18 Ziele für 2018: Ab auf die Insel? Jetzt! | reisereporter.de

18 Ziele für 2018: Ab auf die Insel – und zwar jetzt!

2018 wird ein wunderbares Jahr, und wir brauchen unbedingt 18 wunderbare Reiseziele dafür. Deshalb verrät dir reisereporterin Isabell ihre Highlights für deine persönlichen Inseltrips.

Ausblick auf das Noonu-Atol, Malediven.
50 Shades of Blue: Paradiesische Inseln in aller Welt bieten dir mehr als nur atemberaubende Strände. (Symbolbild)

Foto: unsplash.com/Ibrahim Egan

Das Beste an einer Insel: Das Wasser drum herum, die Menschen darauf und das Zuhause so weit weg. Mitten im Meer fühlen wir uns weit weg von allem, selbst wenn wir uns nur auf einer kleinen Nordseeinsel verstecken.

Deshalb tun uns Inseln so verdammt gut. Wir können uns lösen von allem, was daheim noch war. Das Wasser trennt uns davon, filtert die harte Realität aus unseren Gedanken raus. Deshalb hier meine 18 Inseln für dein Fluchtbedürfnis 2018:

Mallorca

Wann? Das ganze Jahr über, am Schönsten ist es aber im späten Frühling.

Warum? Mallorca ist eine Blumeninsel, eine Sportinsel, eine Insel für verdammt gutes Essen. Sie muss endlich ihr komisches Partyimage loswerden.

Was machen? Alles – nur bitte nicht feiern. Dafür ist diese Insel einfach zu schade. Esst in Cala Rajada die weltbeste Paella, sucht euch eine Kletterregion in der Serra de Tramuntana, fahrt mit dem Mietwagen zum Cap Formentor, erkundet die Coves del Drac.



La Gomera

Wann? La Gomera (Spanien) funktioniert das ganze Jahr über, im Winter kann es aber auch hier ein wenig frisch werden.

Warum? Weil die Insel so herrlich klein und felsig ist. Viele Reisende haben sie gar nicht auf dem Schirm. Perfekter Ort für eine kleine Flucht.

Was machen? Wandern! Um La Gomera führt der GR 132, mittendurch der GR 131. Wer in Hotels übernachten will, der sollte aber zeitig buchen.



Jamaika

Wann? Nicht im Oktober – sonst eigentlich egal.

Warum? Jamaika ist die wild-entspannte Insel, von der wir alle träumen: Dschungel, Strand, verborgene Wasserfälle im Dschungel – alles da. Nur ich fehle. Noch. Es wird Zeit, das zu ändern.

Was machen? Das Blue Hole und Dunn’s River Falls erkunden, eine Floßfahrt auf dem Martha Brae River und das Museum zu Ehren Bob Marleys. Ihr könnt mit Delfinen schwimmen oder zu Reggae tanzen. Und natürlich: ganz viel Rum probieren.



Tasmanien

Wann? Dezember bis Februar, dann ist da hinten nämlich Sommer.

Warum? Tasmanien liegt südlich von Australien und hat seine ganz eigene Tier- und Pflanzenwelt. Der antipodische Punkt zu Deutschland liegt zwar näher an Neuseeland, aber Tasmanien könnte anders nicht sein. Wer Abwechslung sucht: Da ist sie. Fun-Fact: Die Insel war einst eine australische Strafkolonie.

Was machen? Ab in den Dschungel! Große Teile Tasmaniens sind Nationalparks. Eukalyptuswälder, ausgezeichneter Wein und das größte gemäßigte Regenwaldgebiet der Welt warten auf euch.



Sardinien

Wann? Mai oder September.

Warum? Sardinien hat so ziemlich alles. Weiße Traumstrände, Felsen, ein paar gute und ein paar sehr günstige Hotels, rätselhafte Ruinen mitten in der Landschaft und zuckersüße Liköre, die mit dem heimischen Käse aber sehr gut harmonieren.

