Reiseplanung: 18 Strände für 2018 | reisereporter.de

18 Ziele für 2018: Das sind deine Strände!

2018 wird ein heißes Jahr, und wir brauchen unbedingt 18 heiße Reiseziele dafür. reisereporterin Isabell verrät uns Highlights für den Strandurlaub.

Ein Strand ganz für dich allein.
Ganz nach dem Motto: „Life ist better at the beach“ zeigt dir reisereporterin Isabell, an welchen Stränden du Raum und Zeit vergisst. (Symbolbild)

Foto: unsplash.com/Hrvoje Grubisic

Ich glaube, 2018 wird ein Strandjahr. Ein Jahr, in dem wir uns endlich mal wieder ins Auto setzen, einen Roller mieten oder das Fahrrad putzen und bald darauf die Füße im weichen, warmen Sand vergraben. Schafft ihr 18 Strände in einem Jahr? Wie wäre es mit diesen?

Usedom

Wann? Im Hochsommer gleich nach den Ferien – und rechtzeitig buchen.

Warum? Usedom wird unterschätzt! Zugegeben, es ist ein bisschen voll dort. Aber gerade auf der polnischen Seite habt ihr für wenig Geld einen entspannten Strandurlaub. Übrigens könnt ihr von Berlin aus auch mit dem Fahrrad hinfahren, Berlin-Usedom-Radweg heißt das Zauberwort.

Was machen? Unbedingt einen Strandkorb mieten! Das ist eine lange unterschätzte Art, den Strand zu genießen. Ahlbeck in Deutschland und Swinemünde auf der polnischen Seite liegen übrigens nicht weit auseinander, das könnt ihr entspannt laufen oder mit einem der Mietfahrräder (gibt’s überall) fahren. Seid vorsichtig mit den Bahnen: Wer zu weit nach dem Startbahnhof einsteigen will, der könnte mit Fahrrädern Probleme bekommen. Heimreisende sollten spätestens in Ahlbeck an Bord sein.



Praia da Marinha in Portugal

Wann? Ende Mai/Anfang Juni, oder im September. Im Hochsommer ist es heiß und voll.

Warum? Windgeschützt umgeben von hohen Steilwänden, der typische gelbweiße Sand, und zum Dinner gibt’s portugiesische Tapas. Mehr Gründe braucht doch wirklich niemand.

Was machen? Ausspannen, schwimmen, schnorcheln. Hier sind auch schon Seepferdchen entdeckt worden. Natürlich könnt ihr auch weite Wanderwege laufen oder von Strand zu Strand tingeln. Aber warum sollte man hier eigentlich wegwollen? Für ein paar Tage (idealerweise nicht am Wochenende gelegen) ist dieser Strand das perfekte Versteck.



Sardinien, nördlich von Arbatax

Wann? Mai bis Juni oder September.

Warum? Sardinien ist viel zu nah und viel zu schön, als dass wir die italienische Insel so vernachlässigen sollten. Das Wasser ist klar und drunter liegen weiße Kiesel.

Was machen? In Arbatax ein Boot besteigen und nach Norden fahren. Hier liegen Strände, die nur vom Meer aus erreicht werden – oder in steilen Klettertouren, auch dafür bietet sich Sardinien an. Übrigens wird auf sardischen Ausflügen traditionell fantastisch gekocht, es gibt frischen Fisch und süße Drinks.

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Alles auf Antigua – oder Valley Church Bay

Wann? Jeden Tag, auch wenn die Behauptung, es gebe auf Antigua in der Karibik 365 Strände vielleicht ein kleines bisschen übertrieben ist. Da die Kleinen Antillen im Herbst regelmäßig von Stürmen überzogen werden, würde ich eher im Winter oder Frühjahr fahren.

Warum? Die Insel ist entspannt und wunderschön, passt also perfekt zu uns.

Was machen? Im ruhigeren Bezirk Saint Mary liegen der Mount Obama und die Valley Church Bay. Beides könnt ihr zu einem Tagesausflug verbinden.



Tulum in Mexiko

Wann? Das ganze Jahr über. Im (deutschen) Hochsommer kann es aber ganz schön viel regnen.

