18 Ziele für 2018: Auf nach Deutschland! | reisereporter.de

18 Ziele für 2018: Auf nach Deutschland!

2018 wird ein wunderbares Jahr, und du brauchst unbedingt 18 wunderbare Reiseziele dafür. reisereporterin Isabell verrät dir ihre Highlights für Deutschlandtrips.

Die Saarschleife in Orscholz ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Naturdenkmäler in Deutschland.
Die wunderschöne Aussicht auf die Saarschleife – einer der 18 Orte für 2018.

Foto: imago/Becker&Bredel

Ständig wollen wir weit weg, weit, weit weg. Als besäße die Distanz zur Heimat einen Wert für sich. Tut sie aber nicht. Ferne Kulturen sind spannend und öffnen unseren Blick für die Welt – aber mal mit unseren Nachbarn zu sprechen, dass öffnet unseren Blick für unsere Heimat. Und die ist deutlich vielseitiger, als wir denken. Lasst uns in nach Deutschland verreisen!

Spreewald

Wann? Im Sommer – aber früh buchen!

Warum? Weil der Spreewald der Mekong des deutschen Ostens ist. Viel Wasser, viele Feuchtwiesen und die Kanäle, in denen sich das wilde Deutschland so idyllisch spiegelt. Außerdem gibt’s da gutes Essen – mit Gurken.

Was machen? Boot fahren! Und zwar selbst. Die Kahnfahrten sind zwar gemütlich, wirklich Ruhe findet aber nur, wer selbst paddelt. Tipp: In verschlungenen Orten wie Lehde lohnt es sich, das Boot für den ganzen Tag zu mieten. Wer nur eine Stunde rumpaddeln will, der schafft es bestenfalls kurz aus dem Ort raus. Dafür ist das Umland aber viel zu schön.

Celle

Wann? In der Adventszeit oder im Spätsommer.

Warum? Erst mal ist es meine Heimatstadt. Und auch sonst gibt’s da nur schöne Sachen. Eine überragend schöne Fachwerk-Altstadt zum Beispiel.

Was machen? Zum Weihnachtsmarkt gehen, macht sich vor der historischen Kulisse besonders gut. Gemütlich ist auch der Weinmarkt vom 25. bis zum 29. Juli 2018. Wer abseits der Events hin will, sollte sich die Nachtwächterführung nicht entgehen lassen, oder eine Tour mit der Ersten Marktfrau. Viel rohes Fleisch, Knoblauch und Bier gibt’s im Blauen Engel.

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Freiburg

Wann? Das ganze Jahr über, Freiburg ist zu jeder Zeit schön. Außerdem ist es dort in der Regel ein paar Grad wärmer als im Rest der Republik.

Warum? Weil das Lebensgefühl stimmt. Freiburg hat einen entspannten Mittelweg zwischen alternativem Lebensstil und Bürgerlichkeit gefunden. Deshalb fühlt sich die Stadt wirklich frei an.

Was machen? Viel essen! Münsterkäse, Flädle, Schäufele, Bibbeliskäs, Spätzle, dunkles Bier oder badischen Wein dazu und von allem möglichst viel und gemütlich. Besonders gut kochen sie im Meyerhof, erstaunlich schlecht ist das Essen auf dem Schauinsland. Aber nach einer Wanderung schmeckt ja in der Regel alles fantastisch.

Leipzig

Wann? 7. Juli!

Warum? Weil die Guns N’ Roses dann ein Konzert geben. Andere Termine gibt’s natürlich auch noch, aber in Berlin (3. Juni) wart ihr alle schon, und Gelsenkirchen (12. Juni) und Mannheim (24. Juni)… nun ja.

Was machen? Die Geschichte der Stadt erkunden und ihre Gegenwart genießen. Leipzig zieht gerade junge Leute an, und das merkt man am Nachtleben. Einfach mal durch die Südvorstadt treiben lassen.

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Saarland

Wann? Im Sommer zum Wandern oder im Herbst zum Weintrinken.

