Endlich Urlaub. Endlich Entspannung und Ruhe – denkste! Pickepacke volle Strände, Kampf um die Liegen und kaum Platz im Wasser: So sieht es leider an den meisten Küstenabschnitten Europas zur Hauptsaison aus. Darauf hast du keinen Bock mehr? Dann befolge ein paar Tipps und finde deine private Oase!

1. Mietauto

Eines ist klar: Der Strand direkt vor dem Hotel ist in der Hauptsaison immer voll, denn der gemeine Pauschaltourist ist ganz offensichtlich von fauler Natur und nimmt gern den Weg des geringsten Widerstands. Du tickst anders? Dann hol dir ein Mietauto und erkunde die Gegend.

Oft ist es nämlich lächerlich einfach, menschenleere oder zumindest nicht überfüllte Strände zu finden. Eine kurze Autofahrt reicht meist aus, und Satellitenbilder sind dein Freund und Helfer. Fahr einfach an der Küste entlang, gerade in Spanien und Portugal sind noch so kleine Strände ausgeschildert und trotzdem wie verlassen.

Normal in der Hauptsaison: überfüllte Strände.
Normal in der Hauptsaison: überfüllte Strände. Foto: unsplash.com/Annie Spratt

2. Weck den Abenteurer in dir

Wer wirklich entlegene Buchten finden möchte und den Sand mit niemandem teilen will, muss laufen. Besonders die Atlantikküste Nordspaniens bietet unendliche Möglichkeiten, um deinen Entdeckergeist auszuleben.

Der Strand vor der Hoteltür gefällt dir nicht? Lauf los, egal ob nach Osten oder Westen, unzählige kleine Buchten warten nur darauf, von dir erkundet zu werden.

Kleiner Tipp: Zieh dir feste Schuhe an! Viele schmale Pfade führen direkt am Meer über die Klippen und sind von fiesen, stacheligen Büschen bewachsen.

Wage nicht zu viel auf dem Weg zum Traumstrand.
Wage nicht zu viel auf dem Weg zum Traumstrand. Foto: unsplash.com/Joshua Ness

3. Safety first!

Lass dich aber nicht zu sehr vom Abenteurergeist führen – du bist nicht Indiana Jones! Viele Klippen sind sehr steil und manche Wege kaum passierbar. Außerdem gibt es an den Stränden, die du suchst, keine Rettungsschwimmer und keine abgesteckte Schwimmzone.

Ein bisschen Know-how über das Meer solltest du also mitbringen. Für Familien mit kleinen Kindern ist ein solcher Strand eher nicht zu empfehlen. Für alle anderen: Packt euch genug Wasser ein, ihr wisst nie genau, welche Hürden auf dem Pfad zur nächsten Bucht auf euch warten. Und vergesst nicht, euch den Weg zu merken!

Nicht jeder Weg ist so leicht passierbar.
Nicht jeder Weg ist so leicht passierbar. Foto: unsplash.com/Rachel Lees

So, jetzt aber auf ins Abenteuer! Lass die Strandliegen hinter dir und finde deine eigene Traumbucht.