Neue Billig-Airline Joon startet | reisereporter.de

Die neue Hipster-Airline Joon startet erste Flüge

Die neue Billig-Airline Joon will vor allem bei jungen Reisenden punkten. Die Crew trägt weiße Sneaker, auf den Tisch kommt Quinoa-Salat, das WLAN ist kostenlos. Heute starten die ersten Flüge innerhalb Europas.

Die neue Airline Joon feiert in Paris Premiere.
Air France hat heute das neue Flugzeug der Low-Cost-Airline Joon in Paris gelauncht.

Foto: twitter/airfrance (Screenshot)

Joon, für viele auch die neue Hipster-Airline, ist das neue Tochterunternehmen der französischen Fluggesellschaft Air France. Heute starten die ersten Flüge ab Paris zu Zielen quer durch EuropaBarcelona, Lissabon, Porto und die deutsche Hauptstadt Berlin gehören zu den ersten Destinationen.

Der Name der Airline, Joon, soll auf das französische Wort „jeune“ anspielen, was übersetzt „jung“ bedeutet. Und genau so wünscht sich das Unternehmen auch seine Passagiere und will mit Ausstattung und Service vor allem die Millennials ansprechen. Die Bordcrew serviert in sportlichen Outfits wie Jeans, Sneaker und Shirts hipstermäßige Gerichte wie Baobab-Saft und Bio-Quinoa-Salat. Während des Fluges können die Passagiere Filme und Serien streamen. 

Ob sich Joon gegenüber anderen Billigfliegern wie Ryan Air oder Esayjet durchsetzen kann, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

Städte wie Neapel, Istanbul, Rom und Oslo innerhalb Europas wird die neue Airline voraussichtlich ab dem 25. März 2018 ansteuern. Die Kosten für ein Ticket starten bei etwa 39 Euro. Auch Fernreiseziele will Joon in Angriff nehmen. Geplant sind Kapstadt in Südafrika, die ägyptische Hauptstadt Kairo, Irans Hauptstadt Teheran, die Großstadt Fortaleza in Brasilien und Mahé, eine Insel der Seychellen. Für Kairo, Kapstadt oder Teheran liegen die Preisversprechungen noch zwischen 150 Euro und 250 Euro pro Strecke. 

Das Problem an der neuen Billig-Airline: Die Crew hat das Nachsehen. Denn während die Piloten wie bei der Mutter Air France bezahlt werden, erhalten die neu rekrutierten Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen Medienberichten zufolge nur 45 Prozent des sonst im Konzern üblichen Gehalts.

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