Das Geld aus dem Trevi-Brunnen ging seit dem Jahr 2001 an die Caritas. Die katholische Hilfsorganisation verwendete den Erlös für Essensausgaben, die Unterstützung von Familien in Not und Wohneinrichtungen für Bedürftige. Im Jahr 2016 kamen 1,6 Millionen Euro zusammen – eine stolze Summe.

Doch nun ist damit Schluss: Ab dem 1. April 2018 will die Stadt Rom den Erlös selbst behalten. Wie die römische Zeitung „Il Messagero“ berichtet, soll das auch für andere Brunnen in Italiens Hauptstadt gelten. 

Rom will das Geld aus dem Trevi-Brunnen für soziale Projekte verwenden

Die Stadtverwaltung sagte aber, das ins Wasser geworfene Geld weiterhin für soziale Projekte verwenden zu wollen. Welche Projekte unterstützt werden, soll eine Expertengruppe aus Sozial- und Kulturpolitik entscheiden. 

Die „Fontana di Trevi“ in der Ewigen Stadt ist ein Touristenmagnet – und profitabler als viele Museen in Rom.

Der Legende nach kehrt derjenige, der mit geschlossenen Augen eine Münze mit der linken Hand über die rechte Schulter in den Brunnen wirft, noch einmal nach Rom zurück.