Flugmodus-Fail: Flieger muss umdrehen | reisereporter.de

Passagier schaltet Flugmodus nicht an – Flieger dreht um

Auf einem Flug der Qantas Airways hat sich ein anwesender Passagier geweigert, sein Tablet in den Flugmodus zu schalten. Die Crew war deshalb gezwungen, den Start abzubrechen und zum Gate zurückzukehren.

Ein Mann mit Handy in der Hand im Flugzeug.
Der Mann wollte den Flugmodus seines Tablets nicht aktivieren (Symbolfoto).

Foto: unsplash.com/Javier Cañada

Es gibt Vorfälle, die glaubt man nicht. Dieser gehört dazu: Weil sich ein Geschäftsmann auf dem australischen Inlandsflug QF 2133 von Canberra nach Melbourne strikt weigerte, den Flugmodus seines Tablets zu aktivieren, musste die Crew am Montag den Start abbrechen und zum Gate zurückkehren.

Das bestätigte die Airline gegenüber dem australischen Radiosender 3AW. Laut Qantas Airways habe „die Sicherheit unserer Fluggäste höchste Priorität“ – weshalb das Flugzeug zum Gate zurückkehrte. Nur Minuten, nachdem es in Richtung Startbahn losgerollt war.

Am Ende hatte der Flug QF 2133 durch den egoistischen Passagier rund eine Stunde Verspätung.

Nicht der einzige kuriose Grund für eine Flugzeugverspätung

Immer wieder gibt es kuriose Gründe, für Flugverspätungen. Erst kürzlich zwang ein Ehekrach im Flieger die Piloten zu einer Zwischenlandung: Die Frau hatte im Handy ihres schlafenden Gatten geschnüffelt und entdeckt, dass er eine Affäre hatte.

In einem anderen Fall legte eine Robbe einen Flughafen in Alaska zeitweise komplett lahm – sie hatte es sich nämlich auf der Landebahn des Barrow-Airports gemütlich gemacht.

Und im Juni warf eine Frau Münzen in die Turbine eines Flugzeugs, weil sie glaubte, dass es ihr Glück bringe.

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