Kaum fällt der erste Schnee in Deutschland, grüßt das Murmeltier: Auf den Straßen kommt es zu Unfällen, die Bahn verspätet sich, selbst Straßenbahnen haben Probleme, und für viele Eigenheimbesitzer heißt es Schnee schippen.

Am Sonntag standen Autofahrer etwa auf der A2 bei Bielefeld teils stundenlang im Stau. Fahrzeuge hatten sich im Schnee festgefahren, Lastwagen schafften die Steigung am Berg nicht mehr. In Eschweiler ist ein Baum auf ein Kinderkarussell gefallen – dabei wurden fünf Menschen verletzt. Möglich, dass der Baum wegen des Windes fiel.

Überhaupt kam es in der Nacht zu Montag fast überall in Deutschland zu Unfällen: Ein Reisebus kippte nahe dem niedersächsischen Auetal um, 47 Leichtverletzte. Züge fielen bundesweit aus, selbst am Flughafen in Frankfurt wurden am Sonntag Hunderte Flüge annuliert, auch am Montag gab es weitere Ausfälle. Die Deutsche Bahn kämpft vor allem in Nordrhein-Westfahlen und Baden-Württemberg noch mit Schnee und Eis. Die Folge: Verspätungen. 

Ab Montagabend sollte in den meisten Regionen wieder mehr Ruhe einkehren, der Schnee schmilzt schnell. Wer dennoch die Schnauze voll hat, für den hat der Deutsche Wetterdienst die Top-Ziele. Logisch: warme Orte.

Eine Weltkarte des Deutschen Wetterdienstes mit Temperaturen.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) zeigt, wo am Dienstag die Sonne scheint. Foto: Deutscher Wetterdienst

Wie wär es mit Thailand bei 32 Grad? Oder lieber angenehme 20 Grad im australischen Sydney? Rio de Janeiro bietet 24 Grad. Weniger weit weg ist Rhodos – und auch da gibt es immerhin noch 19 Grad. Die Wassertemperatur ist im Süden Europas noch recht einladend. Ins 18 Grad warme Wasser bei Spanien kann man durchaus noch springen.

Eine Karte des Deutschen Wetterdienstes zeigt, wie warm das Wasser um Europa ist.
Eine Karte des Deutschen Wetterdienstes zeigt, wie warm das Wasser um Europa ist. Foto: Deutscher Wetterdienst