Warum? Zugegeben: Die Costa Maya hat auch noch ein paar andere schöne Strände. Und Yucatán hat auch noch ein paar andere – spannendere – Maya-Stätten. Doch die Kombination macht Tulum zu einem perfekten Ausflugsziel. Cenoten sind nicht weit, das Wasser schimmert kristallklar, und Schnorchelspots sind auch erreichbar.

Was machen? Auf jeden Fall die Ruinen erkunden! Anschließend lauft ihr am Meer nur ein paar Stufen hinunter und seid an einem wunderbaren weißen Sandstrand. Wo sonst schwimmt man mit Blick auf jahrhundertealte Geschichte?



Dahab

Wann? Im Mai. Den meisten anderen Touristen ist es dann schon zu heiß, während die Einheimischen noch keine Zeit haben.

Warum? Dahab ist ein wunderbares Dorf auf dem Sinai. Perfekt zum runterkommen – oder für digitale Nomaden, sie treffen sich in Strandcafés. Der Strand ist zwar verdammt kurz und eher steinig, dafür liegt dahinter eine kleine Schatzkiste unter dem Meeresspiegel.

Was machen? Schnorcheln oder gleich einen Tauchkurs. Weil viele Fluggesellschaften Sharm-el-Sheikh nicht mehr direkt anflogen, kamen viel weniger Touristen. In dieser Zeit hat sich das Riff erholt, und das sieht man. Diese Schönheit muss gewürdigt werden – Finger weg von den Korallen.



Havel und Tegeler See

Wann? Im Sommer. Aber nicht am Wochenende.

Warum? Weil es für Berliner direkt vor der Stadt liegt und für alle anderen die viel bessere Alternative zum Großstadttrip ist. Das Wasser kühlt die Luft, hier lässt es sich viel besser aushalten.

Was machen? Rumlungern oder mit dem Rad um den Tegeler See fahren. In Tegel selbst könnt ihr auch Boote mieten. An der Havel lohnt sich ein Trip zur Pfaueninsel. Das Strandbad Wannsee ist natürlich der Klassiker. Im wilden Grunewald verstecken sich aber noch andere Strände. Deutlich kleiner, manchmal regelrecht einsam. Perfekt für erste Dates!



Squeaky Beach in Australien

Wann? Zwischen Dezember und Februar – im australischen Sommer.

Warum? Feiner weißer Sand, kristallklares Wasser, rund geschliffene Felsen – ach ja, und der Strand quietscht wirklich unter den Füßen, ganz wie der Name es sagt. Also Ton an beim Instagram-Video oben.

Was machen? Hinwandern und dann die Ruhe genießen. Also: Bis auf das Quietschen ist es ruhig. Weil alle anderen Gäste auch sprachlos sind.



Jambiani und Kizimkazi auf Sansibar

Wann? Im Winter! Sansibar ist das perfekte Fluchtziel.

Warum? Allein schon, weil die Autorin Anika Landsteiner in „Gehen, um zu bleiben“ so herrlich davon schwärmt. Weißer Sand, entspanntes Leben, klare Sehnsuchtsorte. Beide liegen im Süden der Insel.

Was machen? Ruhe finden. Das geht in Kizimkazi (im Foto unten) besonders gut. Delfintouren werden in Kizimkazi auch angeboten, aber bitte geht da mit Augenmaß ran. Viel zu oft artet das in Tierquälerei aus. Wer Delfine liebt, der lässt sie in Ruhe. Mehr los ist am Jambiani.



Kleine Knip auf Curaçao

Wann? Geht immer.

Warum? Curaçao hat viele beeindruckende Strände, aber die Kleine Knip ist einfach so wunderbar… klein. Und abgelegen. Unter der Woche kann man hier auch mal ganz allein sein. 

Was machen? Erst mal hinkommen, am besten mit einem Taxi. Dann findet ihr einen gemütlichen Strand vor, das Wasser teilt ihr euch beim Schnorcheln mit Schildkröten.



Kelingking Beach auf Nusa Penida

Wann? Das ganze Jahr über.

Warum? Ach, muss ich zu dem Foto echt noch irgendwas sagen? Sand, Wasser, Berg unten habt ihr gesehen? Na bitte.

