10 Sommerziele für den Winter | reisereporter.de

Die ultimativen Sommerziele für den Winter

Der Sonne hinterher: Zehn Ziele, an denen es im Winter warm ist.

Schwimmer im Meer vor Florida.
Na, wird dir schon wärmer? Florida ist nur eines von zehn Top-Sommerzielen im Winter.

Foto: unsplash.com/Austin Neill

Kälte, Regen, Schneematsch, kaum Sonne – da lässt die Winterdepression nicht mehr lange auf sich warten. In die Sonne flüchten, das wär’s jetzt! Und du hast Glück, der europäische Winter ist für viele Länder die beste Reisezeit. Wir verraten dir zehn von ihnen.

Im Winter nach Florida

Warum im Winter nach Florida? Für den Sunshine State ist eigentlich jede Reisezeit toll. Aber der Winter ist die beste Zeit, um Florida abseits der Strände zu entdecken. Die Temperaturen liegen bei 21 bis 26 Grad, es gibt kaum Regen (der ist schon in den Sommermonaten während der Hurrikansaison runtergekommen) und nur wenig Wind.

Was machen? Einen Roadtrip! Die Tour über die Florida Keys entlang des Overseas Highways ist eine der schönsten der Welt. 205 Kilometer, 42 Brücken und 40 Koralleninseln liegen zwischen dir und Key West. Und nicht nur, wenn du mit Kindern reist, solltest du mindestens einen Freizeitpark-Besuch einplanen – ob Universal Studios, Seaworld oder Walt Disney World Resort.

Blick vom Meer über eine Brücke Richtung Landschaft in Florida.
In Florida tankst du ordentlich Vitamin D. Foto: unsplash.com/Lance Asper

Dubai im Winter

Warum im Winter nach Dubai? Im Sommer kann es in dem arabischen Emirat unerträglich heiß werden. Im Winter ist es mit 23 bis 25 Grad noch angenehm warm. 

Was machen? Wenn du nicht nur am Strand entspannen willst, lass dich durch die Metropole treiben. Du wirst überall staunen: Beim Blick vom höchsten Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa, oder beim Shoppen und Skifahren in der „Mall of Emirates“. Oder du wirst ganz aktiv und machst eine Fahrradtour durch den Wüstenstaat.

Blick auf das Burj al Arab in Dubai.
Im Winter erkundest du Dubai ohne Schweißausbrüche. Foto: pixabay.com/BS1920

Namibia: Winterurlaub im Sommer

Warum im Winter nach Namibia? Wenn bei uns Winter ist, ist in Namibia Sommer – und Regenzeit. Zwar finden die Tiere dann leichter Wasser, was bedeutet, dass du sie nicht wie in der Trockenzeit en masse an den wenigen Wasserlöchern findest. Außerdem können sie sich in der Vegetation besser tarnen. Aber das macht die Safaris auch viel spannender, oder?

Was machen? Safaris, die typischen Gerichte der einheimischen Küche probieren (Springbock, Maisbrei und Mopane-Raupen, trau dich!), auf die hohen Dünen in Sossusvlei klettern und das skurrile Swakopmund besuchen – hier merkst du am stärksten, dass Namibia mal eine deutsche Kolonie war. In dem Küstenort fühlst du dich eher wie in einem nord- oder ostdeutschen Seebad denn wie in Afrika.

Giraffen in einem Nationalpark in Namibia.
Namibia lohnt sich vor allem für atemberaubende Safaris. Foto: pixabay.com/manuzoli

Im Winter auf die Kanaren

Warum im Winter auf die Kanarischen Inseln? Erstens: Du sitzt nicht länger als vier bis fünf Stunden im Flieger. Zweitens: Auch im Dezember fallen die Temperaturen tagsüber nicht unter 20 Grad. Und bei durchschnittlich sechseinhalb Stunden Sonne am Tag lassen sich die Vitamin-D-Akkus gut auftanken. Drittens: Du hast gleich sieben Inseln zur Auswahl. Viertens: Es ist Nebensaison, das heißt, du hast auch auf Inseln wie Gran Canaria und Teneriffa nicht so viel Trubel.

Was machen? Wandern, Fahrrad fahren, entspannen, Party. Du hast die freie Auswahl, je nachdem, für welche Insel du dich entscheidest: Teneriffa, Gran Canaria, La Palma, Lanzarote, La Gomera, Fuerteventura, El Hierro. Mach vorm Buchen den Kanaren-Check, um herauszufinden, welche Insel zu dir passt.

Auf Teneriffa hast du zum Beispiel das volle Programm: Top-Strände, fürs Wandern bieten sdich die unberührten Landschaften des Teno-Gebirges an oder ein Ausflug ins malerische Dorf Masca. Das ganze Jahr über gibt’s auch Bootstouren, um Wale und Delfine zu beobachten. Auf Lanzarote tauchst du in eine andere Welt ein: Das dunkle Lavagestein, Kraterlandschaften, grüne Weinstöcke, weiße Häuser und der tiefblaue Atlantik bilden großartige Kontraste.

Warmes Licht über einer Landschaft auf Teneriffa.
Auf Teneriffa ist es auch im Winter noch warm. Foto: pixabay.com/nextvoyage

Kuba – im Winter am schönsten

Warum im Winter nach Kuba? Ganz einfach: Die beste Jahreszeit für Kuba ist von November bis April, du bist also mittendrin.

