18 Ziele für 2018: Das sind deine Städte | reisereporter.de

18 Ziele für 2018: Das sind deine Städte!

2018 wird ein wunderbares Jahr, und wir brauchen unbedingt 18 wunderbare Metropolen dafür. Deshalb verrät dir reisereporterin Isabell ihre Highlights für deine Städtetrips im kommenden Jahr.

Ein junges Mädchen lässt den Zauber dieser Stadt auf sich wirken.
Ob Groß- oder Kleinstadt, Metropole oder Provinz: Die Welt hat geniale Städte zu bieten – vor allem 2018! (Symbolbild)

Foto: pixabay,com/epicantus

Ich will Großstadtlichter bei Nacht und den Sonnenaufgang am Morgen danach hinter den runden Dächern von Moscheen, ich will lila Wolken reflektiert an Wolkenkratzern und Ruinen im Nieselregen, ich will Stadtgeschichte und die neuesten Bars, die besten Drinks. Lasst uns bitte alle ganz viele Städtetrips machen. Hier sind ein paar Ideen dafür:

Santiago de Chile

Wann? August bis April.

Warum? Weil sich in Chiles Hauptstadt ein reiches koloniales und indigenes Erbe mischt – und ihr trotzdem die Anden im Osten sehen könnt. Hier liegen die Metropole und die Freiheit der Berge sehr nah beieinander.

Was machen? Die alte und moderne Stadt erkunden und zum Abschied einen Pisco sour trinken, ganz gemütlich auf der Plaza des Armas.



Vilnius

Wann? Mai bis September.

Warum? Diese Stadt braucht dringend viel mehr Aufmerksamkeit. Die litauische Hauptstadt hat ein lebendiges Nachtleben, eine spannende Mode- und Kunstszene und ja, auch Musik. Das macht Vilnius zu einem der interessantesten Reiseziele für 2018.

Was machen? Am besten Leute kennenlernen, zum Beispiel über internationale Facebook-Gruppen. Und mit ihnen direkt in den Lifestyle dieser Stadt eintauchen.



Tel Aviv

Wann? April bis Juni. Oder über Ostern, dann lohnt sich ein Ausflug nach Jerusalem.

Warum? Fragt alle eure Freunde, ihr findet garantiert gleich mehrere, die Tel Aviv als ihre Lieblingsstadt angeben. Die Einreise nach Israel ist manchmal kompliziert, die Drinks sind teuer – aber hey, es ist eine Weltmetropole und liegt direkt am Strand.

Was machen? Durch die Bars ziehen, mit den Einheimischen tanzen und viele Leute kennenlernen. In Tel Aviv treffen sich Menschen aus allen Ländern, das macht diese Stadt so aufregend. Am Strand gibt’s (viel zu teure, aber) wahnsinnig leckere Falafel-Sandwiches. Mischt die scharfe Soße mit der Mangosoße. Vertraut mir.



Saigon

Wann? Geht immer.

Warum? Weil in Ho-Chi-Minh-Stadt und ihrem Zentrum Saigon gerade das Großstadtleben Vietnams pulsiert. Euch erwarten die besten Läden zum Shoppen, richtig gutes Essen. Rooftop-Grillparty gefällig? Oder doch lieber etwas Traditionelles? Alles da.

Was machen? Die besten Restaurants recherchieren und durch das Nachtleben treiben lassen. Das Eon 51 hat einen geilen Ausblick, das Essen ist teuer, aber sehr einfach. Lohnt sich für einen Abend trotzdem. Nehmt eine Fähre über den Saigon-Fluss (Taxifahrer rufen gern an und reservieren das Dinner für euch). Oder flüchtet mal nach draußen, das Mekong-Delta ist nicht weit. Ach ja: Achtet bei der Wahl des Hotels darauf, dass es einen Pool auf dem Dach hat und der auch geöffnet ist.



Stockholm

Wann? Im Spätsommer.

Warum? Viel Wasser, viel Kultur, Schweden, Häuser in Grün, Rot und Gelb aneinandergebaut und Sonnenuntergang im Himmel und auf dem Wasserspiegel – das ist Stockholm, zumindest ein bisschen was davon.

