Der Mount Agung auf Bali spuckt Asche in bis zu 700 Meter Höhe. Es besteht die Gefahr, dass der Vulkan ausbricht. Nachdem am 22. September die höchste Warnstufe ausgerufen worden war, flohen mehr als 130.000 Menschen. Rund 30.000 sind immer noch in Notunterkünften, aus Angst vor einem Ausbruch.

Ende Oktober wurde die höchste Alarmstufe augehoben, und trotz der jüngsten Aktivität behält die Katastrophenschutz-Behörde in Indonesien die zweithöchste Gefährdungsstufe bei. Rund um den Berg besteht eine Sperrzone von 7,5 Kilometern, sie wurde bisher nicht erweitert. 

Es drohen Einschränkungen im Flugverkehr 

Das Auswärtige Amt rät dazu, benötigte Medikamente und Geldmittel mitzuführen, da es bei einem weiteren Austritt beziehungsweise einem Ausbruch des Vulkans zu Einschränkungen im Flugverkehr kommen könnte. Reisende sollten die Entwicklungen beobachten und ihren Reiseveranstalter kontaktieren.

Bei dem letzten Ausbruch im Jahr 1963 sind mehr als 1.000 Menschen ums Leben gekommen.