Was machen? Erst mal auf den Berg auf der indonesischen Insel (vor Bali) steigen, der Ausblick ist den Einsatz wert. Der Abstieg zum Strand könnte etwas heikel werden, der Weg ist steil. Und es lohnt sich nicht für jeden: Unten sind eher ein paar mehr Touristen. Dafür gibt es in der Nähe einige weniger bekannte Nebenbuchten.



Borkum

Wann? Im Herbst.

Warum? Okay, geht natürlich auch im Sommer. Aber im Herbst ist es leerer und ihr kriegt raues, norddeutsches Klima ab. Wenn der Wind aufzieht, sind am Nordstrand viele Kitesurfer unterwegs und die Sommerurlauber reisen ab.

Was machen? Wattwandern! Das ist nur in den ersten Augenblicken wirklich kalt. Und danach hast du dir die Kürbissuppe auch wirklich verdient.

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Elephant Beach, Havelock Island

Wann? Januar bis März. Danach regnet’s. Quasi immer.

Warum? Die Andamanen und Nikobaren sind zwar nicht so unberührt, wie man bei der Lage (gehören zu Indien, geografisch eher vor Thailand) erwarten würde. Dafür findet ihr hier Mangrovenwälder und die namensgebenden Elefanten. Etwas ruhiger ist es auf den anderen Inseln der Gruppe.

Was machen? Erst mal hinkommen, der Elephant Beach verlangt einen kleinen Fußmarsch durch den Dschungel von dir. Der Unterwasserwelt vor Havelock Island geht’s noch ziemlich gut – also Schnorchel auf und ab ins Wasser! Mit etwas Glück sammelst du beim Schwimmen sogar ein paar Leuchtalgen ein, hat mir eine Freundin verraten.



Fanø vor Dänemark

Wann? Im Hochsommer – Fanø ist eine Insel vor Dänemark.

Warum? Weil hier jeder alles darf, sogar Auto fahren. Und erstaunlicherweise geht sich niemand gegenseitig auf die Nerven.

Was machen? Mit dem Rad hinfahren, dann eine Fähre zur Insel nehmen. Oder mit dem Motorrad über den Strand cruisen.



Trunk Bay auf Virgin Island

Wann? Immer und für immer.

Warum? Unberührte Natur im Nationalpark, warmen Sand, eine einsame Insel und Schildkröten findest du doof? Dann bleib lieber weg.

Was machen? Auf den Rücken legen und nichts tun – schnorcheln – auf den Rücken legen und nichts tun – schnorcheln – auf den Rücken legen und nichts tun… ach ja, und hinwandern. Dann ist aber auch gut.



Tsigrado auf Milos

Wann? September oder Oktober.

Warum? Die Bucht auf der griechischen Insel Milos ist schwer zu erreichen – und entsprechend einsam. Mit etwas Glück seid ihr ganz allein am Strand. Am Wochenende solltet ihr ihn allerdings meiden. Tsigrado ist winzig. Und die Einheimischen kennen ihn alle. Sollte Tsigrado voll sein, liegt etwas weiter westlich Firiplaka. Auch schön. Und etwas größer.

Was machen? Rumliegen, entspannen, die Ruhe genießen und viel schwimmen. Ach ja – und nehmt euch was zu Essen mit, da gibt’s nichts.



Chintsa Beach, Südafrika

Wann? Im deutschen Winter – dann ist in Südafrika nämlich Sommer.

Warum? Wilde Brandung mit der ganzen Kraft des Indischen Ozeans – und am Morgen danach ein übertrieben bunter Sonnenaufgang. Das ist Chintsa.

Was machen? In einer Lodge absteigen und ein paar Tage lang von der Safari erholen.



South Shields

Wann? Im Frühsommer – South Shields liegt im Norden von England, gleich vor der Stadt Newcastle. Und da kann’s ja bekanntlich gelegentlich regnen. Wenn es das nicht tut, dann ist der Küstenort aber ganz zauberhaft.

Warum? Englische Reihenhäuser, ein langer Strand, grüne Wiesen dahinter, die zu einer Steilküste abbrechen, und ein paar gute Restaurants – braucht ihr noch mehr?

Was machen? Spazieren gehen und ausspannen. Viele verbringen hier ein oder zwei Tage, bevor sie zum Hadrianswall starten – oder danach. Surflehrer sind hier auch unterwegs.

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