Was machen? Unbedingt eine Bootstour! In diesem Teil von Schweden gibt es noch mehr Wasser als überall anders ohnehin schon. Östlich der Stadt liegt der Stockholmer Schärengarten, eine Inselgruppe. reisereporterin Maike hat dir noch mehr Lieblingsstipps für Stockholm zusammengestellt.



Budapest

Wann? Im Hochsommer oder zur Vorweihnachtszeit.

Warum? Budapest mit der Fischerbastei, dem Parlamentsgebäude und dem Burgpalast ist die Stadt, die wir schon längst hätten erkunden sollen. Die Stadt ist voll von Sehenswürdigkeiten. Nach Sonnenuntergang beginnt das junge Nachtleben der ungarischen Hauptstadt.

Was machen? Auf jeden Fall die Budapester Thermalbäder besuchen! Außerdem gibt es hier einige Bars in Ruinen, zum Beispiel das Szimpla Kert. Ja, da sind viele Touristen – aber aus gutem Grund.



Hongkong

Wann? Oktober bis April.

Warum?Hongkong“ bezeichnet eigentlich einen duftenden Hafen. Gut, das mag heute nicht mehr wirklich stimmen – trotzdem geht ihr hier ohne viele Sinneseindrücke nicht weg. Die Stadt ist laut und wild, sie fasst euch an, und manchmal riecht sie doch nach verdammt gutem Essen.

Was machen? Peaktram fahren, bei Tag und bei Nacht am besten, und überall aussteigen, wo es euch gefällt. Wenn ihr genug habt: Gleich am Rande der Stadt erheben sich steile Felswände, perfekt geeignet zum Klettern.



Osaka

Wann? Eigentlich egal. Von Juli bis September ist es aber arg heiß.

Warum? Osaka gilt als Küche Japans, und das ist doch wirklich alles, was man wissen muss, oder? Wer mehr braucht: In Osaka ist die alte japanische Kultur in die Neuzeit überführt. Es gibt Pagoden in modernem Baustil, die schreiend bunte Konsumwelt und die Idylle der Kirschblüte.

Was machen? Vom Aussichtsturm Tsūtenkaku könnt ihr die ganze Stadt überblicken und schon mal planen. In die Universal-Studios? Ins Wissenschaftsmuseum? Oder soll es eines der vielen Aquarien sein? Lasst aber die Burg nicht aus!



Taipeh

Wann? Egal. Immer. Am schönsten ist es im Frühling.

Warum? Kunst, Kultur, Nachtleben, Shoppingwahnsinn, gutes Essen: alles da in Taipeh. Außerdem ist Taipeh ein toller Startpunkt für Ausflüge in eine vollkommen unterschätzte Inselwelt.

Was machen? NICHT Roller fahren. Ernsthaft. Lasst es. Nehmt euch wie alle guten Touristen ein Taxi. Am besten zur Maokong-Seilbahn mit ihrer beeindruckenden Aussicht. Und lasst die Nacht im Luxy-Club enden.

Bologna

Wann? April bis Oktober.

Warum? Bologna ist einfach so herrlich italienisch. Man sieht der Stadt ihre lange Geschichte direkt an, bis zu den Etruskern lassen sich Spuren finden. Heute halten die Studenten die Stadt jung.

Was machen? Viel Pizza und Pasta essen! Bologna ist einfach die Stadt der Völlerei. Und lasst euch nicht schocken, wenn es mal regnet. Nur bei Regen kommen die Farben dieser Stadt richtig zur Geltung, sagen die Italiener. Ich mag ja die Zeit NACH einem Regen. Aber das sei jedem selbst überlassen.

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Glasgow

Wann? Das ganze Jahr über – regnet eh. Im April und Mai ist das Wetter vielleicht ein bisschen besser.

Warum? Weil ihr in der Unistadt ein whiskygüldenes Nachtleben findet.

Was machen? Unbedingt die Cathedral Precinct in East End anschauen und abends ins Ubiquitous Chip zum Essen – aber vorher reservieren. Das Bier gibt’s danach im Horse Shoe, die Bar ist angeblich mehr als 150 Jahre alt.



Köln

Wann? Das ganze Jahr über. Am besten mehrfach.

