Flugbetrieb der Tochter Niki einzustellen. Der Generalbevollmächtigte von Air Berlin, Frank Kebekus, hatte jüngst zur Situation des „Mallorca-Fliegers“ gesagt: „Den Konkursantrag für Niki habe ich schon vorbereitet, er liegt auf der Fensterbank.“

Von einer Insolvenz wären bis zu 60.000 Passagiere täglich betroffen, rund 800.000 Tickets würden wertlos und rund 1.000 Arbeitsplätze wären bedroht.

Bundesregierung rechnet mit Insolvenz

Auch die Bundesregierung rechnet mit einem Ende des Niki-Flugbetriebes. „Insolvenz und Grounding von Niki sind jetzt die Folge“, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert mit. „Alternative Käufer für Niki standen und stehen bis heute nicht zur Verfügung, trotz allerlei öffentlicher Ankündigungen und intensiven Bemühens des Generalbevollmächtigten von Air Berlin.“

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