Was machen? Auf jeden Fall Havanna erkunden und dabei Kokosnusseis genießen, Oldtimer fahren, kubanischen Kaffee schlürfen und eventuell eine original kubanische Zigarre testen. Aber die lange Anreise ist zu schade, um nur dort zu bleiben. Bei einer Rundreise erlebst du das authentische Kuba. Du siehst Tabakplantagen, kubanische Altstädte abseits des Touri-Trubels und Wasserfälle im Nationalpark Topes de Collantes.

Frau fährt mit Oldtimer durch Havanna auf Kuba.
Mit offenem Verdeck: In Deutschland derzeit undenkbar, in Kuba Pflicht. ;-) Foto: Rainer Droese

Urlaub auf den Kapverden im Winter

Warum im Winter auf die Kapverdischen Inseln? Die Kapverdischen Inseln vor der Küste Senegals sind im Vergleich zu den Kanaren noch eher ein Geheimtipp – mit einsamen Sandstränden, türkisfarbenem Wasser, viel Sonne und ursprünglichen Landschaften. Die insgesamt 15 Inseln sind vulkanischen Ursprung – neun sind bewohnt. Und das alles bei noch 26 Grad im Dezember, herrlich!

Was machen? Im Landesinneren der Kapverden erkundest du beim Wandern die Landschaft, die Küste bietet dir tolle Tauchspots und Möglichkeiten zum Surfen, Kajakfahren und Entspannen. Santo Antão ist die Wanderinsel: Steile Aufstiege in mediterranen Hochebenen oder eine einfache Tour durch tropisch feuchte Täler – du hast die Wahl. Auf São Nicolau wirst du zum Entdecker, die Insel trägt den Beinamen „die Unerschlossene“ und gilt als absoluter Geheimtipp mit ihren bizarren Gebirgsketten und den seltenen Drachenbäumen.

Fischer auf dem Wasser vor der Küste der Kapverden.
Fischer auf dem Wasser vor der Küste der Kapverden. Foto: pixabay.com/Schland

Mexiko – Dschungeltour im Winter

Warum im Winter nach Mexiko? Die trockeneren Monate sind in Mexiko von Oktober bis Mai, daher bist du im Winter genau richtig. Die Regenzeit kann durch die hohe Luftfeuchtigkeit nämlich ziemlich anstrengend sein, zumal es in einigen Landesteilen sehr heiß werden kann.

Was machen? Mexiko ist aufregend, denn du findest dort Dschungel, Ruinen, Kultur und wunderschöne Strände. Für das verborgene Meisterstück der Maya Palenque musst du tief in den Dschungel. Es lohnt sich, versprochen! Tolle Tauchmöglichkeiten findest du auf Cozumel, einer Insel vor der Küste Yucatáns.

Blick von oben auf Tulum in Mexiko.
Tulum in Mexiko – ein schönes Fleckchen Erde zum Überwintern. Foto: unsplash.com/Spencer Watson

Vietnam – Trockenzeit im Winter

Warum im Winter nach Vietnam? In den Tropen scheint die Sonne etwa acht Stunden pro Tag – möglich macht’s die Trockenzeit, die im Winter dort herrscht. Also ab nach Vietnam!

Was machen? Vietnam hat wunderschöne Strände und viele geschichtsträchtige Orte. Unbedingt angucken musst du dir die 1.500 Quadratkilometer große Halong-Bucht – knapp 2.000 Kalkfelsen ragen hier aus dem Wasser. Es lohnt sich, hier eine kleine Kreuzfahrt einzuplanen.

Dämmerung im Moc-Chau-District in Vietnam.
Dämmerung im Moc-Chau-District in Vietnam. Foto: pixabay.com/LightStormStudio

Auf Madeira ist auch im Winter Frühling

Warum im Winter nach Madeira? Madeira wird nicht ohne Grund auch „Insel des ewigen Frühlings“ genannt. Die Temperaturen liegen im Winter bei etwa 20 Grad. Perfekt, um zu wandern. Und da sind wir schon beim Punkt…

…was machen, Bei den milden, aber nicht heißen, Temperaturen erkundest du die Insel beim Wandern am entspanntesten. Lange Sandstrände suchst du ohnehin vergeblich, reine Badeurlauber sind auf der Insel fehl am Platz.

Wanderweg auf Madeira.
Beim Wandern erkundest du die bergige Landschaft Madeiras. Foto: pixabay.com/Laborratte

Neuseeland

Warum im Winter nach Neuseeland? Das Wetter ist von Dezember bis Februar am stabilsten und es ist meistens angenehm warm. Neuseeland ist super für die Winterflucht, denn wenn es in Deutschland bitterkalt ist, beginnt dort der Sommer. 

Was machen? Alles! Denn Neuseeland ist ein echtes Abenteuerland, die Landschaften werden dich umhauen! Du bekommst alles: Berge, Vulkane, Geysire, Küsten, Fjorde, Regenwald. Plan mindestens drei Wochen für Neuseeland ein – und vergiss deine Wanderschuhe nicht!

Wellen brechen sich am Cape Reinga in Neuseeland.
In Neuseeland ist Sommer, wenn bei uns Winter ist. Foto: unsplash.com/Mathew Maters

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