Warum? In Köln kriegt ihr alles. Urige Kölschkneipen mit Holzmöbeln, Haxen, Gulaschsuppe oder Flammkuchen, glitzernde Bars, Parks, deren Ende man nicht schon am Eingang sieht, und einen wunderbaren Stadtwald, in dem man sich sogar ein bisschen verlaufen kann.

Was machen? Date a local. Köln ist für Neuankömmlinge oft ein bisschen hässlich und schwer zu überblicken. Einheimische wissen es besser. Und dann: Wie wär’s mal mit einem Konzert im Kanal?!



Tirana

Wann? Im Sommer.

Warum? Albanien als Reiseziel – wirklich? Auf jeden Fall! Die Stadt ist nicht klassisch sexy, aber interessant. Moderner Luxus und alte Bescheidenheit liegen hier direkt nebeneinander.

Was machen? Menschen kennenlernen und die Museen erkunden, zum Beispiel die Nationale Kunstgalerie oder die Piramida. Ja, ein wenig hassliebt man hier noch den früheren Diktator Enver Hoxha. Das könnt ihr abends im Sky Club besprechen, mit rotierendem Blick über die ganze Stadt.



Maastricht

Wann? Im Sommer.

Warum? Ihr kennt die Kanäle, ihr kennt die Coffeeshops, ihr kennt den Käse…

Was machen? Aber kennt ihr schon den Untergrund Maastrichts? Die Bibliothek der Dominikanerkirche? Und das Café Falstaff? Nein? Hin da, nachsitzen! Maastricht kann mehr.



Sankt Petersburg

Wann? Vor Weihnachten, wenn die Stadt leuchtet. Oder zur Sommersonnenwende, dann wird es nie richtig dunkel. Das sind die weißen Nächte von Sankt Petersburg.

Warum? Weil die Stadt noch immer so herrlich vor sich hin protzt und wir alle mal ein bisschen Bling-Bling verdient haben. Ist übrigens auch einer der „reisereporter Top Places 2018“!

Was machen? Erkundet die Altstadt, die Paläste und alten Kirchen und vergesst auf keinen Fall das Puschkin-Museum. Dort dreht sich alles um Puschkin. Nicht den Wodka. Den Dichter. Alexander Puschkin. Große russische Geschichte findet ihr im alten Winterpalast der Zaren.



Lissabon

Wann? April, Mai oder Oktober.

Warum? Weil diese Stadt lebt und sie weiß, wie man gut lebt. Ebenfalls ein „reisereporter Top Place 2018“.

Was machen? Auf keinen Fall schlafen! Tagsüber müsst ihr die Stadt erkunden, die alten Ruinen sehen und den Bacalhau probieren. Und nachts im Bairro Alto tanzen. Auf der anderen Seite des Tejo könnt ihr am nächsten Morgen dann neue Kräfte sammeln. Zum Beispiel für den Torre de Belém, den alten Verteidigungsturm, oder das Castelo de São Jorge.

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Singapur

Wann? Februar bis September.

Warum? Weil diese Stadt das moderne Leben verstanden hat. Grüne Gärten mit roten Blüten, moderne Architektur, das Essen und die Menschen aus aller Welt – Singapur ist der Ort, an dem wir jetzt gerade sein wollen.

Was machen? Eine große Liebe zur modernen Landschaftsgestaltung entwickeln! Dafür ist Singapur definitiv der richtige Ort. Hier wachsen Wälder in den Wolken, aus dem Wasser schaut ihr auf die Stadt herab und als wäre das alles noch nicht genug, vernebeln euch die Orchideen die Sinne.



Kapstadt

Wann? Im deutschen Winter ist da unten Sommer.

Warum? Wie nur beschreibt man Kapstadt? Also: Die südlichste Stadt Südafrikas – nein, das reicht nicht. Neuer Versuch: Die Stadt am Fuß des Tafelbergs – Moment, da war noch mehr. Die Kulturstadt. Die Stadt der verschiedenen Menschen. Die alte Kolonialstadt. Die Mutterstadt. Kapstadt!

Was machen? Auf jeden Fall auf den Tafelberg steigen und den Sonnenaufgang anschauen. Im Nationalpark und in botanischen Gärten findet ihr immer einen Zufluchtsort vor der wilden Stadt. Und dann, mit neuer Energie, stürzt ihr euch wieder hinein! Und lernt die Leute kennen.

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