250 innerdeutsche Flüge soll es ab dem 5. Januar 2018 wöchentlich geben, teilte das Unternehmen mit. Von Berlin-Tegel geht’s nach Düsseldorf, Frankfurt, München und Stuttgart. Und diese innerdeutschen Flüge sind deutlich günstiger als die der Lufthansa: Knapp die Hälfte können Passagiere sparen.

Das hat eine Auswertung des Verbraucherportals warenvergleich.de ergeben. Es hat die Preise von Easyjet-Flügen innerhalb Deutschlands denen der Lufthansa gegenübergestellt. Bei 14 Hin- und Rückflügen (Zeitraum: 9. Januar bis 5. März 2018) auf den meistbeflogenen Strecken Berlin–München und Berlin–Frankfurt war die britische Airline 48,5 Prozent günstiger. Die Lufthansa-Tickets für Hin- und Rückflug kosteten im Durchschnitt 195,81 Euro, die von Easyjet nur 100,78 Euro.

Fliegen ist seit der Pleite von Air Berlin teurer

Was bekommen die Passagiere dafür an Service? Weder bei Easyjet noch bei der Lufthansa ist das Aufgabegepäck inklusive. Dafür gibt’s bei der Lufthansa immerhin einen kleinen Snack, bei Easyjet gibt es nichts. Stornieren innerhalb von 24 Stunden nach der Buchung ist bei der deutschen Airline möglich, bei der britischen nicht. Wenn sich deine Reisepläne kurzfristig ändern und du einen früheren Flug am selben Tag nehmen möchtest, musst du dafür bei Easyjet 27 Euro zahlen.

Bei der Lufthansa ist es in der Regel deutlich teurer, du bezahlst die Differenz zum aktuellen Ticketpreis für eine Umbuchungsgebühr von in der Regel über 100 Euro. 

Insgesamt sind seit der Pleite von Air Berlin die Preise für Flugtickets auf innerdeutschen Strecken deutlich teurer geworden, wie eine Untersuchung zeigt. Seit die ehemals zweitgrößte deutsche Airline den Flugverkehr eingestellt hat, ist die Lufthansa auf diesen Verbindungen bislang weitgehend allein unterwegs.