Was machen? Einmal rund um die italienische Insel fahren und alles angucken, viele Leute kennenlernen. Die meisten Felsen sind zum Klettern geeignet. Deutsche Auswanderer bieten hier Kletterwochen an. Perfekt für ein paar ruhige Tage zwischendurch ist das Hotel Saraceno bei Tortoli. Hier könnt ihr einmal quer durch die Bucht schwimmen, und es gibt jeden Tag Kuchen zum Frühstück und Antipasti zum Dinner. Kein Witz.



Flores

Wann? Immer.

Warum? Flores ist eine der großen Inseln Indonesiens. Grüne Hügel, weite Strände und regenwaldiges Hinterland prägen sie. Und natürlich die Vulkanlandschaft. Übrigens ist die Insel, im Gegensatz zu ihren auch schönen Nachbarinnen, eher christlich geprägt. Die Portugiesen haben im 16. Jahrhundert die Bevölkerung missioniert.

Was machen? Viel rumfahren, viel erleben, am besten mit dem Roller. In den Reservaten könnt ihr alte Dörfer besichtigen, es geht vorbei an Reisfeldern und Bananenplantagen. Ach ja – und natürlich gibt es viel gutes indonesisches Essen zu essen.



Antiparos

Wann? April bis September, für ein paar Tage oder gleich den ganzen heißen Sommer.

Warum? Schon der Name leitet sich von der größeren Nachbarinsel ab: Antiparos liegt der griechischen Insel Paros gegenüber und ist das Gegenteil des Touri-Magneten. Von Antiparos aus kommt ihr mit dem Schiff rüber. Das mag etwas mühsamer sein als ein Direktflug – deshalb ist die Insel nicht so überlaufen. Ursprüngliches griechisches Inselleben findet ihr eher hier.

Was machen? Ausspannen und viel Fisch essen. In den Häfen flicken die Fischer noch ihre Netze, ihre Brüder servieren den Fisch abends in den Tavernen und die Schwestern schenken Ouzo aus.



Rømø

Wann? Im Sommer.

Warum? Rømø liegt gleich nördlich von Sylt und ist die günstigere, entspanntere und weniger überlaufene Alternative. Die dänische Insel erwartet uns mit weiten Stränden und weißen Dünen.

Was machen? All das ist perfekt, um ein paar Tage runterzukommen. Ansonsten ist eher wenig los – das macht die Insel ja zu einem so guten Ziel für Stadtflüchtlinge. Zelten ist eine Idee, das geht da sehr gut.



Madeira

Wann? Warm ist es das ganze Jahr über, zwischen Mai und September fällt am wenigsten Regen.

Warum? Blumeninsel, Nebelwälder und jede Menge Hoch- und Mittelgebirge. Ach ja – und Strände gibt’s auch. Auf Madeira (Portugal) könnten wir auch das ganze Jahr lang bleiben, es gibt immer noch etwas Neues zu entdecken.

Was machen? Rucksack auf und wandern gehen. Diese Insel ist zu schade, um nur ein paar Tage am Strand zu gammeln.



St. Kitts

Wann? Nicht im Oktober.

Warum? Ach so, du willst morgens auf einen Vulkan steigen und am Nachmittag an einem karibischen Traumstrand relaxen? St. Kitts ist deine Insel.

Was machen? Auf jeden Fall viel bewegen. St. Kitts wird von vielen Kreuzfahrtschiffen angelaufen, und die meisten Touristen wissen gar nicht, was diese Insel alles zu bieten hat. Rauf auf den Vulkan, es lohnt sich! Mit etwas weniger Zeit könnt ihr Timothy Hill besteigen und danach runter zur South Friars Bay. North sieht zwar schöner und einsamer aus – dafür gibt’s aber einen Grund, und der heißt: Atlantik. Wer es etwas entspannter braucht, kann mit dem Sugartrain um die Insel fahren. Rum-Punsch gibt’s auch.



Phu Quoc

Wann? Januar oder Februar.

Warum? Ganz einfach: Jetzt oder nie mehr. Schöner wird diese Insel nämlich nicht. Die Vietnamesen zerstören ihren einzigen Ort mit Sonnenuntergang gerade mit groß gedachten und mies gemachten Bauprojekten. Angelockt werden sollen Touristen, die Natur scheiße finden und Freizeitparks mögen. Wer Phu Quoc noch sehen will: Jetzt ist euer Moment. Noch ist nicht alles betoniert und die Insel ganz schön.