Warum? Ganz ehrlich – war einer von euch schon mal im Saarland? Vermutlich ja wohl eher nicht, da führen ja nicht einmal relevante Autobahnen durch. Wir haben also alle Nachholbedarf.

Was machen? Die Saarschleife hat eine verdammt beeindruckende Aussicht – und einen Nationalpark gibt’s dort auch. Saarbrücken, im Saartal gelegen zwischen waldigen Hügeln, will seine Touristen mit französischem Flair anlocken.

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Bayreuth

Wann? 25. Juli.

Warum? Da beginnen die Bayreuther Festspiele. Aber auch den Rest des Jahres ist die Stadt ganz chic.

Was machen? Kultur kriegst du in Bayreuth das ganze Jahr über. Das Markgräfliche Opernhaus ist Unesco-Weltkulturerbe und beeindruckt auch ohne Vorstellung auf der Bühne.

Lahr

Wann? Mai bis Oktober.

Warum? Weil in Lahr dann die Landesgartenschau Baden-Württembergs gastiert. Übrigens sind auch die anderen Landesgartenschauen einen Blick wert. 

Was machen? Lahr kennen die meisten Menschen nur, weil auf der A5 regelmäßig Stau ist. Dabei ist die Stadt im Schwarzwald eigentlich ganz sexy für ein verlängertes Wochenende mit Fachwerk-Flair und Schwarzwälder Kirschtorte.

Laboe

Wann? Das ganze Jahr über – oder im Hochsommer.

Warum? Laboe nennt sich selbstbewusst „die Sonnenseite der Kieler Förde“. Und da ist auch etwas dran. Nördlich von Kiel habt ihr in Laboe jeden Abend das Potenzial für einen spektakulären Sonnenuntergang, es gibt einen zauberhaften Seglerhafen und Ostseewasser.

Was machen? Ausspannen, dafür ist Laboe perfekt. Motivierte können an der Ostsee wandern oder Rad fahren. Viele Hotels blicken direkt auf die See.

Kloster Maria-Laach

Wann? Das ganze Jahr über – aber wenn sich im Herbst die Blätter färben, ist es wirklich, wirklich schön dort.

Warum? Hier könnt ihr das Klosterleben kennenlernen. Gegessen wird gemeinsam an Tafeln – und zwar zu festgelegten Zeiten. Die Mönche sind freundlich, die Zimmer einfach und entspannt eingerichtet. Und jeder andere Gast hat eine gute Geschichte zu erzählen.

Was machen? Wandern gehen, viel lesen, Ruhe finden. Dafür ist das Klosterleben ideal. Ich durfte im vergangenen Jahr in der Benediktinerabtei übernachten, von dort aus sind es nur ein paar Hundert Meter zum Laacher See. Rundrum ist eine schöne Laufstrecke, eignet sich aber auch für einen entspannten Spaziergang.

Grimnitzsee

Wann? An den ersten richtig warmen Tagen im Jahr.

Warum? Weil der Grimnitzsee und das Umland ein kleines Naturparadies sind. Gleich im Norden beginnt das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin.

Was machen? Schwimmen, Rad fahren, ausspannen. Dafür ist diese Gegend perfekt geeignet. Übrigens: Die Orte Joachimsthal und Althüttendorf südlich des Sees sind nur etwa 70 Kilometer von Berlin entfernt, eignen sich also perfekt für ein Fahrrad-Wochenende.

Selketal-Stieg im Harz

Wann? Das ganze Jahr über – aber Vorsicht bei den steileren Anstiegen.

Warum? Der Selketal-Stieg ist die perfekte Einsteigerwanderung. Meistens steigt oder fällt er nur moderat.

Was machen? Wandern natürlich! Von Stiege über Alexisbad, Meisdorf und Bad Suderode nach Quedlinburg (oder, wer motiviert ist: rückwärts. Dann geht’s stärker bergauf). Wer nur ein Wochenende Zeit hat und sein Gepäck nicht tragen mag, der kann in Alexisbad übernachten und von dort aus mit Taxi, Bus oder der Schmalspurbahn nach Stiege und Meisdorf fahren. Mit Abstand am schönsten ist das Hotel Habichtstein.

