Berlin: 10 Drehorte für Film-Fans | reisereporter.de

Berlin: 10 Drehorte, die jeder Filmfan besuchen sollte

Jason Bourne war schon da. Lola ebenfalls. Und Tom Cruise natürlich. An diesen Orten kannst du Filmluft schnuppern.

Oberbaumbrcke in Berlin Friedrichshain, ber den Fluss Spree, Brcke fr Autos, Fugnger, Radfahrer und die U-Bahn,

Oberbaum Bridge in Berlin Friedrichshain above the River Spree Bridge for Cars Pedestrian Cyclists and the U Railway  
imago/Jochen Tack
Das wichtigste Verkehrsmittel in Berlin ist die Bahn.

Foto: imago/Jochen Tack

1. Ostbahnhof aus „Die Bourne Verschwörung“ (2004)

Fluchtszenen, wie nur Hollywood sie inszenieren kann, und das vor Berliner Kulisse. Ex-Agent Jason Bourne, gespielt von Matt Damon, wurde für die Dreharbeiten durch halb Berlin gejagt.  Einige Orten wurden den Zuschauern allerdings hinterher als Schauplätze in Moskau verkauft. In der Szene vor dem Ostbahnhof stimmen Handlungs-Ort und Drehbuch allerdings überein. Den Besuch kann man zudem perfekt mit einem anschließenden Spaziergang entlang der East Side Gallery verbinden. Das letzte größere und zusammenhängende Stück Mauer führt nämlich  geradewegs zum zum nächsten Drehort.

Ost-entatious.

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2. Die Oberbaumbrücke aus „Lola rennt“ (1998)

Gerannt ist Lola ja durch ganz Berlin, aber die Szene auf der Oberbaumbrücke zwischen Kreuzberg und Friedrichshain ist den meisten bis heute in Erinnerung geblieben. Ohnehin ein großartiger Ort, der so „Berlin“ ist, wie es eben nur geht. Zum Glück hat Regisseur Tom Tykwer dem ein Denkmal gesetzt.

 

3. Weltrestaurant Markthalle aus „Herr Lehmann“ (2003)

Leander Hausmann wählte das Urberliner Lokal in der Pücklerstraße 24 als Schauplatz für die Bestsellerverfilmung „Herr Lehmann“. Deftige Hausmannskost gibt’s hier bis heute, für die Protagonisten war die dunkle Kneipe ein zentraler Ort, um hier in Ruhe gemeinsam ihr „Frustbier“ zu trinken. Bis der Mauerfall die Kreuzberger Beschaulichkeit gehörig durcheinander brachte.

 

4. Bendlerblock aus „Operation Walküre“ (2009)

Schon allein zu wissen, dass Tom Cruise hier 2007 während der Dreharbeiten zu „Operation Walküre“ als Graf Stauffenberg durch die Gänge streifte, lässt die Herzen aller Hollywood-Fans höher schlagen. Dabei ist das, was sich hier 1944 in der Realität abgespielte, weitaus spannender. Damals traf in den Diensträumen des Ostflügels um Strauffenberg eine mutige Wiederstandgruppe. Wäre ihr Attentat auf Hitler geglückt, hätte dieser den Lauf der Geschichte komplett verändert.

German Resistance Memorial. Never again. #noracism #nopegida

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5. Checkpoint Charlie aus „James Bond 007 – Octopussy“ (1983)

Als Roger Moore sich hier in seiner Rolle als James Bond auf Schurkenjagd begab, war der Checkpoint Charlie alles andere als ein Ort für lustige Schnappschüsse mit hübschen Männern in Uniform. Doch Hollywood begab sich natürlich ganz bewusst auf die Gratwanderung, einen Original-Schauplatz des Kalten Kriegs für diese Szenen zu wählen. Der Nachbau des berühmten Grenzhäuschens am Amerikanischen Sektor erinnert heute noch daran.

6. Messedamm-Unterführung aus „Die Tribute von Panem – Mockingjay" 2“ (2015)

Eigentlich ist die schmuddelige Unterführung mit den orangefarbenen Kachel-Säulen kein besonders schöner Ort. Das ist die düstere Zukunfts-Welt der Panem-Trilogie allerdings auch nicht. Hollywood ließ hier während der Dreharbeiten zum zweiten Teil der Panem-Trilogie fiese Stacheln aus dem Boden schießen, vor denen Katniss (gespielt von Jennifer Lawrence) und ihr Team ausweichen mussten.

 

7. Café Einstein Stammhaus aus „Inglorious Basterds“ (2009)

Für die berühmte Apfelstrudel-Szene aus „Inglorious Basterds“, welche eigentlich in Paris spielen soll, wählte Quentin Tarantino die elegante Villa des Café Einstein in der Kurfürstenstraße 72. Ihm habe das französische Flair dort besser gefallen als in Frankreich, hieß es. Besagten Apfelstrudel, den es gibt hier es übrigens wirklich gibt, stopfte sich der von Christoph Waltz gespielte SS-Führer derart überzeugend unappetitlich rein, dass er hinterher für seine Rolle einen Oscar bekam. 

8. Karl-Marx-Buchhandlung aus „Das Leben der Anderen“ (2006)

Die einstige Vorzeige-Buchhandlung der DDR in der Karl-Marx-Allee 78 wird zwar heute als Literatursalon genutzt, hat sich aber im Prinzip wenig verändert. Zum Glück stehen Inneneinreichung und Fassade unter Denkmalschutz, sodass sich die Bilder aus „Das Leben der Anderen“ oder auch aus „Goodbye Lenin“ (2003) kaum von der Realität unterscheiden. Vielleicht einer der schönsten Filmorte Berlins. 

9. Rummelsburger Bucht aus „Die Legende von Paul und Paula“ (1973)

Das Paul-und-Paula-Ufer an der Rummelsburger Bucht nahe S-Bahn-Station Ostkreuz erinnert bis heute an die wohl berühmteste Liebesgeschichte der DDR. Den Besuch des ebenso berühmten Drehortes kann man wunderbar mit einem Spaziergang verbinden. Der mittlerweile reichlich aufgehübschte Uferweg ist nicht nur ein bekanntes Ausflugsziel, sondern traditionell Flaniermeile für Verliebte. 

10. Flughafen Tempelhof aus „Eins, Zwei, Drei“ (1961)

Die monumentale Architektur macht den ehemaligen Hauptstadtflughafen zu einer der beliebtesten Drehorte Berlins. Billy Wilders Klamauk-Klassiker „Eins, Zwei, Drei“ sticht dabei besonders heraus. Die im damals noch nachkriegsgebeutelten Berlin gedrehte Ost-West-Komödie nimmt sämtliche Klischees über Kommunisten, Kapitalisten, Deutsche und Amerikaner gehörig auf die Schippe. Geholfen hat ihre heitere Entlarvung wenig, denn noch während der Dreharbeiten wurde mit dem Mauerbau begonnen. 

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