Was machen? Sucht euch ein nettes Hotel oder ein kleines Homestay und macht es euch für ein paar Tage gemütlich. Vietnam ist ein wilder Rausch, die Ruhepause habt ihr euch verdient.



Ameland

Wann? Außerhalb der Ferien. Und trocken sollte es sein.

Warum? Alles begann mit Kinderfreizeiten, das ist nun schon fast hundert Jahre her. Heute erinnern wir uns gern an die Ferien auf Ameland (Niederlande) und wollen zurück.

Was machen? Kitesurfen zum Bespiel, endlos durch weiße Dünen wandern, schwimmen und am Strand liegen oder eines der vielen Festivals besuchen.



Ouessant

Wann? Im Sommer.

Warum? Ouessant an der westlichsten Spitze der Bretagne ist der vielleicht wildeste Ort in Frankreich. Oder der ruhigste. Kommt drauf an, wen man fragt. Die Atlantikstürme hier haben es schon mal in sich, ansonsten ist es hier eher entspannt.

Was machen? Schäfchen zählen.



Vancouver Island

Wann? Juli bis August.

Warum? Im Westen stürmisch, im Osten entspannt, so liegt die Insel vor der kanadischen Stadt Vancouver. Und sie ist der perfekte Zufluchtsort nach langen Nächten dort oder etwas südlich in Seattle.

Was machen? Den „Wild Pacific Trail“ laufen, der eigentlich nur berühmt ist, weil die Leute nach dem „Pacific Crest Trail“ aus dem Film „Wild“ suchten und dabei versehentlich auf Vancouver Island landeten. Dieser Pfad ist mit seinen kümmerlichen acht Kilometern deutlich entspannter. Sehenswert ist auch der Pacific-Rim-Nationalpark. Auch nicht nach dem Film benannt.



Aruba

Wann? Das ganze Jahr über. Im November und Dezember kann’s mal regnen.

Warum? Zugegeben, Aruba ist eher eine Pärcheninsel, hier ist man von Frischverheirateten umgeben und wer will das schon? Trotzdem: Die Insel ist unfassbar schön. Quasi Klischeekaribik, nur dass das Klischee halt stimmt. Und übrigens gehört die Insel zum Königreich der Niederlande.

Was machen? Felsen erkunden und anschließend schnorcheln gehen.



Hattusaari

Wann? Eher in der ersten Jahreshälfte. In der zweiten gibt’s mehr Niederschlag.

Warum? Nie von gehört, richtig? Hattusaari ist eine finnische Binneninsel. Aber von so viel Wasser umgeben, dass man sie schmerzfrei als Insel bezeichnen kann. Hier findet ihr unberührte Natur, ein paar sehr gemütliche Ferienhäuser und im Spätsommer auch Pilze.

Was machen? Kanu fahren, angeln (mit Angelschein!) und einfach mal ganz weit weg sein.



Fernando de Noronha

Wann? August bis Dezember.

Warum? Diese kleine Inselgruppe liegt wirklich mitten im Nirgendwo. Genauer gesagt: im Atlantik, knapp 400 Kilometer vor Natal (Brasilien). Die Inselgruppe hat reisereporter Felix so begeistert, dass er sie zu seinem Traumort 2018 wählte.

Was machen? Schwimmen und schnorcheln auf jeden Fall, hier seid ihr unterwegs mit braven kleinen Haibabys, Schildkröten, Delfinen – und nicht so vielen Touristen.



Korsika

Wann? Später Frühling, früher Sommer.

Warum? Weil… Berge, Strand, gutes Essen, entspannte Einwohner. Die französische Mittelmeerinsel ist ein bisschen aus der Mode gekommen – also der perfekte Zeitpunkt, um mal wieder hinzufahren.

Was machen? Möglichst viel sehen. Das geht mit dem Auto bei einer Rundfahrt (nehmt euch mehrere Tage Zeit) oder auf dem Wanderweg GR 20.

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