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Potsdam

Wann? Das ganze Jahr über. Aber an einem Tag, der der Schönheit dieser Stadt gerecht wird.

Warum? In Potsdam residierten die preußischen Könige, und das sieht man dieser Stadt noch an. Das monumental Alte steht im Kontrast zur Moderne. Ach ja, und zum DDR-Hotel Mercure, das für viele Anwohner auch irgendwie zum Stadtbild gehört.

Was machen? Gut essen und trinken, viel rumlaufen und in der historischen Mühle von Sanssouci den Honig probieren. Im Sommer könnt ihr bei SUP-Trip Potsdam das Umland erkunden. Im Winter auch, ist dann aber eher kühl.

Heidelberg

Wann? Im Frühling oder Herbst.

Warum? Heidelberg liegt am Neckar, umgeben von Hügeln und Wald. Die Stadt selbst hat sich ihr historisches Erbe gut erhalten. Ein Ausflug nach Heidelberg ist auch ein Ausflug in die deutsche Geschichte.

Was machen? Heiliggeistkirche und das Heidelberger Schloss anschauen, vielleicht die Falknerei besuchen. Nach einer halben Stunde Weg seid ihr auf dem Königsstuhl mit Blick über die Region.

Ulm

Wann? Im Spätsommer.

Warum? Ulm ist einer der unterschätzten Schätze Deutschlands. Es gibt einen hübschen Stadtkern mit viel Fachwerk, die Donau fließt hindurch, und das alte Fischerviertel erinnert ein wenig am Amsterdam. Vom Münster aus könnt ihr an guten Tagen sogar die Alpen sehen.

Was machen? Man kann überall supergünstig schwäbisch essen. Im Herrenkeller gibt’s den besten Rostbraten. Und wenn man noch einen Ausflug machen will, kann man 20 Kilometer zum Blautopf fahren. Hier entspringt der Fluss Blau, und genauso sieht es hier auch aus.

Bamberg

Wann? Das ganze Jahr über, aber es sollte trocken sein.

Warum? Bamberg ist eine ganz bezaubernde Stadt in Oberfranken, und außerdem gibt’s hier viel Bier.

Was machen? In den Bergen bei Bamberg sind heute noch alte Stollen begehbar, früher lagerte man hier Lebensmittel, Straftäter oder Trinkwasser. Sehr sehenswert sind aber natürlich auch die alte Stadt selbst und die Altenburg auf einem Hügel am Rande der Innenstadt.

Speyer

Wann? Das ganze Jahr über.

Warum? Speyer war viele Jahrhunderte lang sehr bedeutsam in Deutschland. Heute haben wir die Stadt ein wenig vergessen. Schade! Denn sie ist wunderschön.

Was machen? Ganz viel rumlaufen, durch die ganze historische Stadt, den Dom anschauen, die Gedächtniskirche und den Judenhof, wo einst die Synagogen standen.

Walluf bei Wiesbaden

Wann? Im Sommer.

Warum? Weil es im Mittelrheintal so herrlich entspannt zugeht. Zugegeben, Walluf eignet sich eher für einen Ausflug von Wiesbaden aus.

Was machen? Hier könnt ihr am Rheinufer in der Sonne liegen und den Tag ausklingen lassen. Um dann später in Mainz oder Wiesbaden feiern zu gehen.

Kiel

Wann? Frühling bis Spätsommer.

Warum? Um auch mal etwas anderes zu machen, als immer nur den Schiffen im Hafen zuzuschauen (obwohl das zweifellos auch ganz gut ist).

Was machen? In den Alten Botanischen Garten gehen, 1884 eröffnet und deshalb einer der ältesten in Deutschland. Der Park ist öffentlich zugänglich. Hier stehen noch zwei Mammutbäume, außerdem gibt es im Haus des Garteninspektors regelmäßig Lesungen.

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